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Kundenrezension

am 5. August 2012
Ich bin zwar Shooter-fan und COD-Veteran habe aber lange mit dem Kauf gewartet, weil die vielen
negativen Bewertungen mich etwas abgeschreckt haben. In der Grabbelkiste gefunden habe ich nun
doch zugeschlagen, weil ich mir dachte, zu dem Preis ist wenigstens nicht viel verloren.
Umso positiver war ich im Endeffekt von Medal Of Honor überrascht.

---EIN SCHOCK ZUM BEGINN---

Nach der problemlosen Installation ein erster Schockmoment beim Starten des Spieles.
Eine Fehlermeldung erscheint, dass das Spiel wegen einer fehlenden Physxcudart_20.dll nicht
gestartet werden kann. Ich drücke auf "OK" und siehe da, das Spiel startet trotzdem.
Bei jedem Spielstart die gleiche Meldung, trotzdem läuft das Spiel bis zum Schluss geschmeidig
und ohne Probleme. Naja, zwar merkwürdig - aber wenns trotzdem funktioniert.

---SPIELSTART---

Gleich zum Beginn der Singleplayerkampagne gibt es eine von mehreren noch folgenden
Zwischensequenzen, die meiner Meinung ziemlich gut gelungen sind und teilweise kinoreif
ausgefallen sind. Die Steuerung ist Shooter-Standard, ich komme sofort zurecht und folge
meinem Kameraden durch die erste Mission.
Als COD-Veteran sind die etwas anderen Interfacefunktionen anfangs etwas irritierend. Eine kleine Karte
gibt es nicht, dafür schwebt über jedem Kameraden ein Symbol und sein Name wenn er spricht
oder man den "H" Button für "HUD" drückt. Nach kurzer Eingewöhnungsphase hat man sich
daran gewöhnt und kann das Spiel genießen.

---AUCH BEI DEN WAFFEN IST EINIGES ANDERS ALS IN "COD"---

Man startet eine Mission in der Regel mit drei Waffen. Ein Maschinengewehr fürs "grobe" je nach
Mission in unterschiedlicher Größe und Kaliber, als Zweitwaffe meistens ein Scharfschützengewehr für
ferne Ziele und eine Pistole, die nicht abgelegt werden kann und über unendliche Munition verfügt.
Die anderen beiden Waffen kann man gegen herumliegende Waffen austauschen. Das ist aber eigentlich
nicht nötig, denn sollte die Munition ausgehen, kann man bei seinen Kameraden per Knopfdruck
Nachschub anfordern. Mann kann also getrost aus allen Rohren feuern, ohne haushalten zu müssen.

---KLEINE ABWECHSLUNGEN ZWISCHENDURCH---

Zwischendurch gibt es immer kleine Abwechslungen im Gameplay, ähnlich wie bei COD.
Mal markiert man nur kurz ein Ziel zum Beschuss aus der Luft, mal bekämpft man Feinde
auf weite Entfernung mit dem Cal.50 M82 Scharfschützen-"Monster" oder aber man fungiert einige Zeit
als Bordschütze eines "Apache" und bekämpft den Feind mit Bordkanone und Raketen.
Eine kleine Offroadtour mit dem Quad steht auch auf dem Programm.
Das alles bringt Abwechslung und ist auch gut ins Gameplay integriert ohne zu sehr
den Eindruck zu erwecken, dass damit nur die Spielzeit künstlich verlängert werden soll.

---INSZENIERUNG UND ATMOSPHÄRE---

Die Inszenierung in Medal of Honor fällt zwar nicht so bombastisch aus wie etwa in COD,
dennoch machen die exzellenten Zwischensequenzen, die kleinen Abwechslungen zwischendurch
und die anderen unerwarteten Skriptsequenzen das Spiel stellenweise zu einem kinoreifen Erlebnis.

Die Atmosphäre ist ziemlich packend und fühlt sich irgendwie "realistischer" als in COD an.
Weniger einfach wild drauf los ballern, viel mehr taktisches Vorgehen, gegnerische Trupps gezielt und
wenn möglich unentdeckt ausschalten oder Lager mit Hilfe von Luftunterstützung und Scharfschützen
säubern. Meistens agiert man im kleinen 2 oder 4 Mann Trupp, immer wieder taktische Funksprüche
und Anweisungen sorgen für Spannung und lassen die Atmosphäre realistischer erscheinen.

Besonders beeindruckt war ich in einer Mission, in der ich mit einer M249 SAW ausgerüstet war,
ein Maschinengewehr mit Patronenzufuhr über einen Gurt aus einem angesetzten Gurtkasten.
Kurz bevor das Magazin leer geschossen war, änderte sich plötzlich der Klang und man konnte
hören, wie der Patronengurt im leer werdenden Magazinkasten kürzer wird.
Großes Lob, da hat man auf Details geachtet. Zusätzlich fand ich es glaubwürdiger, dass
die Maschinengewehre auch unterschiedlich große Streuungen besitzen und bei einer
Salve aus einem schweren MG eben nicht alle Kugeln schön genau im gleichen Punkt landen.
Nicht so gut hat mir gefallen, dass die Kugeln irgendwie sehr langsam geflogen sind.
Bei einem Scharfschützengewehr aus weiter Entfernung mag es ja sein, dass das Geschoss
erst leicht verzögert einschlägt, aber auf mittlere Entfernung war mir das doch zu übertrieben,
besonders auffällig in zwei Sequenzen, in denen man das Bordgeschütz eines Hubschraubers
bedienen sollte.

---TECHNISCHES---

Auf meinem System (i5-750, 8 GB RAM, GTX 470, Win 7 - 64 bit) läuft das Spiel in 1920x1080 auf höchsten
Einstellungen immer flüssig und fehlerlos. Die maximale Auslastung des V-RAM betrug
etwa 550 MB. Es gab keinen Absturz und keine Bugs, wie z.B. nicht ausgelöste Skripts.

Die Grafik gibt kaum Anlass zur Kritik. Die Texturen sind großteils schön scharf, die Szenerien
schön detailreich und die die Licht- und Schatteneffekte ausgesprochen sehenswert.
Nur die Rauchspuren von Raketen sind nicht so gut gelungen und die Kantenglättung
hätte etwas feiner ausfallen können.

Die Animationen und Bewegungen wirken geschmeidig, realistisch, außer wenn
einer der NPCs vor einem herläuft und sich dann beim Rennen "in die Kurve legt".
Das sieht etwas merkwürdig aus, stört jetzt aber nicht sonderlich.

---FAZIT---

Nach all der negativen Kritik bin ich doch sehr positiv überrascht von der Qualität des Spiels.
Die Grafik stimmt, auch atmosphärisch kann der Titel voll überzeugen und die
Inszenierung kann mit COD auf jeden Fall mithalten. Kleine Kritikpunkte gibt es wie bei
fast jedem Spiel, trotzdem kann ich eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen
und vergebe solide 4 von 5 Sternen.
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