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Kundenrezension

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Photo-Shooting 12:00 p.m. (post mortem), 10. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Project Zero (Videospiel)
Man möchte kaum glauben die neue Heldin eines Grusel-Adventures vor sich zu haben wenn man die junge Dame im Vorspann zaghaft auf das unheilvoll aufragende Herrenhaus zugehen sieht. Fans des Genres werden unweigerlich zu einem Vergleich mit Jill Valentine aus "Resident Evil" hingerissen, und da sieht die "Neue" erstmal schlecht aus: keine 9mm-Automatik, keine Special-Forces Ausbildung, keine Kameraden, die zu Hilfe eilen könnten. Und dann geht man die ersten Schritte und erkennt dass die gute alte Jill in diesem Herrenhaus weniger Chancen hätte als ein Kirschkuchen vor einer Horde Sumo-Ringer. Ohne das "zweite Gesicht" Miku's könnte sie drohendes Unheil kaum wahrnehmen, und selbst dann würde ihr selbst eine Cruise Missile recht wenig nützen.
Schritt für Schritt wird einem klar, dass man sich hier zwar in einer ähnlichen Kulisse, doch in einer, wortwörtlich, anderen Dimension bewegt. Musste man dann das erste Mal die alte Kamera zur Verteidigung einsetzen beginnt es. Angespannt bewegt man sich voran, jedes Geräusch lässt einen nervös auf die Lichtanzeige der Kamera blicken, man lauscht den entfernten Stimmen, glaubt in jeder Reflektion der Taschenlampe geisterhaftes Flimmern zu erkennen, denn man weiss jetzt, wenn ein Geist angreift ist es zur Flucht zu spät und man muss die Kamera gut beherrschen, sonst endet man wie seine Vorgänger.
Die Atmosphäre des Spiels ist Klasse. Als grosser "Resident Evil"-Fan war ich sofort begeistert (Wortspiel durchaus beabsichtigt). Man kann wohl mit Fug und Recht sagen, dass sie noch einen Tick düsterer ist - ähnlich der von "Silent Hill". Wobei die Grafik mich nicht vollkommen überzeugt. Die Protagonisten sind gut gemacht, die schwarz/weiss gehaltenen Flashbacks haben ein ganz eigenes Flair und bereichern das Geschehen, doch die Umgebung - einerseits toll animiert (streift mal die Seile im ersten Flur beim Vorbeigehen) fallen die groben und teilweise unscharfen Texturen an Wänden und Gegenständen doch immer wieder unangenehm auf. Durch den Sucher der Kamera wirkt alles etwas grobkörnig und farblos. Alte Kamera schön und gut - aber bei einer Spiegelreflex-Kamera sieht man nur durch Glas, nicht auf ein Display mit schlechter Auflösung - das hätte bei der Engine der PS2 besser werden können. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich jedoch an die triste Umgebung und in helleren Räumen haben sich die Programmierer dann doch mehr Mühe gegeben. Es wirkt eben alles ein bisschen wie in einem älteren Film.
Dafür ist Sound-technisch eine Menge geboten. Was in "Silent Hill" das metallische Klopfen und Schleifen war ist in "Projekt Zero" das An-und Abschwellen der Klagelaute verlorener Seelen. Wenn man etwas Englisch versteht kann man hier sogar nicht nur während direkter Kontakte zu Geistern Hinweise erhalten. Wer noch etwas mehr aus dem Spiel herausholen möchte, der sollte es nur nachts in einem völlig dunklem Zimmer spielen und den Sound hochdrehen - Gruselgarantie!
Die meisten Türsiegel sind einfach durch aufmerksame "Kameraführung" zu durchbrechen, später muss man andere Siegel an Türen wie Tresor-Räder oder Setz-Spiele öffnen, was etwas Kominationsgabe erfordert. Ich habe das Spiel noch nicht durch, aber die Rätsel haben mich bisher nicht lange aufhalten können. Die Geister hingegen werden immer knackiger: Schneller, beweglicher und zäher nutzen sie immer öfter auch die Fähigkeit durch Wände zu schlüpfen oder an völlig anderen Stellen neu zu erscheinen. Zwar ist die Steuerung sehr gut geraten, nur wird Miku bei Positionswechseln selbst bei durchgedrückter Luftaste kaum neue Geschwindigkeitsrekorde aufstellen. Doch gerade diese Dinge machen das Spiel komischerweise richtig gut. Es hängt nämlich viel davon ab, wie lange man den Geist im Sucher (und die Nerven) behält, bevor man knipst. Die Kamera lässt sich nämlich rasend schnell verbessern, wenn es gelingt zu warten bis der Sucher goldgelb wird. So ein Schuß saugt oft über tausend Punkte und der Blitz kann Geister sofort vertreiben. Übung macht den Meister!
Wie schon so oft zeigt sich hier mal wieder, dass ein Spiel nicht unbedingt durch grafische Höchstleistungen glänzen muss, um tolle Atmosphäre und spannende Unterhaltung zu schaffen. Wer "Alone in the Dark", etc., mochte, der sollte zugreifen.
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