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Kundenrezension

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Howard Shore, es tut mir Leid!, 31. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: The Hobbit - The Desolation of Smaug (Deluxe Edition) (Audio CD)
Diese Entschuldigung ist längst überfällig! Wieso? Ich sah „Smaugs Einöde“ und war enttäuscht. Der Film war für mich nur ein durchschnittlicher Fantasy-Film und für eine Fortsetzung des „Hobbits“ ist das zu wenig, leider... Auch die Musik vom legendären Howard Shore klang für mich äußerst schwach. Auch die negativen Kritiken stimmten mich auf eine weitere Enttäuschung ein, als ich anfing den Soundtrack zu hören und ich zweifelte am Talent dieses Komponisten. Doch das Ergebnis hat mich vollkommen umgestimmt! „The Desolation Of Smaug“ ist beim ersten Hören vielleicht nicht der Themen-reichste Score der gesamten Reihe, aber der deutlich dunkelste und der, den man nicht einfach so nebenbei hören kann. Und irgendwie hat er was...

Anscheinend hatte Shore hier mehr Freiheiten, als beim ersten Teil, denn dort wurden so viele alte und bekannte Themen eingebaut, um die Fans etwas besser aufzufangen. Ich fand es eigentlich so auch gut, bis auf einige unsinnige Einsätze (wie das Ringeister-Thema im Finale). Doch hier benutzt Shore kaum noch alte Themen, sondern konzentrierte sich auf das neue Material. Viele sagen jetzt: „Wo sind denn die neuen Themen?“ Nun, Shore kreiert im Moment eher dezentere Themen, als noch in „The Lord Of The Rings“, warum, das weiß kein Schwein, Fakt ist aber, dass sie auch so funktionieren.
Allen voran gibt es ein schönes Motiv für die Stadt Esgaroth, zu hören in „Protector Of The Common Folk“ und „Thrice Welcome“. Ein gutes Beispiel für ein Thema, was absolut nach Mittelerde klingt. Dagegen haben wir das sehr düstere und fiese Motiv für Smaug, das ab „A Liar And A Thief“ zu hören ist. Jetzt, abgesondert von den Bildern wirkt es richtig gut, als Erscheinungs-Melodie des riesigen Drachen. Es hat einen hinterhältigen und fast schon „goldenen“ Klang, also absolut treffend.
Zum Schluss gibt es dann noch Tauriels Thema oder auch das „Liebesthema“ für sie und Kili, sehr wundervoll präsent in „Feast Of Starlight“, wunderschön einfach und wieder ein Titel, der perfekt Mittelerde trifft bzw die Welt der Waldelben.

Wie gesagt, die alten Themen aus der „LotR“-Trilogie sind kaum noch vertreten, allen voran Bilbos bzw das Hobbit-Thema und auch das Ring-Motiv hat seine (berechtigte) Präsenz. Das Ork-Motiv ist ebenfalls noch vertreten, wenn auch sehr dezent und eher als Erkennungsmotiv für Azog, doch wenn Sauron auf ersteht, denn hören wir auch sein Thema kurz aber effektiv und bedrohlich!
Und das alles ist auch gut so, denn der Teil ist deutlich dunkler, als sein Vorgänger und bietet storytechnisch wenig Heiterkeit und Humor, auch wenn das im Film versucht wurde. Doch trotz aller Düsternis, bleibt ein Kritikpunkt nach wie vor stehen: Wo ist das Misty Mountain-Thema? In „An Unexpected Journey“ war dies das neue Hauptthema für die Zwerge und quasi das neue Heldenstück für die „Hobbit“-Trilogie. Doch hier ist nichts davon zu hören, weder im Film, noch im Soundtrack! Warum? Es macht einfach keinen Sinn, dieses Thema war so passend und so ausschlaggebend für die Erfolge der Zwerge und Bilbo und auch in diesem Teil hätte es des öfteren gut in den Score gepasst, zum Beispiel die Rückkehr nach Erebor oder die Flucht mit den Fässern... Natürlich wurde bis jetzt nie ein Song aus einem „LotR“-Film übernommen, weder „May It Be“ („The Fellowship“) noch „Gollums Song“ („The Two Towers“), doch „Misty Mountain“ war einfach zu gut und ich bin sicherlich nicht der einzige, der das so sieht! Die Hoffnung, dass dieses wundervolle Thema im dritten Teil zurück kehrt, ist sehr gering, was ich verstehen kann, denn Shore hat es ja auch nicht selbst komponiert...

Immerhin hat es Torins Motiv wieder in den Score geschafft und das auch einige Male, besonders im Finale. Ein weiterer Kritikpunkt könnte der Schlusssong „I See Fire“ von Ed Sheeran sein. Nicht weil er schlecht ist, im Gegenteil, je öfter den Song höre, desto besser gefällt er mir, besonders das Gitarrenspiel und der Text! Aber mein Problem ist hier, dass die Melodie nicht in den Score eingebaut wurde. Dies war bis jetzt nur bei „May It Be“ der Fall, dennoch wäre es schön gewesen, dieses passende Stück ein oder zwei mal im Score einzubauen, gepasst hätte es sicherlich, bevor die Zwerge und Bilbo den Berg betreten zum Beispiel!

Doch ganz ehrlich, wenn man den Soundtrack so hört, stören diese beiden Dinge kaum, die Musik ist einfach so gut, voller Energie und transportiert, trotz wenig, prägnanter Themen die Stimmung und auch die Geschichte, vor allem, wenn man den Film kennt.
Auffallend sind besonders die wunderbaren Actionstücke, wie „The Forest River“, „The Hunters“ oder „My Armour Is Iron“, die einen typischen und doch frischen Shore zeigen. Wie gesagt, im Film selbst fielen mir diese Stücke nicht so auf, doch hier entfalten sie ihre ganze Stärke!
Und auch die ruhigeren Tracks haben wieder den besonderen Shore/Mittelerde-Klang, wie etwa der letzte Titel „Beyond The Forest“!

Fazit: Im Vergleich zu anderen Soundtracks dieser Zeit, ist Shores Komposition wie immer ein paar Klassen höher anzusiedeln (und nicht nur qualitativ, immerhin schafft er es uns immer zwei CD's zu präsentieren!), der Mann weiß einfach, wie er mit einem Orchester umgehen kann. Im Vergleich zu den restlichen Soundtracks von „The Lord Of The Rings“, ist „The Desolation Of Smaug“ allerdings auf dem Niveau von „An Unexpected Journey“, er erreicht zwar nicht die Qualität seiner Ur-Trilogie, aber führt die Musik sehr effektiv und spannend weiter. Für mich verändert sich Shore gerade so, wie John Williams sich mit seinen neuen „Star Wars“-Scores verändert hat. Es ist was anderes und ich kann verstehen, dass viele die neuen Soundtracks als schwach empfinden, doch beim mehrmaligen und aufmerksamen Hören dürften auch bei den meisten die klaren Stärken dieser Musik auffallen. Für mich ist es immer noch ein Soundtrack aus Mittelerde und das beste am Film!
Trotzdem nur ganz knapp fünf Sterne für das fehlende „Misty Mountain“-Thema...
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.01.2014, 22:49:23 GMT+1
Das "Misty Moutains"-Thema macht vllt keinen großen Sinn mehr, weil es einerseits nur Teil der Aufbruchstimmung war, die ja dann später nicht mehr gegeben ist. Andererseits, weil die Gruppe das Nebelgebirge bereits hinter sich gelassen hat.
Aber ich kann mir vorstellen, dass das Thema im dritten Hobbit wenngleich in einer dezenten Form noch einmal auftaucht, vielleicht nur allein um Erinnerungen an den Anfang vor inzwischen so langer Zeit beim Zuschauer/Zuhörer aufkommen zu lassen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.01.2014, 09:11:55 GMT+1
Wenn das "Misty Mountain"-Thema nur ein Aufbruchthema sein soll, warum wirds dann den ganzen Film über gespielt und nicht nur am Anfang? Für mich klingt es einfach wie das neue Hauptthema, das wie das Gefährtenthema hätte durch alle Scores gezogen werden können.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.01.2014, 15:33:51 GMT+1
Weil der ganze erste Teil mMn der Auftakt, der Aufbruch ist. Und weil sie ja am Ende grade erst die Misty Mountains verlassen.
Für mich zeigt sich das Muster: Misty Mountains ist das Thema von An Unexpected Journey, Smaug's Thema das Thema von Desolation Of Smaug und There And Back Again wird sicher auch noch sein eigenes Thema besitzen, dass sich durch den Film zieht. Und als das Hauptthema aller drei Filme betrachte ich das Thema von Erebor und Thorin/den Zwergen.
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