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Kundenrezension

6 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Davis-versus-Hodgson-Krise, 6. April 2001
Rezension bezieht sich auf: Crisis? What Crisis? (Audio CD)
Nachdem Supertramp mit dem Vorgänger-Album "Crime of the Century" einen Meilenstein der Pop-Musik ablieferten, lassen sie es auf diesem Album deutlich ruhiger angehen. Es gibt kein Gesamtkonzept mehr, das die einzelnen Lieder zusammenhält. Dadurch zeigen sich die Gegensätze zwischen den Personalstilen von Rick Davis und Roger Hodgson in unverblümter Weise.
Starten wir mit der "Akte Hodgson": Der Opener "Easy Does It" ist genial. Zwischen Verkehrslärm und Preßlufthammer pfeift jemand die schöne Melodie dieses kleinen, besinnlichen Stückchens und leitet damit auf gelungene Weise in die eigentliche Musik über. Der Guitarissimo-Anfang von "Sister Moonshine" ist auch super; allerdings hätte man sich die zweite Hälfte des Liedes weitgehend sparen können. Auch die Songs "The Meaning" und "Lady" (mit dem tiefschürfenden "Oh-la-la-la"-Refrain) sind einfach nur nichtssagend, während "Two Of Us" vor Kitsch trieft.
Die Bilanz von Rick Davis ist ausgeglichener und insgesamt besser. Seine schöne bluesige Stimme mit dem schwarzen Timbre fällt leider manchmal neben Roger ab. Seine Kompositionen sind vielleicht nicht so eingängig, dafür aber stil- und klangsicher. Wunderbare atmosphärische Details findet man in "Ain't Nobody But Me" und vor allem in "Poor Boy" (mit einem genialen Kammblasen). Auch "Another Man's Woman" ist bis auf einige Längen am Schluß gefällig. Bei der Bar-Piano-Ballade "Just A Normal Day" versuchen Rick und Roger ein Duett. Hier zeigt sich aber, dass die Stimme von Roger so gar nicht in diese Klangwelt passt.
Der uneingeschränkte Höhepunkt, der dem Album letzendlich auch noch 3 Punkte sichert, ist aber "A Soapbox Opera". Hier findet man alles, was man von Supertramp erwartet: ein komplex konstruiertes Meisterwerk mit eingesprengten Klangcollagen (super das von einem Kind gesungene Kirchenlied) und eine wunderbare Harmonie zwischen Ricks Staccato-Piano und Rogers trauriger, zerbrechlicher Stimme.
Für Supertramp-Fans lohnt sich das Album allein wegen dieses einen Stücks (und wegen des wie immer genialen Covers). Ansonsten sollte man sich die Anschaffung überlegen.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.03.2010, 04:03:18 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 07.03.2010, 04:05:48 GMT+1
Grummelbart meint:
Wer dieser Rezension traut, hat auf Sand gebaut. Dieser ganze Hodgson-vs.-Davis-Blödsinn! Wen interessiert das denn (heute noch)? Die ganze LP (und damit auch die CD) besteht fast ausnahmslos aus perfekten Pop-Songs, die sich keiner entgehen lassen sollte, der wissen will, zu welchen Leistungen Supertramp fähig war. Gerade "Just A Normal Day" ist ein unglaublich melancholisches Stück, bei dem die verschiedenen Qualitäten der beiden Sänger im Wechselgesang (! - von "Duett" keine Spur) erzählerische Spannung und emotionale Dichte erzeugen. Dabei klingt alles so einfach und nett, daß oberflächliche Hörer wie dieser Rezensent glauben mögen, eine "Ballade" zu hören, obwohl es um nahezu unheilbaren Schwermut und aufkeimende Selbstmordgedanken geht. Dieser Song ist jedenfalls niemandem mit echtem Kummer zu empfehlen. Gerade weil es so großartige und bewegende Musik ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.01.2011, 12:16:13 GMT+1
fux meint:
Schade, dass Fans einer Band es anscheinend immer wieder nicht ertragen können, wenn man über ihre Lieblinge etwas negatives sagt. Mir gefällt an der Rezension, dass der Autor erklärt, was ihm nicht gefällt. Ebenso bemerkenswert ist, dass er das Album nicht einfach verreißt sondern differenziert betrachtet. Als potentieller Käufer benötige ich solche Rezensionen, um mir ein Bild zu machen, gerade wenn ich selbst kein Fan der Band bin.
Konstante 5-Sterne-Bewertungen bei allen Musikalben, weil nur Leute etwas schreiben dürfen, die die Musik gut finden, weil ja alle anderen keine Ahnung haben - was hätte ich davon?
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