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Kundenrezension

93 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine nette Idee für die Resteverwertung, 23. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cook clever mit Jamie (Gebundene Ausgabe)
Das Buch wurde gestern geliefert, und ich habe am Abend ein wenig darin geschmökert, so wie ich es mit allen neuen Kochbüchern erst mal tue.

Wie bei fast allen Büchern von Jamie, werden auch in diesem Buch, die Rezepte mit ansprechenden Fotos präsentiert. Verarbeitung und Papierqualität sind gut, aber auch bei diesem Buch fehlt wieder ein Lesezeichenband, was ich immer sehr schade finde.

Die Einteilung ist gut strukturiert und umfasst folgende Themen:
-Einleitung
-günstig einkaufen (mit Vorratshaltung für Tiefkühler, Kühlschrank und Vorratsschrank sowie die "notwendige" Küchenausstattung)
-Gemüse
-Huhn
-Rind
-Schwein
-Lamm
-Fisch
-Mehr Rezepte (8 sehr einfache Rezepte)

Am Ende des Buches findet sich eine Übersicht zu allen Rezepten, mit den Nährwertangaben (Kcal, Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate und Zucker).

Der erste Eindruck:
Zu jedem Thema, außer Gemüse, gibt es ein Grundrezept ( z.B. Rinderbraten) und dann folgen mehrere Rezepte die der Resteverwertung (z.B. Rindfleisch-Auflauf) dienen. Es folgen weitere Rezepte die ohne Reste vom Vortag auskommen.
Bei Schwein findet man unter anderem knusprige Schweine-Tacos (Bratenreste)und gegrillte Rippchen Jamaikanisch (ohne Reste).

Es handelt sich hier nicht ein klassisches Kochbuch mit vielen unterschiedlichen Rezepten und immer frischen Zutaten, sondern es wird stark auf die Verwertung der Reste eingegangen. Die Idee ist nicht schlecht und kann helfen, die Kosten und die Menge an weggeworfenen Lebensmitteln zu verringern.

Zu meinen Kritikpunkten:

Warum nur Huhn und nicht verschiedenes Geflügel?
Auch Puten- oder Gänsefleisch ist preiswert zu bekommen und geschmacklich nicht zu verachten. Eine ganze Putenkeule reicht locker für 2-3 Personen und aus der Brust lässt sich ein toller Braten machen.

Im Vorwort wird auf Saisonale Produkte und ihre Vorteile eingegangen, aber es gibt keinen Saisonkalender. Nicht jeder, und vor allem Kochanfänger wissen oft nicht, wann welches Gemüse oder Obst Saison hat. Auch das Thema regionale Produkte hätte viel deutlicher erklärt werden sollen. Produkte die erst tausende Kilometer über Erdball transportiert werden, können nicht so frisch und reif sein, wie die vom Markt.

Die Portionsmengen...
Ähhm ja. In den meisten Kochbüchern sind Rezepte auf 4 Personen abgestimmt. In diesem Buch sollte immer auf die Portionsangabe geachtet werden, da hier frei mit den Portionen "gespielt" wurde. Es findet sich alles zwischen 1 und 10 Portionen und man hat schnell Unmengen übrig, wie z.B. 4,5kg Schweineschulter (Grundrezept Schweinebraten), oder man wird nicht satt.

Die Resteverwertung (Gemüseabfälle, Fleischabschnitte, Karkassen)...
Das stört mich am meisten. Es wird so gut wie gar nicht auf die Verwertung von Küchenabfällen (Abschnitte, Schalen, Fleischreste, Karkassen) eingegangen. Küchenabfälle sind häufig kein Müll, sondern gerade aus diesen Dingen können hervorragende Brühen und Fonds hergestellt werden.
Eine Brühe aus Zwiebel-, Sellerie- und Möhrenschalen ist geschmacklich jedem Brühwürfel überlegen und kostet praktisch nichts. Auch die Fleischabschnitte mit Sehnen, Fett und ein paar Knochen ergeben einen fantastischen Fond.
Zusätzlich hätten auch ein paar Tipps zum haltbar machen (einkochen) nicht schaden können.

Hier wurde auf jeden Fall unheimlich viel Potential verschenkt, wenn es um günstiges und trotzdem gutes Kochen geht.

Im Vergleich zu anderen Büchern von Jamie, kann dieses nicht so ganz überzeugen.
Hier gefallen mir Essen ist fertig!: Die besten Rezepte für jeden Tag und auch das noch recht neue Jamies 15-Minuten-Küche: Blitzschnell, gesund und superlecker besser.

Wenn ich ein paar Rezepte nach gekocht habe, werde ich eventuell dazu noch etwas schreiben und die Wertung anpassen. Beim ersten Lesen einzelner Rezepte gefällt mir aber, dass nicht mit Unmengen an Spezialzutaten gekocht wird, sondern eher bodenständig.
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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.10.2013, 10:06:29 GMT+2
KeksLumpi meint:
sorry, aber man wird doch wohl selbst wissen, dass 1,5 kg fleisch für zwei personen zuviel ist. man muss halt auch etwas mitdenken, wenn man kocht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2013, 17:25:49 GMT+2
Karsten S. meint:
Natürlich, aber bei einigen anderen Rezepten ist das nicht so offensichtlich, wie bei 4,5kg Schweineschulter.

Mir ging es einfach nur darum, das die Portionsmengen hier frei verwendet werden, und auf den ersten Blick auch nicht immer zu erkennen ist, für wie viele Personen das Gericht gedacht ist, wenn man nicht auf die Portionsangaben achtet.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.10.2013, 09:35:16 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 25.10.2013, 09:35:27 GMT+2
verstehe ich nicht...es steht bei jedem Rezept dabei, für wieviel Personen es ist...dazu kommt, daß das Grundrezept ja absichtlich für große Mengen ist, da darauf ja die Rezepte folgen, wo man genau diese vielen Reste verwerten soll...

Veröffentlicht am 12.11.2013, 13:03:02 GMT+1
Mathias meint:
bzgl der Abwertung, weil nix bzgl saisonalen Produkten geschrieben wird:

Das ist doch 1. überall im Internet erhältlich und 2. wird das Buch in zig Ländern verkauft, wo sich die Saisonalen Produkte unterscheiden.

Was soll Jamie großartig schreiben wegen der Fonds aus Fleisch- und Gemüseresten? Dazu kann auch er nur ein Bruchteil einer Seite füllen. Ich kann nicht verstehen, wie das Buch dadurch so viel an "Potenzial" verschenken würde....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.11.2013, 14:31:43 GMT+1
Karsten S. meint:
Ich habe nicht abgewertet. Wenn ich werte, fange ich bei null an, und alles was mir gefällt, beeinflusst die Wertung positiv. Mehr als 3 Sterne waren da für mich nicht drin. Meine Meinung.

Zu den saisonalen Produkten, kann ich nur eins sagen. J.O. ist Engländer, also habe ich ein englisches Kochbuch gekauft. Die Saison in England, ist der deutschen Saison sehr ähnlich, wenn nicht sogar gleich. ;)
Weiterhin, warum soll ich das Internet bemühen? 1-2 Seiten mit einem Kalender versehen, und dann hätte ich alle Informationen dort, wo ich sie brauche, nämlich im Buch.

Zu den Resten. Haben Sie schon mal eine Brühe aus Gemüse- und/oder Fleischabschnitten gekocht? Das ist ein Geschmackserlebnis, und es wird aus Abfällen hergestellt.
Dass die Herstellung einer Brühe, oder eines Fonds nicht schwierig ist, da haben Sie Recht. Aber der Hinweis darauf wäre in meinen Augen wichtig, da es in diesem Buch ja um kostengünstige und trotzdem gute Ernährung geht. Auch wenn es nur, wie Sie schreiben ein Bruchteil einer Seite wäre, fehlt es. Mit diesem Thema kann man aber auch problemlos mehrere Seiten füllen.

Veröffentlicht am 12.02.2014, 11:13:19 GMT+1
Dagmar meint:
Das im Kapitel Geflügel nur Hühnchen erwähnt wird, liegt vielleicht auch an den Englischen Essgewohnheiten. Wenn ich im Urlaub auf der Insel war findet man in den Supermärkten eigentlich fast nur Hühnchen oder etwas Truthan. An Pute oder Ente kann ich mich nicht wirklich erinnern. Dafür gab es aber massenhaft Lamm und Schaffleisch. Bei uns in Deutschland ist es dafür fast überhaupt nicht zu bekommen! Außer vielleicht an Ostern oder das TK-Neuseeland-Lammfleisch vom Aldi.

Veröffentlicht am 16.12.2015, 16:32:56 GMT+1
DanijelZX meint:
Man kann bei den Rezepten statt Huhn sicherlich auch anderes Geflügeltier nehmen. ;)

Eigeninitiative darf schon mal sein....beim kochen muss mann nicht zwingend Scheuklappen aufsetzen und 1:1 alles nachmachen was in dem Buch steht.
Wenn Putenbrust grad günstiger is, dann muss man nicht zwingend Hühnerbrust kaufen, nur weils im Buch steht.

Was die Menge angeht....da kommt dann der Hausverstand ins Spiel. ;)
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