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Kundenrezension

am 27. Februar 2012
Inhalt:
Der Vampir Brandon aus einem Vampirclan in L.A. ist auf der Suche nach seiner Vergangenheit, als er in Arizona entführt wird. Hinter diesem Anschlag steckt sein gefürchteter Schöpfer Nathaniel Coe, ein grausamer Vampirmeister. Doch Julius Lawhead gibt seinen Freund und Clanmitglied nicht so einfach auf und beschließt ihn zurück zu holen, koste was es wolle. Dabei ist er nicht nur auf dem Weg Freunde zu opfernd, sondern ebenso seine Liebe zu Amber '

Meinung:
'Flammenmond' ist der zweite Vampirroman der deutschen Autorin Rebekka Pax. Der zweite Band ist der Nachfolger zu 'Septemberblut' und auch hier gibt es jede Menge Action, Spannung und Blutdurst.

Wo der Schwerpunkt in 'Semptemberblut' vor allem auf der Stadt L.A. und der Beziehung zwischen Julius und Amber lag, spielt 'Flammenmond' überwiegend in der Hitze Arizonas. In dem zweiten Roman um Julius und dem Vampirclan aus L.A. geht es nun vor allem um Julius Vampirfreund Brandon, der seinen indianischen Wurzel aus der Vergangenheit folgen will.

Dabei kommt schnell eine brisante Spannung auf, denn Brandon wird von seinem Schöpfer entführt, einem grausamen Vampirmeister namens Nathaniel Coe. Julius will ihn natürlich nicht so einfach aufgeben und versucht sein bestmögliches zu geben, um Brandon wieder zurück nach L.A. zu holen.
Auf seiner Rettungsmission trifft er, zusammen mit Amber und Chris, natürlich immer wieder auf Schwierigkeiten und die Situation scheint von Seite zu Seite aussichtsloser zu werden, wodurch die Spannung immer wieder geschürt wird.

Die Fortsetzung von 'Septemberblut' ist in jedem Fall ein Vampirroman, denn man nicht so oft zu lesen bekommt. Das Thema Indianer und alte Vampirsitten treffen knallhart aufeinander und bieten nicht nur jede Menge Spannung, sondern auch viel Action.

Ich empfand 'Flammenmond' als gute Abwechselung in dem sehr Mainstream lastigen Vampirgenre. Die Vampire werden nicht verschönt dargestellt, sondern werden dem Leser wie Raubtiere in einem menschlichen Körper präsentiert. Durch eine strukturierte Hierarchie und komplexen Regeln wird das Leben eines Vampirs hier bestimmt.

Dieses System in der Gemeinschaft der Vampire ist relativ umfassend und vielleicht auch schwierig komplett zu ermessen, aber gerade dadurch wirkt die Geschichte um die Vampire realistischer. Denn mal ehrlich, ohne Rangordnung und strengen Regeln kann man auf lange Sicht sicherlich keine gewaltsamen Vampire vor der Menschheit geheim halten ' gerade dies macht auch den Fantasyanteil aus, denn Vampire sind hier nicht nur Bluttrinker, sondern auch von Magie umwoben. Eindeutig vielschichtige Vampire ' aber mit Potenzial!

Dazu mischt sich in 'Flammenmond' auch noch die Geschichte der Indianer in Arizona. Es werden Bräuche und Sitten detailliert beschrieben, die Brandon letztendlich helfen sollen. Für einen Vampirroman ist dies ein sehr exotisches Thema, das mir in jedem Fall gefallen hat. Durch die Einbringung von indianischen Bräuchen entsteht Abwechslung zu den sonstigen bleichen Vampiren.

Das Gesamtpaket in 'Flammenmond' ist zudem sehr ausgewogen. Es gibt viele actionreiche Textpassagen, sowie Spannung und ein wenig Erotik und Romantik zwischen Julius und Amber. Dennoch wirkt der ganze Plot seltsam real, denn Amber ist nicht eine dieser Protagonistinnen, die nicht einsehen, dass es sich bei ihrem Freund wirklich nicht mehr um einen normalen Mann handelt. Sie ist stark aber keine Mary Sue, denn sie zeigt auch Schwäche.

Allerdings wirkt die Geschichte insgesamt ein wenig lang, denn es gibt einfach viele Spannungsbögen, die am Ende aber einfach nicht mehr zu einem überragenden Showdown führen, da dieser schon Seiten zuvor dem Leser erscheint.

'Flammenmond' ist trotzdem ein sehr schöner Vampirroman, der jedoch auch sehr blutrünstig und brutale Textpassagen beinhaltet. Das Wesen eines Vampirs wird hier nicht übermalt, sondern klar dargestellt. Die Charaktere wirken realistisch, auch wenn es sich dabei um Vampire handelt. Gerade das macht den Roman authentisch, denn als Leser verfällt man nicht direkt dem wunderbar verführerischen Bild eines Vampirs, sondern der Leser sieht hier auch die blutige Schattenseite, die manchmal alles andere als appetitlich ist.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut. Man merkt eine Steigerung zu dem ersten Roman 'Septemberblut'. Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, sodass immer wieder Spannung aufkommt. Mir haben vor allem die Dialoge zwischen den Charakteren gefallen, ebenso wie die Beschreibungen von Natur und Umgebung, die nicht dick aufgetragen wirken, sondern realistisch. Beim Lesen kann man sich einfach sehr gut durch viele Verbildlichungen in die karge und dennoch wundervolle Wüste Arizonas hineindenken.

Das Cover ist so eine Sache. Der obere Teil sowie der Titel passen sehr gut. Der Titel 'Flammenmond' macht beim zweiten Teil sehr viel mehr Sinn, den man beim Lesen sehr gut verstehen kann. Den unteren Teil finde ich jedoch misslungen, denn die Geschichte spielt vor allem im kargen Arizona statt. Der Vampirclan um Curtis und Julius lebt zwar in Los Angeles, aber dies ist nicht der Platz indem der zweite Roman spielt.
Die sonstige äußere Aufmachung ist gelungen und es gibt gestalterisch Merkmale zwischen dem ersten und zweiten Teil. Allerdings stört mich ein wenig dieser glänzende Folienüberzug des Taschenbuchs, denn relativ schnell hat sich bei mir die Folie am Buchrücken begannen abzulösen.

Fazit:
'Flammenmond' ist eine wirkliche Steigerung zum ersten Band. Die Geschichte um Vampire und Indianer ist spannend, solide und bietet in diesem Genre eine richtige Abwechslung. Es gibt zudem aufregende, actionreiche und brutale Passagen, die die wahre Natur eines Vampirs nicht verschleiern. In jedem Fall ist der zweite Teil der Julius Lawhead Reihe ein Lesetipp für alle wahren Vampirfans, die nach Abwechslung schmachten!

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Julius Lawhead
1. Septemberblut
2. Flammenmond
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