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Kundenrezension

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weniger ist manchmal mehr, 28. Mai 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Disintegration (Deluxe Edition) (Audio CD)
Mit "Disintegration" haben sich The Cure 1989 ein Denkmal gesetzt. Alles, was die Band danach veröffentlichte wurde fortan an diesem Album gemessen. Irgendwie auch ein Fluch, denn Robert Smith & Co. gelang danach nichts vergleichbar Gutes mehr. Die remasterte Version weiß einerseits zu überzeugen, andererseits enttäuscht sie mich aber auch. Das Album wurde perfekt aufgearbeitet und klingt um Weiten besser als das 1989er Original. Ein großer Teil der Demos und die alternativen Versionen sind sehr interessant und zeigen einige der Titel in ihrem Anfangsstadium. Die bisher unveröffentlichten Tracks hätten es allerdings auch nicht verdient auf "Disintegration" oder als Single-B-Seiten zu erscheinen, da sie nicht die Atmosphäre des Albums und des damaligen Cure-Flairs innehaben - mal abgesehen vom grandiosen "Pirate Ships".

Die Version von "Out Of Mind" und die "Guide Vocal"-Tracks sind allerdings eine Frechheit, denn Smith's Gesang stammt definitiv nicht aus dem Jahr 1988 sondern wurde wahrscheinlich 2009 neu eingesungen und auf die Demo-Versionen gepackt. Das Gleiche tat er schon einmal bei den angeblichen Demos auf der The Glove-Deluxe-Edition und bei den "Kiss Me..."-Studiodemos. Den Fans gegenüber ist das nicht fair.

Ein weiterer Minuspunkt leider auch für "Entreat Plus". Sicherlich ist es super, endlich alle "Disintegration"-Titel als Live-Version hören zu können, doch leider wurde der Klang stark verändert, Drums und die Bassläufe stark komprimiert, sodass es bei weitem nicht an die Original-"Entreat" heranreicht. Diese klang bzw. klingt "entrückt" und "luftig", während "Entreat Plus" fast wie die Aufzeichnung eines beliebigen Rock-Konzerts daherkommt. Manchmal ist weniger eben mehr.
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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.06.2010 14:42:03 GMT+02:00
Würde auch sagen, dass der Gesang von "Out of mind" nicht von 1988 ist. Der Herr Smith singt erst seit ein paar Jahren so - leider! Auf der Deluxe-Edtion von The Glove ist mir das auch sofort aufgefallen. Ich frage mich echt, was das soll?!?!
Bei den anderen Guide-Vocals ist das schon schwieriger heraus zu hören, ob getrickst wurde oder nicht.
"Entreat" klingt jetzt auf jeden Fall lauter, aber besser? Es stimmt schon, dass der Bass zurückgenommen wurde, was sehr schade ist. Gerade bei "Pictures of you" ist das gut zu hören, wie der Bass verschluckt wird. Dabei spielt der Bass in diesem Lied 'ne wichtige Rolle.

Na ja, und noch etwas Negatives: Die Demo-Version von "Pictures of you" wurde gekürzt! 2001 hat Smith im Rahmen der Greatest Hits auf einer dafür eingerichteten Seite Demos und Live-Versionen angeboten, und da war diese Home-Demo von "Pictures of you" bei. Nur damals hatte diese Demo eine Länge von 4:45, hier auf diesem Album klingt sie zwar besser, aber die Länge beträgt nur noch 3:31. In der Mitte wurde etwas entfernt. Völlig unnötig, denn die 74 Sekunden hätten auch noch auf die CD gepasst.

Veröffentlicht am 09.06.2010 15:59:51 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.07.2010 20:07:44 GMT+02:00
Jeff meint:
"Mit "Disintegration" haben sich The Cure 1989 ein Denkmal gesetzt. Alles, was die Band danach veröffentlichte wurde fortan an diesem Album gemessen" Das ist maßlos übertrieben bzw. schlicht falsch, denn 1. haben sich The Cure mehere Denkmäler gesetzt (Pornography, Faith, Seventeen Seconds, The Top und natürlich auch ihr Debutalbum) und 2. kamen nach Disintegration schließlich noch Wish und Bloodflowers, beides Alben die für sich stehen und die großartig sind. Disintegration ist also ein Denkmal unter vielen und nicht DAS Opus Magnum von The Cure.

Gestern kam die Deluxe Edition dieses Denkmals per Post zu mir. Der erste Eindruck ist gut. Vielleicht später mehr dazu.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.06.2010 08:41:47 GMT+02:00
Elverez meint:
Sicher war auch "Pornography" ein Meilenstein in der Bandgeschichte, aber sicher kein so kommerziell erfolgreiches Album wie eben "Disintegration". Mit "Wish" wurden The Cure entgültig eine Stadion-Rockband und "Bloodflowers" war ein angestrengter Versuch an die Tiefe von "Disintegration" anzuknüpfen. Aber im Gegensatz zu "Disintegration" sind beides beliebige Cure-Alben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.06.2010 10:41:29 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.06.2010 12:07:29 GMT+02:00
Jeff meint:
Auch Pornography war seinerzeit der bis dato größte kommerzielle Erfolg der Band. Doch ist der kommerzielle Erfolg eines Albums für mich kein Kriterium, auch wenn ich ihn vor allem The Cure herzlich gönne. Und Wish und Bloodflowers sind nun wirklich keine beliebigen Alben sondern haben sehr viel Substanz. Und auch Disintegration hat schließlich zwei schwächere Stücke (Lullaby, Last Dance), Wish dagegen nur eines (Wendy Time) und Bloodflowers nur zweieinhalb (39, Where The Birds..., There Is No If... )

Ein Wort noch zu dem evtl. neu eingespielten Gesang bei einigen Tracks wie auf Out Of Mind. Was ist daran so schlimm? Wenn ein Album remastered wird, ist das doch auch sowas wie eine Neueinspielung. Und wenn Robert die Qualität eines Songs nachträglich verbessern möchte, ist das doch super.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.06.2010 17:08:47 GMT+02:00
Nein, ist nicht super! Ist schlicht und einfach gemogelt und zum kotzen! Warum nicht so belassen, wie es war?

"Last dance" und schwach? Na, so gehen die Meinungen auseinander. Ist aber Geschmackssache. Für mich ist allerdings 'Disintegration' das einzige Cure-Album, welches ich komplett durchhören kann. Es ist absolut makellos!

'Wish' hat dagegen schon ein paar Hänger, z. B. "cut" oder "Friday I'm in love". "Wendy Time" hingegen gefällt mir.

Trotz 'Disintegration': Die erste Hälfte von 'Bloodflowers' gehört für mich zum Besten, was Smith jemals gemacht hat! ;-)

Aber eigentlich mag ist alle Cure-Alben, außer '4:13 Nightmare' (oder wie der Rotz auch immer heißt...)!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.07.2010 22:09:30 GMT+02:00
ckchain meint:
Hallo schattenparker,
schön von dir zu hören. Deine Kommentare treffen meine geschundene Cureseele fast immer. Sie sind ehrlich und aus meiner Sicht immer korrekt.
Ich bin mit dem Package sehr zufrieden. Die ganzen Home Demo Klimper Versionen enttäuschen mich schon seit früheren Deluxe Editionen. Hätte mir hier viel mehr fertige Songs, die durchs Raster gefallen sind, aus jener Zeit erhofft. Und bitter wird es dann wirklich, wenn Robert auch noch sowas wie "Out of mind" fabriziert!
Die Entreat Plus version finde ich gar nicht so schlimm. TSDWAY ist hier einfach der Wahnsinn. Besser kann man das Stück (welches für mich der cure song aller zeiten ist) live nicht singen!!!
Mein Minuspunkt ist banal und nicht auditiv. Ich mag das gezoomte Cover nicht!
Gruß an alle Cure Fans, die mit mir die Größe,Einzigartigkeit und Ewigkeit von DISINTEGRATION teilen.how the end always is....
ckchain

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.07.2010 17:11:41 GMT+02:00
U. Schmid meint:
Meine Meinung dazu ist: Remastern ist keine "Neueinspielung". Daher ist der neue Gesang auch unnötig. Ich frag mich ohnehin: wieso? Auf "Join the dots" sind ja die B-Seiten (ebenfalls remastered) versammelt, zur Not hätte man doch diese Gesangsspur für dieses "Demo" übernehmen können. Oder als Instrumental belassen, wie andere auch...

Aus wikipedia: "Unter Remastering versteht man in der Audio- und auch in der Videonachbearbeitung in der Regel ein nochmaliges Durchführen des Masterings. "
Mastering:
"Da sich für das Audio-Mastering in der Regel der Kurzbegriff Mastering durchgesetzt hat, soll die Abgrenzung nochmals an den Schritten einer beispielhaften heutigen CD-Produktion verdeutlicht werden:

1. Musik-/Tonaufnahme im Mehrspurverfahren
2. Abmischung (Mix, Mixdown) der einzelnen Spuren auf eine Stereo- oder Raumklang-Spur (die sogenannte Summe)
3. Nachbearbeitung der Stereo-/Raumklang-Summe durch das eigentliche Audio-Mastering
4. Erstellung des Premasters als Positiv-Vorlage für den Glasmaster (Premastering)
5. Erstellung des Glasmasters als Negativ-Pressvorlage im Presswerk für die CD-Herstellung (auch als Mastering bezeichnet)

Bei den Schritten 1 bis 3 handelt es sich um Schritte der Musikproduktion. Schritt 4 wird in der Regel abschließend ebenfalls von einem Masteringingenieur durchgeführt."

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.12.2015 18:41:00 GMT+01:00
Cortez t.K. meint:
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber nach Disintegration hat ein hörbarer Umbruch stattgefunden. Wish ist meiner Meinung nach überproduziert und hat einige schlechte Songs: Friday I'M In love ist für mich der schrecklichste Song überhaupt von Cure. Hinzu kommt, dass der Gesang von Smith sich mit Wish merklich geändert hat und spätestens ab Bloodflowers für mich unerträglich geworden ist.

Doch, man kann schon behaupten, dass The Cure mit Disintegration nach Pornography ihren 2. und letzten Höhepunkt erreicht haben. Beide Alben sind für mich genial. Pornography etwas ungeschliffen, aber gerade deshalb so authentisch, Disintegration hingegen wirkt ebenfalls wie aus einem Guss, kommt dafür etwas professioneller rüber. Ich für mich vergleiche das gerne mit U2. Diese haben mit The Unforgettable Fire ihr erstes überragendes Album herausgebracht. The Joshua Tree war das perfekte Album für mich. Danach kamen mit Rattle and Hum und Achtung Baby! noch 1 1/2 gute - sehr gute Alben heraus, aber keines reichte mehr an Joshua Tree heran. Alles was darauf folgte war allenfalls durchschnittliche Popmusik.
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