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Kundenrezension

am 15. April 2014
Ich war lange sehr ambivalent, wie ich dieses Buch nun finden sollte. Einerseits fand ich die Ausführungen dazu, was Zucker mit unserem Hirnstoffwechsel macht durchaus interessant und nachvollziehbar, aber das was daraus folgert ist mir persönlich zu extrem.
Die Ernährungsumstellung empfinde ich als nicht praktikabel. Kohlenhydrate nur morgens, mittags nur langsame Kohlenhydrate. Selbst Obst ist nach 14.00 Uhr verboten. Beim Obst werden Äpfel und Birnen dann auch vom Glukosegehalt Bananen und Trauben gleichgesetzt, was definitiv nicht stimmt (als Diabetikerin, habe ich das in meinen Schulungen deutlich anders gelernt.) Da merke ich dann auch, dass die Fachlichkeit dann auch zugunsten eines eher reisserischen Duktus etwas leidet.

Der Teil über die gesunde Ernährung, Vitamine und Fette etc. ist sehr banal, das hat man überall schon gelesen, aber gut, was letztlich gut und richtig ist, muss man so ja auch nicht neu erfinden.

Das Kapitel über die Zuckerersatzstoffe fand ich auf den ersten Blick zwar sehr interessant, aber nachdem ich recherchiert habe, was so eine Dose Galaktose kostet (250 g derzeit 42,90 €), habe ich sehr schnell davon Abstand genommen, das auch nur ausprobieren zu wollen. Wie jemand anders hier schon schrieb, wird dann ein Muffinrezept eine höchst teuere Angelegenheit.

Mir ist das alles insgesamt zu extrem, es befeuert eher Menschen, die sowieso ängstlich sind, was ihre Ernährung anbelangt, die krassen Einschränkungen sind gerade dazu gemacht, dass man sich nicht dran halten kann und sich ganz schnell als Versager fühlt. Viele Essstörungen fangen mit solchen Extrem-Einschränkungen an. Und letztlich ist es auch der Geist der mitisst: wenn ich mich jedesmal dafür verteufele, dass ich nach 14.00 Uhr eine Banane gegessen habe, dann wird allein der Stress, den ich mir dann ums Essen mache, mehr schaden, als die Banane selbst.

Ich halte es lieber so, alles in Maßen, tatächlich gucken, dass der glykämische Index nicht zu hoch ist. Süßkram einschränken, gezuckerte Getränke weglassen, das ja, aber so streng will ich einfach nicht leben.

Und schließlich - vielleicht kennt einer die Geschichte der 80-jährigen Dame, die auf dem Sterbebett gefragt wurde, was sie im Leben anders gemacht hätte, die dann sagte: "Ich hätte mehr Eiskrem gegessen." ? In diesem Sinne plädieren ich für mehr Entspannung und weniger Panikmache beim Essen. Das Leben ist ohnehin eines der tödlichsten Sache der Welt.
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