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Kundenrezension

16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Peinlicher Selbstinszenierungsversuch eines Omega-Männchens, 7. Februar 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Keinohrhasen (DVD)
Zum Inhalt:
Casanovas vermeintliche Wiedergeburt Ludo arbeitet mit unlauteren Pressemethoden bei einem Bildzeitungs-Verschnitt und bekommt zur Strafe Arbeitsstunden in einem Kinderhort aufgebrummt. Dort arbeitet Anna = hässlich (gemacht), die von Ludo in Kindertagen immer fertig gemacht wurde. Sie versucht sich krampfhaft durch Arbeitsanweisungen und Verbote zu rächen, doch schon bald erliegt auch sie wie schon ungezählte Frauen vor ihr der Unwiderstehlichkeit des Hauptdarstellers. Trotz heftiger vorangegangener Grundsatzdiskussionen und Frontenklären auf dem Gebiet Beziehung/One-Night-Stand bzw. Liebe/Abhauen usw. scheint nach dem Absturz der beiden alles geklärt, ist es aber nicht. Anna will, Ludo ist anderweitig beschäftigt. Als er plötzlich aus unerfindlichen Gründen doch will, ist Anna gerade mit Jürgen Vogel zusammen. Aber sie schaffen's dann doch noch. Das war der Film.

Warum nur ein Stern?

- Ziel falsch gewählt
Das Hauptanliegen eines guten Regisseurs sollte sein, einen guten Film zu machen. Sicher hatte Schweiger auch dieses im Sinn, sein wichtigstes Faktum war allerdings, der Welt weiszumachen, er wäre gutaussehend, sexy und der pure Wahnsinn im Bett (O! Je! Wie kann ein erwachsener Mann nur derart sein eigenes Hinterteil beweihräuchern?).
Er hat das Filmemachen missbraucht zu dem Zweck, sein Ego zu streicheln und nicht um der Sache willen.
Der Witzigkeit halber passieren im Film viele Pannen auf Kosten verschiedener Beteiligter. Komisch aber, dass immer nur die anderen zum Horst gemacht werden und niemals Ludo alias Til Schweiger selbst! Die wenigen Szenen, bei denen die Lacher scheinbar zu seinen Ungunsten inszeniert wurden, sind angelegt, um sich beiläufig positiv ins Bild zu setzen. So landet er nach einem Schäferstündchen im Wellnessbereich, dem gemäß nur mit Bademantel bekleidet, auf der Verlobungstorte von Catterfeld und Klitschko, weil er Fotos für seine Zeitung machen wollte und durch das Glasdach geplumpst ist. Da liegt er dann, zufällig, ach nein, welch Missgeschick, in entblößter Weise und schleckt naiv beiläufig an den Resten der Sahnetorte, in die er soeben gefallen ist, natürlich nicht, ohne dass die frisch verlobte junge Prominente eine Bemerkung fallen lässt, die ihr Begehren kundtut. Hach, Till, du bist ja so toll!
Warum ist er immer derjenige, der die schlagfertigen Antworten parat hat, warum ist er immer der Coole, der die Situation dominiert? Warum ist er nicht mal der, der sich ein Brett in den Schädel rammt, wie später die Anna, die als Lachobjekt durch die Rückblende in ihre Kindheit eigentlich schon genug herhalten musste? Warum ist er nicht derjenige, der mit dem Fahrrad in eine sich öffnende Autotür brettert und eine Bruchlandung vom Feinsten hinlegt, auch noch halb erblindet, weil die Brille weggeflogen ist? Warum ist es schon wieder Anna, der die Peinlichkeit passieren muss, nach der ersten gemeinsamen Nacht dringend auf's Klo zu müssen, es in Blickrichtung des noch schlafenden Angebeteten vorzufinden und feststellen zu müssen, dass die Tür klemmt, damit er dann schließlich mit direktem Blick auf sie wach wird? Warum ist es sein Kumpel, der sich bei einem One-Night-Stand von der Dame auf den Bauch kotzen lassen muss, während sein Missgeschick im tragbaren Bereich bleibt (er hat sie in den Schlaf geleckt")?

- Kinder verderben ist out
Kindern im Kindergartenalter, und dann auch noch dem eigenen!, bewusst unleckere Schimpfwörter und Ähnliches beizubringen (Und dein Papa?" Der iss'n A ... loch" / Sch..." / Mittelfinger zeigen) zeugt von pädagogischer Verantwortungslosigkeit und geistiger Unreife. Und der Mann hat vier Kinder? Heiliger Strohsack!

- Basteltalent macht noch keinen Film
Zu vieles ist fragwürdig zusammengebastelt und unrealistisch. Oder ist es etwa alltäglich, dass eine unattraktive Kindergärtnerin heulend auf eine Parkbank sitzt und schon kommt ein Promi vorbei, der sich in sie verliebt und sie sofort mit auf die nächste Gala nimmt, wo die ganzen Stars rumlaufen? Das hat was von der Grundidee fünfjähriger Mädchen, die glauben, sie müssten nur in den Wald gehen, und schon kommt ein schöner Prinz um die Ecke geritten und nimmt sie mit in ihr Schloss ...
Noch unrealistischer allerdings ist die Tatsache, dass das Mädel auf der Promigala allen Ernstes ihre Kindergarten-Schlabberklamotten und die obligatorische Strickjacke mit den Tieren drauf trägt, während sie sich für ihre abendlichen Dates allerdings ziemlich gekonnt in Schale warf! Und wie macht man es nur, die Hauptdarstellerin das Objekt ihrer Begierde auf frischer Tat mit einer anderen im Bett ertappen zu lassen? Kein Problem, die Wohnungstür muss einfach offen stehen bleiben, macht man doch immer so, oder?

- Text ist nicht zu unterschätzen
Das Til Schweiger nuschelt, ist nichts Neues. Jetzt hat er sich eine Filmpartnerin gesucht, die in dieser Hinsicht zu ihm passt. Habe jedenfalls oft nichts verstanden.

Fazit:
Leichte Kost, am besten gar nicht zu genießen oder leicht angetrunken an einem Tag, an dem das Gehirn schon alle Kapazitäten verbraucht hat.
Besonders überzeugend und sehenswert übrigens: Alwara Höfels. Sympathisch und witzig: Jürgen Vogel. Absolut knuffig: Die Kleinste aus dem Kindergarten mit dem unverstehbaren Namen!
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