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Kundenrezension

488 von 597 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Gentlemen, zuerst hatten sie meine Neugier, jetzt haben sie meine Aufmerksamkeit!" Und das ist noch untertrieben..., 22. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Django Unchained (DVD)
Mit "Inglorious Basterds" prägte Quentin Tarantino die Filmlandschaft endgültig und wurde schon fast zum "Mainstream" im Business, ähnlich wie Christopher Nolan. Steht Tarantinos Name auf einem Filmplakat oder in einem Trailer, steht die Kinowelt Kopf und man kann das Warten schon nicht mehr ertragen. Das ist ein Ruf, den nur wenige Regisseure sich erkämpfen konnten, allein deshalb ist er für mich schon jetzt eine Legende. Und seit "Kill Bill" warte ich wie verrückt darauf, dass Quentin mal einen Western machen würde und dann letztes Jahr, als ich den Trailer zu "Django Unchained" sah, dachte ich: "Yeah!"
Die Erwartungen waren demnach hoch, wie bei so vielen Filmen in letzter Zeit, aber "Django Unchained" ist nicht nur ein Film, der meine Erwartungen bei Weitem übertroffen hat, sondern für mich auch einer der besten Filme, wenn nicht sogar der beste Film der letzten Jahre! Ich werde versuchen meine Meinung zu erläutern, aber kommen wir erstmal zur Story (natürlich ohne Spoiler):

Der Sklave Django wird vom Zahnarzt/ Kopfgeldjäger Dr. King Schultz befreit, weil er ihm bei einem Fall helfen soll, im Gegenzug hilft er Django bei der Befreiung seiner Frau aus den Händen des teuflischen Calvin Candie...

Gleich vorweg: Wer einen netten, kleinen Tarantinofilm mit Westernatmosphäre erwartet, der sollte sich vorsehen. Knapp drei Stunden verschlingt dieses Monstrum, ganz, wie alte Spaghettiwestern, a la "Spiel mir das Lied vom Tod"! Und im ersten Moment war ich etwas verwirrt, weil ich an einigen Stellen dachte: "Jetzt kommt das Ende...", aber nein, ein Twist jagt den nächsten, wie das in klassischen Tarantinos halt so der Fall ist, trotzdem bleibt das große Filmfinale nicht aus!
Die Länge scheint im ersten Moment abschreckend, aber wenn es ein Film schafft, über fast drei Stunden pausenlos die Spannung aufrecht zu halten, ohne das auch nur eine einzige Szene überflüssig wirkt, dann ist das schon Mal ein klares Indiz für einen mehr als gelungenen Film! Aber wir reden hier von Tarantino und der macht mehr als nur einen gewöhnlichen Film: Auch "Django Unchained" ist mehr, als er zunächst scheint!
Zwar kann man das Werk als riesige Hommage an die Westernklassiker von damals betrachten, dazu gesellen sich aber wieder mal überaus kreative Filmkniffs, brutal, harte Gesellschaftskritik (das Thema Sklaverei vor allem wird sehr schonungslos dargestellt!), brutal, harte Action mit mehr als nur ein paar Litern Blut, faszinierende und obercoole Dialoge und großartiges Schauspiel von einigen der besten Leuten in Hollywood!

Jamie Foxx hat sich mit dieser Rolle nochmal selbst übertroffen, auch wenn er für große Namen, wie "Ray", "Jarhead" oder "Collateral" schon Unmengen an Preisen eingeheimst hat. Schweigsam, aber wenn er redet, trifft er mitten ins Schwarze und ja, das war etwas sarkastisch gemeint. Überaus lässig und ein typischer, aber charmanter und zuweilen auch etwas fieser Held!

Daneben brilliert wieder Christoph Waltz als Dr. King Schultz. Anfangs erinnert sein Spiel etwas an Hans Landa aus "Inglorious Basterds", zeichnet sich aber durch eine deutlich, angespanntere und heldenhaftere Darstellung aus. Dazu ist auch er einfach saucool und hat einige großartige Szenen und es ist einfach immer wieder toll zu sehen, dass auch ein Deutscher (bzw eher Österreicher), neben dem ach so tollen Til Schweiger, sich nicht nur in Hollywood behaupten kann, sogar einigen Stars fast die Show stiehlt.

Als dritter im Bunde haben wir Leonardo Di Caprio als Sklavenhändler, Calvin Candie: Mit ihm haben wir nicht nur zum ersten Mal einen Tarantinowestern, sondern auch zum aller ersten Mal eine richtig fiese und durchweg böse, sadistische Rolle, die er verkörpert. Und er ist superb!

Trotzdem gibt es noch mehr glorreiche Stars zu bewundern, allen voran Samuel L. Jackson, der zwar eher als kleine Nebenrolle angesehen werden kann, aber manchmal alle Blicke auf sich zieht, als "Oberschwarzer" oder "Obersklave", wenn man es so will. Und was soll ich sagen? Er ist ein altes Eisen, was die Kinolandschaft angeht, klar und trotzdem so präsent und frisch daher zu kommen, verdient einfach Respekt!

Der Rest des Casts ist aber auch sehr großartig, Tarantino inszeniert ja gerne auch die "kleineren" Szenen mit viel Prominenz, so etwa die Klu Klux Klan-Sequenz mit Jonah Hill.

Umgehauen hat mich natürlich wieder der unvergleichliche Stil vom Meister, hektische Zooms, lange und intensive Dialogszenen und besonders der gekonnt, perfekte und gegensätzliche Einsatz von Musik, absolute Empfehlung für den Soundtrack, mit Unmengen an Klassikern und eigen für den Film komponierten Stücken! Die Musik gibt dem Film wieder das gewisse Etwas und obwohl Tarantino meistens nur Source Stücke aus älteren Soundtracks nimmt, so beweist er dennoch nicht nur seinen tollen Musikgeschmack, sondern auch sein Gespür für den richtigen Einsatz!

Aber auch optisch ist "Django Unchained" wieder der Hammer: Die Atmosphäre des klassischen Westernfilms wird perfekt eingefangen und trotzdem frisch gehalten. Und außergewöhnliche Kamerafahrten und Unmengen an Blut, die meistens auf weiße Flächen spritzen, um den Effekt zu vergrößern, brauche ich nicht wirklich zu erwähnen. Und Blut gibt es, wie gesagt, jede Menge, vor allem einige "Shoot Outs" am Ende, sind spektakulär, erinnern von ihrer übertriebenen Art etwas an die "Kill Bill"-Teile und machen einfach Spaß!

Und letztendlich ist es einfach ein Indiz für ein Meisterwerk an Film, wenn man in der zweiten Hälfte des Films fast ausschließlich unter Spannung steht, weil man das Gefühl hat, irgendwas wird noch passieren! Die letzten Filme, die das geschafft haben, waren "Inglorious Basterds", “Inception” und "The Dark Knight".

Fazit: Ich könnte noch endlos weiter machen, aber ich glaube, dass jeder, der auch nur ansatzweise ein Fan von Tarantino oder alten Westernklassikern ist, der wird um dieses Filmjuwel nicht vorbei kommen. “Django Unchained” ist das Filmhighlight, auf das ich solange gewartet habe! Knallhart, cool, witzig, brutal, emotional, mitreißend und glaubt mir, wenn ich sage: Diese Beschreibungen haben selten so genau auf einen Film gepasst, wie diesen!
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1-10 von 93 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.01.2013, 12:43:31 GMT+1
N. Rodrian meint:
Die Rezension würde ich so unterschreiben...Sie sprechen mir aus der Seele

Veröffentlicht am 24.01.2013, 19:31:58 GMT+1
Birgit Jahn meint:
Wunderbarer Beitrag!!! - Nur, Christoph Waltz ist Österreicher.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.01.2013, 04:19:55 GMT+1
Oh vielen Dank, kleiner, aber feiner Fehler! ;)

Veröffentlicht am 26.01.2013, 13:55:11 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 26.01.2013, 13:57:35 GMT+1
Mal Reynolds meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.01.2013, 13:56:27 GMT+1
Mal Reynolds meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.01.2013, 16:51:26 GMT+1
@ Mal Reynolds: Peinlich?! Das Original Zitat kennt bestimmt nicht jeder, besonders hier in Deutschland werden die meisten eher die deutsche Version kennen. Das soll nicht heißen, dass ich was gegen das Original hätte, ganz im Gegenteil, aber ein deutsches Filmzitat zu nehmen erscheint mir alles andere als peinlich... Und zur deutschen Synchro: Diese ist nicht immer schlechter, manchmal macht sie einen Film sogar besser! Deutschland hat eine der besten Synchronisationssprecher überhaupt, wie ich finde, gerade, wenn man sich mal die Originalstimmen von Robert De Niro, Tom Hanks oder Tobey Maguire anhört. Die Meinung ist natürlich subjektiv, aber meiner Meinung nach, können die talentierten Synchronsprecher aus Deutschland sehr oft noch mehr aus einem Film holen, ob das in "Django Unchained" so ist, weiß ich noch nicht, aber ich finde ihn auch in deutsch unglaublich großartig!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.01.2013, 21:06:09 GMT+1
doctorcrippen meint:
@Sebastian Schlicht
Sehe ich auch so. Ich schaue Filme gerne mit der deutschen Synchronisation weil die Stimmen einfach sehr angenehm sind und es in Deutschland eine sehr gute Sprecherauswahl gibt. Und die Synchronisationsarbeit ist bei den meisten Filmen auch nicht mit der heissen Nadel gestrickt worden sondern passt von der Übersetzung oft extrem gut. Es wird leider immer so getan als ob da ein völlig anderer Inhalt bei herauskommt wenn man den Film in eine andere Sprach überträgt. Ich schaue auch gerne mal Filme in O-Ton, insbesondere spanische oder französische, aber ich würde nie so weit gehen zu sagen dass man nur mit der Originalsprache glücklich wird. Aber wahrscheinlich bin ich auch einfach kein "echter" Film/Serien Fan. :-)

Ansonsten sehr schöne Rezi. Ich bin bei Tarantino Filmen immer etwas hin und her gerissen ob ich mir den anschauen soll. Ich mochte seine Arbeiten nicht immer (Death Proof z.B.). Aber nach Ihrer Rezension werde ich wohl mal einen Blick riskieren.

Veröffentlicht am 26.01.2013, 23:42:20 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 27.01.2013, 00:16:10 GMT+1
Gilhooley meint:
Christoph Walz ist in Wien geboren ! Dort aufgewachsen usw. Er ist Österreicher und fühlt sich auch als Österreicher (Seine eigenen Worte ) Bitte merken und nicht mit Till Schweiger vergleichen .

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.01.2013, 01:23:20 GMT+1
David meint:
@Mal Reynolds
Das Einzige, was hier peinlich ist, wäre ihr Kommentar. Es ist ja schön, dass sie Englisch auf ihrer Schule gelernt haben und durch das Anschauen von Filmen/Serien im Originalton Eindruck schinden wollen. Dann aber auf arrogante Art zu behaupten, dass durch die Neuvertonung immer Qualität flöten geht, ist schon sehr anmaßend.

Die Synchronisation von Filmen hat in Deutschland seit Jahrzehnten Tradition und man kann auf jede Menge Erfahrung und großartige Sprecher zurückgreifen. Beispiel gefällig: Stanley Kubrick höchstpersönlich hat dem zuständigen Institut, das für die Synchronisation von "A Clockwork Orange" verantwortlich war, einen Brief geschrieben, in dem er zum Ausdruck brachte, dass er die Stimme des Hauptprotagonisten Alex in der deutschen Fassung deutlich passender findet, als im Original! Ich persönlich bevorzuge übrigens auch lieber den O-Ton, würde aber die Neuvertonung von Django Unchained, die ich im Kino gehört habe, als sehr gelungen bezeichnen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.01.2013, 01:57:08 GMT+1
Toru Okada meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]
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