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Kundenrezension

am 11. August 2013
So kurz vor dem Release des heiß-erwarteten "GTA V" lohnt es sich als Neueinsteiger der Serie, einen Blick auf den/die Vorgänger zu werfen. In diesem Fall wäre das GTA IV, welches bereits für den PC Ende 2008 erschienen ist, also schon eine ganze Zeit her... Spielenswert ist es meiner Meinung zufolge allerdings immer noch, um sich auf den kommenden "Rockstar-Titel" einzustimmen!

---Story---

Nachdem sie in "GTA: San Andreas" noch mit "CJ" (Carl Johnson) unterwegs waren, wechselt "Rockstar" mit "GTA IV" sowohl die Küste als auch die Ethnie des Protagonisten: Niko Bellic stammt aus dem Osten Europas und möchte in "Liberty City" (New York nachempfunden) sein großes Glück finden. Das hat ihm zumindest sein Cousin Roman versprochen, der jedoch nicht nur völlig euphorisch ist, sondern zudem noch ein Hochstapler: So verwandelt sich die angekündigte Villa inklusive schneller Karossen und heißer Frauen, in eine Bruchbude mit schmierigen Postern an der Wand. Dies tut seinen Träumen allerdings keinen Abbruch, von seinem Wunsch nach Reichtum und Anerkennung getrieben, driftet Niko immer mehr ins kriminelle Milieu ab.

So entwickelt sich aus dem atmosphärischen Einstieg eine spannende Gangster-Story, wie sie im Buche steht: Verrat, Diebstähle, Korruption und alles andere was man mit GTA verbindet stehen an der Tagesordnung. Meiner Ansicht nach wurde dies sehr atmosphärisch umgesetzt, wie man es u.a. in den Zwischensequenzen häufig zu spüren bekommt. Natürlich kommen auch die Charaktere nicht zu kurz. Sie sind (fast) alle herrlich verrückt, gewalttätig, abgehoben usw. In anderen Worten: Sie werden im Verlauf der Handlung auf keinen Charakter stoßen, der sie langweilt. Besonders Roman Bellic wurde grandios umgesetzt. Seine euphorisch ausgeflippte Art bietet das perfekte Gegenstück zum eher stillen Niko.

Rockstar bietet ihnen in "GTA IV" eine spannende und atmosphärische Story, die meiner Meinung nach aber nicht an das heranreicht, was man mit "CJ" in "GTA: San Andreas" erleben konnte.

---Gameplay---

In gewisser Weise liegt im Gameplay das Erfolgsgeheimnis von der gesamten GTA-Serie begraben: Der Spieler bekommt eine völlig offene Welt geboten, in der er tun und lassen kann, was immer er möchte. Mit halsbrecherischen Manövern Passanten überfahren, kein Problem! Ein blutiges Gefecht mit den Cops anfangen, nur zu! Oder doch lieber einer der zahlreichen Nebenbeschäftigungen nachgehen? Im Vergleich zu "GTA: San Andreas" wurden diese allerdings in manchen Bereichen um einiges gekürzt: Friseur, Wettbüro, Tunen, Gangschlachten und einige andere Gameplay-Elemente fallen weg. Gut, im Gegenzug dafür gibt es nun kleinere Nebenaufgaben, die sie über kurze Dialoge mit Passanten erhalten, zusätzlich ist es möglich z.B. seine Zeit in der Bowling-Halle oder dem Internet (!) zu verbringen. Ich persönlich könnte getrost auf die beiden letzten Punkte und einige andere Dinge verzichten. Im gesamten wirkt die Spielwelt jedoch weniger umfangreich als der Vorgänger, trotz der Neuheiten!

Die Hauptmissionen erfüllen meine Erwartungen nicht ganz. Dafür sind sie schlicht zu abwechslungsarm. Denn ca. 90% der Missionen laufen nach immer dem gleichen Schema ab: Man fährt zu Auftraggeber A von dem man einen Auftrag erhält. In diesem geht es fast immer darum irgendwelche Typen, die sich an Ort XY aufhalten, über den Haufen zu schießen. Dafür erhält man dann eine Belohnung. Et voila: Auftrag erledigt! Missionen die länger im Gedächtnis bleiben sind selten. Spontan fällt mir nur ein spannender Bankraub ein, in welchem man $ 250.000 erbeutet. Ansonsten bekommt man nur Einheitsbrei vorgesetzt. Die Erweiterung "GTA: EFLC" bietet hingegen deutlich innovativere und kreativere Missionen.

Wer gerne aus der Sicht der dritten Person ballert, wird mit GTA IV gut versorgt sein. Doch die Abwechslung kommt dabei deutlich zu kurz und auch die Nebenaufgaben erreichen nicht ganz das Niveau vom Vorgänger!

---Grafik, Zerstörungssystem, Atmosphäre---

"GTA IV" ist nun schon 5 Jahre alt und braucht sich eigentlich nicht verstecken. Zwar fehlt es größtenteils an knackigen Texturen und Details, im Großen und Ganzen kann sich die Spielwelt jedoch sehen lassen: Oft tun sich grandiose Panoramen der Stadt auf. Zur Geltung kommen dabei vor allem die tolle Beleuchtung und die dazugehörigen Schatten. Und auch die verschiedenen Autos fallen mit ihrer schönen Darstellung positiv ins Auge, besonders wenn sich auf ihrem Lack Lichter spiegeln oder Schatten abbilden. Lobenswert ist in diesem Punkt auch das Schadensmodell der Karossen. Fahrbare Untersätze sind allerdings auch so ziemlich das einzige, was man in "Liberty City" zerstören kann. Bei einer solch großen und komplexen Spielwelt kann man nachvollziehen, dass "Rockstar" auf ein Zerstörungssystem verzichtet hat. So wird "GTA V" voraussichtlich ebenfalls nicht die Möglichkeit bieten, die Spielwelt in Schutt und Asche zu legen.

"GTA: San Andreas" ist aus meiner Sicht eines der stimmungsvollsten Spiele, welches jemals entwickelt wurde. "GTA IV" schafft es zweifellos auch, ein tolles "Feeling" für den Spieler zu erzeugen. New York zu kopieren und es dabei auch noch auf den Arm zu nehmen, ist sicherlich kein leichtes Unterfangen. Dass Rockstar dieses Unterfangen gelungen ist, erkennt man, wenn man z.B. die Freiheitsstatue oder die Wolkenkratzer aus der Ferne sieht. Beim Spieler kommt beim Anblick solch imposanter Bauwerke ein richtiges "New York-Feeling" auf. Zusätzlich kann man reichlich darüber schmunzeln, wenn man allerlei abgeänderte Marken in der Spielwelt wiederfindet (z.B. Burgerking oder Coca Cola). "GTA IV" trifft zweifellos den amerikanischen Zeitgeist und nimmt ihn dabei mächtig auf die Schippe.

---Fazit---

"GTA IV" ist ein umfangreicher Openworld-Titel, mit einer spannenden Gangster-Story und zudem noch das aktuell beste Openworld-Spiel. Doch dem mittlerweile sechsten Teil der Reihe fehlt es ganz eindeutig an Abwechslung in den Hauptmissionen und auch im direkten Vergleich mit "GTA: San Andreas" zieht "GTA IV" in fast allen Belangen den Kürzeren. Das Spiel ist hervorragend, aber eben nicht brillant! Ein feiner Unterschied, den man hin und wieder zu spüren bekommt.

Zu meiner Freude kehrt man in "GTA V" zurück an die sonnige Westküste, dessen Besuch in "GTA: San Andreas" ich zur Einstimmung auf das neue (Meister-)Werk von "Rockstar" nur wärmstens empfehlen kann. Dennoch spricht (fast) nichts dagegen, mit Niko Bellic die Stadt der Freiheit(en) unsicher zu machen!
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