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Kundenrezension

11 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Im Gehirn des Autors gibt es keine klaren Gedanken, 7. Januar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Im Gehirn gibt es keine Gedanken. Bewusstsein und Wissenschaft. Phänomenologische Skizzen zu Biologie, Psychoanalyse, Yoga und Buddhismus. (Gebundene Ausgabe)
Der Text ist durch Zitate anderer Autoren, insbesondere die von Edmund Husserl, völlig zergliedert. Der Autor drückt sich generell gestelzt in mit Fremdworten gespickten Schachtelsätzen aus. Verständlichkeit hat bei Matthias Wenke gegenüber akademischem Imponiergehabe den geringeren Stellenwert (wieso schreibt man z.B. "verschriftlicht", statt "niedergeschrieben"). Beides soll vermutlich über das inhaltliche Vakuum und das Fehlen eigener Ideen hinwegtäuschen.

Der Vorwurf einen eliminativen Reduktionismus zu betreiben und einen Allmachtsanspruch besitzen zu wollen wird auf die Naturwissenschaften verallgemeinert. Dieser Wissenschaftsskeptizismus zieht sich durch das Buch durch, ohne dass greifbare Alternativen geboten werden. Im Gegensatz zum Autor schlagen Wissenschaftler jedoch Theorien vor, die experimentell überprüfbar sind. Ein gutes Beispiel ist Benjamin Libet, dessen Buch "Mind Time - wie das Gehirn Bewusstsein produziert" sprachlich, inhaltlich und sogar preislich die viel bessere Alternative zum Werk von Matthias Wenke ist.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.01.2012, 12:09:06 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 16.01.2012, 12:09:51 GMT+1
Die Kritik kommt leider etwas unsachlich und polemisch daher. Sie hat die Hauptlinie des phänomenologischen Ansatzes jedoch nicht erfasst, wenn sie in naiv-positivistischer Manier "experimentelle Prüfbarkeit" oder "Alternativen" fordert. Phänomenologie zeigt gerade die Fundamente der experimentellen Wissenschaften inklusiver ihrer Grenzen und reduzierenden Fehlschlüsse - sie kann darum nicht selbst eine solche sein. Das Buch setzt sich übrigens sehr nachprüfbar und ganz konkret mit Benjamin Libets Experimenten und vielen anderen Fragen der experimentellen Überprüfbarkeit von Bewusstseinsinhalten auseinander und deckt häufige Fehldeutungen auf.
Ein hervorragendes neuropsychologisches Pendant zu diesem Buch ist "Das Gehirn - ein Beziehungsorgan" von Thomas Fuchs

Veröffentlicht am 26.07.2014, 12:09:13 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 26.07.2014, 12:10:56 GMT+2
Entschuldigen Sie bitte - aber wenn Sie "verschirftlicht" als Fremdwort und unverständlich ansehen, dann ist ggf. wissenschaftliche Literatur nicht so ihr Ding. Zweifelsohne ist eine Auseinandersetzung mit der Phänomenologie kein leichter Spaziergang – aber so ist es häufig in der Philosophie und Soziologie. Versuchen Sie doch mal nebenbei Heidegger zu lesen – der Sprachduktus ist wirklich streckenweise unerträglich. Aber es fehlt bei komplexen Sachverhalten, bei denen man zwecks Vemeidung von Missverstädnissen auf alltagssprachlich verwendete Begriffe nicht zurückgreifen mag, an Alternativen. Aber wenn Sie schon das Wort "verschirftlicht" schlimm finden, und dann auch noch polulärwissenschftlichen Kram wie Libet "toll" finden, dann sind Sie einfach in der falschen Sparte gelandet. Ich persönlich finde übrigend "niedergeschrieben" eine unerträglich altertümliche Ausdrucksweise.
Und leider haben Sie den grundsäzlichen Gedanken der Phänomenologie einfach verpasst wenn Sie "Üerprüfbarkeit" fordern. Wenn Sie ihre Haltung grundsätzlich mal überdenken wollen und verstehen wollen, warum "Überprüfbarkeit" kein Kriterium ist, empfehle ich Ihnen (übrigens auch einfacher geschrieben) von Humberto Maturana und Francisko Varela "Der Baum der Erkenntnis". Da finden Sie dann zwei Neurobiologen die Ihnen mit quasi "Live-Experimenten" verdeutlichen, wie Sie ihre Realität konstruieren. Das ist sicherlich ein sympathischerer Einstieg als solche ein Phänomenologieschwulst der - und das kann kaum jemand verneinen - grundsätzlich keine leichte Kost darstellt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.03.2015, 12:28:16 GMT+1
Fara Gräf meint:
guten Tag,
wenn die Kritik der Fremdwörter von "niemand" kommt, frage ich mich was "eliminativen Reduktionismus / Wissenschaftsskeptizismus" meint und bitte um deutsche Erklärung. Denn:"ich nix verstehen".
freundlich Dr. Prof. med. phil. von und zu "Etwas"
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