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Kundenrezension

6 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Und wenn sie nicht gestorben ist, so liest sie noch heute ..., 22. März 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Zauberberg. Roman. (Taschenbuch)
Normalerweise lese ich überall und ständig. Beim Zauberberg beschränkte sich die Lektüre auf 25 Minuten Bahnfahrt morgens und 25 Minuten Bahnfahrt nachmittags. Schwer genug, meine Gedanken innerhalb dieser 25 Minuten nicht abschweifen zu lassen. -
Die gesamte Handlung ließe sich auf schmale 100 Seiten reduzieren. Der Rest besteht aus endlosen Debatten. Und einer voneinander unabhängigen und sinnlosen Aneinanderreihung von Patienten. (Wahrscheinlich pro Schreibjahr ein Patient. ;-)) Für mich gab es auf tausend Seiten ungefähr vier bis fünf fesselnde Stellen, an denen ich auch nach der Bahnfahrt weiterlas: Die letzten waren Ellen Brandts Geisterbeschwörung' und später das Duell. Gelohnt hat sich das sofortige Weiterlesen nicht, denn direkt nach dem letzten Geister-Haucher, ging das große (und langweilige) Debattieren weiter. (Gewundert hätte es mich allerdings schon, wenn Manns großes Werk Zauberberg a la Stephen Kings Carrie zu Ende gegangen wäre. :-)) - Sogar die letzten sechs Seiten habe ich erst nach einem erneuten Zauberberg-freien Wochenende morgens in der Bahn gelesen. - Und die Moral von der Quäl-Geschicht? ---> Keine Handlung, kein Zusammenhang, kein Clou. Nur sieben Jahre aufgelisteter Müßiggang oben und dann vier Seiten Krieg unten. - Dieses Buch macht keinen Sinn! :-)

(Der zweite Stern für die manchmal doch recht interessante Erzählweise, den Leser miteinzubeziehen, und für einige einleuchtende Gedanken (z.B. über Zeit).)
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Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 13 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.09.2010 12:43:03 GMT+02:00
C. Müller meint:
Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und ja, die Handlung lässt sich mit Sicherheit auf 100 Seiten darstellen, aber haben Sie schon mal darüber nachgedacht, dass dieses Buch nicht (nur) von seiner Handlung lebt, sondern eben genau von dem, was sie bemängeln? Damit meine ich die geistreichen Gespräche und Gedanken der Personen (ich gebe zu, das Philosophieren von Naphta und Settembrini ist mir auch einige Male auf den Zeiger gegangen), das Unterschwellige, die ganze Atmosphäre des Berghofs. Thomas Mann wollte nicht ein spannendes Buch mit Mord und Totschlag schreiben, sondern ein vielfältiges Porträt der Gesellschaft seiner Zeit liefern - und das ist ihm ohne jeden Zweifel gelungen!
Was mich noch an der Rezension stört, ist die Tatsache, dass Sie sehr viel verraten und vorwegnehmen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.01.2011 12:33:57 GMT+01:00
Heike meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 11.02.2011 11:56:56 GMT+01:00
El Sideburner meint:
Was würde Thomas Mann wohl denken, wenn er so einen Müll über sein Buch lesen müsste?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.02.2011 08:26:17 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.10.2011 19:54:01 GMT+02:00
Heike meint:
Wer weiß das schon?
Vielleicht sieht er es ja genauso und lacht über die hochtrabenden Rezensionen, die so viel in seinen "Müll" hineininterpretieren. :-))

Veröffentlicht am 28.05.2011 03:11:14 GMT+02:00
verwerter meint:
Die Frage ist, warum jemand, der sich anscheinend nur für Krimis und Charlotte Link begeistern kann überhaupt dieses Buch liest? Sie können sich natürlich überhaupt nicht vorstellen, dass es bei Literatur (und darum handelt es sich hier) nicht um Spannung, um eine "tolle Geschichte" oder darum geht Leuten einen netten geistlosen Zeitvertreib zu bieten. Wenn Sie philosophische Debatten langweilen, dann bleiben Sie doch bei Charlotte Link? Da wird man geistig nicht gefordert, das säuft sich so nett weg. Bei Literatur wird es halt auch mal unbequem, da muss man geistig wachbleiben. Rezipieren. Dann gewinnt man vielleicht was Neues daraus. Was bereicherndes. Kunst halt. Vielleicht sollte man auch noch die Fähigkeit haben, sich am Stil eines Schriftstellers zu erfreuen. Der ist nämlich wichtiger als Spannung. Spannung kann jeder Depp, der einen Creative Writing Kurs gemacht hat. Stil haben die wenigsten. Der offenbart nämlich den Menschen dahinter, das Einzigartige. Also das was wirklich interessant ist.
Ansonsten ist ihre Niveaulosigkeit natürlich beleidigend: "sinnlos", "Müll", "macht keinen Sinn". Natürlich. Wenn Sie keinen Sinn darin sehen und es nicht verstehen, dann müssen Sie recht haben. Thomas Mann war ein Depp, Sie haben das durchschaut. Die anderen, die meinen, dass das ein großartiges, wichtiges Stück Kunst ist, haben keine Ahnung. Die haben den Dreh nicht raus, so wie Sie, klare Sache, ne?

Veröffentlicht am 20.07.2011 18:25:06 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.07.2011 20:27:13 GMT+02:00
Thomas Mann mal zwischendurch im Zug zu lesen ist schon äußerst sinnvoll. Anspruchsvolle Literatur ist nun mal nicht für Jedermann- oder Frau. Ob sie es glauben oder nicht, ich habe den Roman 3 mal gelesen und jedesmal mehr Freude an der Lektüre gehabt, an der brillianten Sprache und den geistreichen Dialogen über die verschiedensten literarischen, philosophischen und politischen Themen. Wenn sie auf Action und Handlung aus sind, in dem Sinne das immer etwas aufregendes und aufsehenerregendes passieren muß, dann bleiben sie doch lieber bei Krimis und Charlotte Link, eignen
sich auch besser für den Zug. Um Thomas Mann adäquat beurteilen zu können feht ihnen jedoch so ziemlich jegliche literarische Bildung und somit das Fundament einer angemessenen Kritikfähigkeit. Mann sollte nur Dinge rezensieren die dem eigenen geistigen Horizont angemessen sind, hier jedoch haben sie sich eindeutig übernommen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.07.2011 18:34:06 GMT+02:00
El Sideburner meint:
Das Kapitel "Schnee" gehört mit zum besten, was im 20. Jahrhundert in deutscher Sprache geschrieben wurde. Alleine das rechtfertigt schon den Nobelpreis.

Veröffentlicht am 31.07.2011 20:02:48 GMT+02:00
mongoraxx meint:
Frau lupinchen1 hat aber selbst bei Charlotte Link etwas zu meckern, scheint ihr Hobby zu sein - und das sie viel vom Inhalt des Buches preisgibt, kann sie sich auch nicht verkneifen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.10.2011 19:51:21 GMT+02:00
Heike meint:
Wie gescheit doch alle Leute hier sind. :-)

(Und wie selbstverständlich alle gescheiten Leute davon ausgehen, dass man nur die Bücher liest, die man hier rezensiert. ...)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.10.2011 20:31:30 GMT+01:00
verwerter meint:
Nö, aber man überfliegt halt mal die anderen Rezensionen, wenn man so einen anmaßenden Text von jemandem liest, und dann entdeckt man da ausschließlich seichte Unterhaltungsliteratur, die auch recht sternintensiv bewertet wird. Daraus kann man ja dann schon schließen, dass Kunst bei betreffender Person nicht unbedingt in der Spannweite des Horizonts liegt und dass sich da einer, bzw. eine etwas im Niveau verhoben hat, was dann ja auch folgerichtig in einem geistigen Vollzusammenbruch endete, der oben nachzulesen ist. Und statt sich in den Diskurs zu begeben windet man sich dann scheinüberlegen mit einem Smiley heraus und liest weiter Schmonzetten.
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