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Kundenrezension

58 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Hammer Teil!, 6. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-GH3 ( 17.2 Megapixel (3 Zoll Display) ) (Camera)
Ein Hammer Teil!

Zwar in einem der üblichen roten Märkte habe ich den Body noch vor Weihnachten ergattern können. Aber für eine kurze Berichterstattung sollte meine Erfahrung doch reichen :-) Bisher sind ca. 2000 Bilder (keine Videos) damit entstanden.

Ich besitze die GH2 und ein paar hochwertigen mft-Objektive. Und so wollte ich die GH3 nur mal befingern, um *langsam* eine Entscheidung für ein Upgrade wachsen zu lassen. Aber das Angebot für knapp 1100 habe ich dann nicht ausschlagen können. Wer das Geld ausgeben will und kann, dem kann ich nur raten, daß es hier gut angelegt ist.

Mir kommt es neben der Haptik/Bedienbarkeit v.a. auf die Bildqualität an. Diese hat sich bei der GH3 merklich erhöht. Dies merkt man in Grenzsituationen wie Low-Light und bei großen Lichtunterschieden (Dynamik). Waren bei der GH2 mit 1600ISO eine Grenze zur Nutzbarkeit erreicht, so kann man bedenkenlos bis über 3200ISO gehen. Zwar erreicht man nicht die Nachtsicht-Geräte-Eigenschaft einer Nikon D4, aber hier hat man auch einen Sensor, der nur 1/4 deren Größe hat und dementsprechend weniger Licht/Fläche zur Verfügung hat. Erstaunlich, was die Ingenieure von Panasonic (und Sony => Sensor) auf die Beine gestellt haben!

Die höhere Dynamik äußert sich darin, daß in hellen und dunklen Partien erheblich mehr Details sichtbar sind. Wenn man aus RAW Fotos entwickelt, so hat man hier ein großes Potential, Details herausarbeiten zu können, die bisher nicht möglich waren.

Spürbar verbessert hat sich auch die JPEG-Engine. Die JPG-Bilder, die Out Of Camera generiert werden, wirken natürlich und sehr gut verarbeitet. Dies ist einer der Kritikpunkte zur GH2. Die Bilder wirkten oft unnatürlich und hatten einen grünlichen Stich. Jetzt muß ich mich stark anstrengen, um die Qualität der GH3 zu übertreffen - mit Ausnahme von Grenzsituationen wie oben beschrieben. Aber hier habe ich wohl vorher bei der Aufnahme Fehler gemacht, indem die Belichtung entsprechend angepaßt werden hätte sollen.

Zur Haptik: War mir die GH2 etwas zu klein und "fummelig", aber mit dem entsprechenden Willen aber durchaus zu bedienen (ich nutze ein Armband, um Halt und Bewegungsfreiheit zu haben, z.B. http://www.amazon.de/gp/product/B003RHMVZ0/ref=oh_details_o03_s00_i00), ist dies bei der GH3 super gelöst! Zwar ist der Body größer und schwerer, aber liegt satt in der Hand und kann gut auch mit Handschuhen bedient werden (ok, ich nutze auch hier die eben genannte Handschlaufe). AF-Lock ist intuitiver erreichbar. Auch die zahlreichen Funktionstasten, die z.T. auch belegt werden können und die ich auch umkonfiguriert habe, empfinde ich als große Hilfe.

Eine Spielerei, die die Kamera mitbringt, ist die WiFi-Funktion. Man soll damit die Bilder direkt im WLan auf einen Netzspeicher laden können (habe ich nicht probiert). Probiert habe ich aber die Steuerung über Handy (Android). Schaltet man die WiFi Funktion an und startet das Lumix-Applet danach(!), so erhält man ein Live-Bild und kann die Schärfe wie am Touchpad steuern und natürlich auslösen. Mit einem Motorzoom soll man auch den Zoom-Faktor fernsteuern können, aber mangelt einem entsprechenden Objektiv konnte ich dies nicht verifizieren. Eine Anwendung dieses netten Gimmicks fehlt mir bisher, wird sich aber auch mal ergeben.

Ein tolles und viel von mir genutztes Feature ist der elektronische Verschluß. Diesen bringt übrigens auch die G5 mit. Stellt man die nervigen Pipstöne bei AF und Auslösung aus, so werden dann alle Geräusche der Kamera eliminiert. Auch die des mechanischen Verschlußes, der ja nun nicht mehr genutzt wird. Portrait-, Konzert- und Tierfotos sind nun viel einfacher und unbemerkt möglich. Mit der aktuellen Firmware ist die maximale ISO mit dem elektronischen Verschluß aber auf 1600 begrenzt. Das Klappern der Objektive beim Auslösen ist aber evtl. doch noch hörbar, wenn abgeblendet ist. Mit Offenblende sind lautlose Aufnahmen möglich. TOP!

Bisher nutzte ich die GH3 nur zum fotografieren und nicht für die Aufnahme von Videos, deshalb hier nur eingeschränkt meine Rezension auf Fotografieren.

Trotzdem sollte hier angemerkt werden, daß Videos die "Kernkompetenz" der GH2+GH3 sind. Ich habe immer wieder gehört, daß die GH2 im professionellen und semi-professionellen Bereich eingesetzt wurde. Die Möglichkeiten der GH3 gehen sicherlich über die GH2 hinaus.

Ergo: Da die GH3 ein Funktionsmonster ist, will diese auch entdeckt und genutzt werden. Wer also eine Kamera mit umfangreichen Funktionsumfang haben möchte, den kann ich nur dazu raten. Würde man aber "nur" die Intelligente Automatik (iA) nutzen, gibt man zuviel Geld aus. In einem Systemkamera-Forum hat ein Nutzer geschrieben: "ich finde die GH3 nicht super - ich bin euphorisch!" und dies kann ich nur bekräftigen.

Ich bin froh, daß ich das Geld investiert habe. Eine Menge Spaß und Möglichkeiten haben sich dadurch ergeben.
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 27.01.2013, 11:32:48 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 27.01.2013, 11:45:56 GMT+1
was ist ein "roter Markt" ???

Also war es doch keine Einbildung,
mit den "unnatürlichen und grünstichigen Farben", besonders auffallend beim BLAUEN Himmel, der bei Panasonic immer irgendwie "türkis" aussah !
Eigentlich eine Schande und UNGLAUBLICH, daß Panasonic dieses Problem auf einmal doch "still und heimlich" beseitig hat und vorher immer als Unsinn und übertrieben abgetan hat und trotz dieses Problems gewagt hat, Kameras weiter zu verkaufen.
Ich habe eine Panasonic damals genau wegen dieses Problems sofort wieder zurückgeschickt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.01.2013, 12:08:21 GMT+1
E. Weinberger meint:
:-) MediaMarkt. Ich denke, man sollte hier keine Links und Konkurrenten nennn... dachte ich.

Die Farben hat man gut gerade ziehen können, wenn man RAW aufnimmt und diese dann nachentwickelt.
Daß das Problem des Grünstichs nun nicht mehr vorhanden ist, liegt wohl am neuen Sensor (von Sony?). Leider fehlen etliche MB je nach Format, da dieser kein Multiformatsensor mehr ist. Der Grünstich ist keine Einbildung, das zeigen viele Foreneinträge, die von ähnlichen Eindrücke handelten.

Ich habe jetzt ein paar Tage mit der GH2 wieder fotografiert und kann nur bekräftigen, daß die GH3 ein großer Sprung ist. Die Belichtung sitzt besser, die Farbwert-Dynamik ist mehr als spürbar besser. ... ich höre mich wie ein Vertriebler von Panasonic an :-)
Es ist wie beim Motorrad oder Auto: der Wechsel auf ein schnelleres Modell entlockt einem anfangs ein WOW! Aber man gewöhnt sich seeeehr schnell daran. Wenn man aber dann mit dem alten (und sicherlich nicht schlechten) Gefährt fährt, kann man es nicht glauben, wie groß der Unterschied ist :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.02.2013, 00:19:53 GMT+1
Trevithick meint:
Du brauchst Dich eigentlich nicht zurück zu halten: Die Kamera ist in der Tat ein Hammer-Teil. Ich warte auf schöneres Wetter für Landschafts-Aufnahmen...

Ich habe Sie probeweise als Repro-Kamera zum fotografieren von Dokumenten bei normalem Raumlicht eingesetzt (siehe mein Avatar in meinem Profil). Mit dem Graustufen-Progamm (Schwarz-Weiß). Die Belichtung habe ich dann für einen weitgehend weißen Hintergrund mit Apple-Aperture hochgepuscht und den Kontrast verstärkt... Da bleiben keine Wünsche offen!

Das Teil wird in Zukunft das sein, was man eine solide Systemkamera nennt. Der alte Foto-Fan, der früher mit der Exakta-Varex angefangen hat, kann hier seine Spielereien weiter ausleben... Was mich außerdem beeindruckt, ist die extreme Empfindlichkeit des Chips. Selbst wenn man die begrenzt, um Bildrauschen zu vermeiden. Einziger Nachteil gegenüber 35 mm-DSLRs ist die kleinere Chipgröße und damit die höhere Schärfentiefe. Zum Freistellen eines Portraits werde ich mir warscheinlich früher oder später eine der lichtstarken Leica-Festbrennweiten zulegen (wahrscheinlich das Macro).

Ich lache mich immer wieder kaputt, wie Canon-Fans wie Traumflieger krampfhaft nach Vorteilen ihrer teuren EOS suchen. Der große Vorteil der GH-3 ist doch: Schwereres Gehäuse als die alten GHs, aber durch mft extrem handliche Objektive. Und wer es schwerer und stabiler braucht, z.B. für Videos, für den gibt es Spezialstative (Rigs).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.02.2013, 17:27:40 GMT+1
E. Weinberger meint:
Die verfügbaren Festbrennweiten performen toll an der GH3, 25mm Panaleica oder die beiden Oly (45, 75mm). Einzig eine grosse Telebrennweite, die auch noch lichtstark und top optische Qualität hat, fehlt bisher. Aber man kann ja adaptieren.
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