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Kundenrezension

Geständnis: Ich habe mich gefreut auf die Verfilmung.
Nicht, dass ich ein so wahnsinnig großer Fan von Iny Lorentz (den Autoren) bin, doch das Buch "Die Wanderhure" hatte mich seinerzeit doch in seinen Bann gezogen.
Es ist auch nicht so, dass ich eine Buchgetreue Verfilmung erwartet hätte. Ich denke ich bin in der Lage recht emotionslos (nur leider mit einigen Erwartungen) an solcherlei Unterhaltungs-Verfilmung heranzugehen. - Dennoch: Enttäuschung auf der ganzen Linie.

Einsicht/ Erkenntnis: So doof muss man erst einmal sein, sich auf eine SAT1-Verfilmung zu freuen!!!
Das war mir nicht erst klar, als die 120 Minuten überstanden waren. Die Erkenntnis traf mich bereits nach wenigen Minuten wie ein Schlag. Solchermaßen demotiviert war es eine ordentliche Tortur diesen Film in voller Länge anzuschauen.

Die Dialoge wirken steif und ungewöhnlich gekünstelt; wie abgelesen. Insbesondere die künstlich-mittelalterliche Wortwahl haut einen schier aus den Socken. Die Kostüme einen Tick zu prächtig, zu wenig schäbbig jedoch ungemein farbenfroh, gleich der aktuellen H&M-Herbst-Kollektion.
Wiewohl die Handlung viel Spielraum für Aufregung, Mitleidhascherei und Betroffenheits-Tränchen auf Seiten des Zuschauers bieten hätte können, fühlt man sich durch die gesamte Handlung gehetzt. Nämlich von Intrige zu Intrige, von Schändung zu Beischlaf. Unrecht über Unrecht widerfährt der armen Marie und ihr lieber braver Michel muss tatenlos zuschauen. Marie indes nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand und - wie von Zauberhand - geht ihr Plan auch auf, sich bis zum König hoch zu schlafen... die rührende Schluss-Szene toppt das Vergnügen:
Hätte es TV-Magazine damals schon gegeben, wäre der (liebe ) König zum Tode durch totquatschen von Alice Schwarzer bei Beckmann oder Kerner verdonnert worden. ;-)

In Sachen Unrecht und daraus erwachsene Rache-Pläne ist "Die Wanderhure" leider nur ein müder Abklatsch des "Graf von Montechristo" (von Alexandre Dumas). Das Erfolgsrezept für den "Graf von Montechristo" möchte ich aus der Verfilmung mit mit Depardieu (+Sohn und Tochter) zitieren: "Finesse, mein lieber Bertuccio. Finesse! ...", so erläutert Edmont Dantes (aka Graf von Montechristo) seinem Diener Bertuccio seine Vorgehensweise für die Umsetzung all seiner fein ausgeckten (Rache)Pläne. - Genau das fehlt hier: Finesse!
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