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Kundenrezension

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gott segne Square Enix!!!, 4. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Crisis Core: Final Fantasy VII (Videospiel)
Lange, lange habe ich mit mir selbst gekämpft. Sollte ich mir eine PSP zulegen, damit ich als eingefleischter Final-Fantasy-VII-Fan Crisis Core spielen kann, oder sollte ich es lassen? Nun, nach vielen Monaten haben drei Gründe dafür gesorgt, dass ich mir den Handheld tatsächlich gekauft habe, 1. Crisis Core natürlich, 2. die vielen RPG-Klassiker, die neu aufgelegt worden sind, 3. die Geldsumme, die ich zu Weihnachten bekommen habe :)

Tja, und ich muss sagen, dass ich von CC FFVII keinesfalls enttäuscht wurde. Dieses Spiel ist einfach phänomenal! Aber der Reihe nach...

Die Graphik:
Ich muss sagen, ich bin wirklich beeindruckt, was Square da aus der PSP rausgekitzelt hat. Um einen Vergleich zu ziehen, ist die graphische Qualität eine Mischung aus PS1 und PS2, wobei hier eindeutig eine Tendenz zu PS2 erkennbar ist. Das ist schon wirklich beeindruckend, wenngleich der kleine Bildschirm natürlich auch von Vorteil dabei ist.
Außerdem kommen noch die FMV-Sequenzen hinzu, die man wirklich gesehen haben muss. Da kann die Graphik locker mit FFVII Advent Children mithalten, kein Scherz! Leider gibt es von solchen Sequenzen relativ wenige, allerdings ist das Spiel auch recht kurz.

Die Musik / Soundeffekte:
Die Musik gefällt mir auch sehr gut. Der Soundtrack besteht aus einem Mix aus altbekannten FF-VII-Melodien, die neu arrangiert wurden und auf der anderen Seite zahlreichen neuen Kompositionen.
Bis auf wenige Ausnahmen bei den neuen Titeln hört sich alles exzellent an. Was mir besonders auffiel, sind die vielen akustischen Elemente wie Gitarren, Piano oder Streicher.
Auch die Soundeffekte sind sehr gut. Geräusche wie Schritte, Türenschließen oder ähnliches hören sich immer sehr realistisch an und sind dem Kontext entsprechend angepasst. Es mag etwas befremdlich erscheinen, dass ich das extra erwähne, aber eben solche Soundeffekte sind meiner Meinung nach nicht immer gut umgesetzt, gerade in Rollenspielen.

Das Gameplay:
Der Hauptcharakter Zack wird in einer 3D-Umgebung aus der 3rd-Person-Ansicht gespielt. Die Kamera ist dabei fest auf Zack gerichtet und dreht sich selbständig bei Richtungswechseln mit. Sie lässt sich aber jederzeit mit den Schultertasten nachjustieren, was mehr oder weniger gut funktioniert. Manchmal ist die Kamera ziemlich widerspenstig.
Die Kämpfe finden in Echtzeit statt, ohne dass es Zeitbalken zum Ausführen von Angriffen oder Magie gibt. Die Gegner sind übrigens nicht sichtbar, Kämpfe werden zufallsbestimmt ausgelöst. Der Schwierigkeitsgrad ist dabei im Hauptspiel moderat, die normalen Gegner und auch die meisten Bosse sind zu schwach, wenn man sich ein bisschen mit dem Aufleveln von Zack beschäftigt hat. Ganz anders sieht es bei den Nebenmissionen aus, von denen es laut Spielverpackung 300 geben soll (wieviele es tatsächlich sind, weiß ich nicht, da ich nicht alle erledigt habe). Auch hier gibt es viele Missionen, die lächerlich einfach sind - aber auch sehr viele Missionen, die wirklich knackig schwer sind.
Allerdings sind die Nebenmissionen auf Dauer ziemlich eintönig. Zwar sind die Briefings sehr unterschiedlich - mal geht es um das Testen neuer Angriffssysteme, mal, mal um das unschädlich machen von rebellischen Gruppierungen etc. - letztendlich kommt es aber immer auf's Gleiche hinaus: Zack wird in einem Dungeon abgesetzt und es gilt, in diesem einen (sichtbaren!) Gegner zu finden. Sobald dieser erledigt ist, ist auch die Nebenmission beendet. Anfangs ist das ja noch ganz lustig, aber auf Dauer nervt es einfach. Lediglich die Aussicht auf seltene, kostbare Items und Materia hat mich dazu veranlasst, immerhin 43% der Nebenmissionen zu beenden.
Sobald der Abspann und die letzten Spielszenen gezeigt wurden, kann der Spieler einen Spielstand anlegen und mit diesem das Spiel neu beginnen. Dabei werden alle Status-Parameter, Ausrüstungsgegenstände, Items und Materia ins neue Spiel übernommen, sodass man sich voll und ganz der Story widmen kann, ohne großartig aufzuleveln oder Nebenmissionen zu bestreiten. Sehr gute Idee!

Die Story:
Das bringt mich zum nächsten Punkt, die Story. Die Handlung ist sieben Jahre vor Final Fantasy VII angesetzt und wie schon erwähnt heißt der Hauptchara Zack. Zack ist ein Rang-2-SOLDAT und hat auch im Hauptspiel schon eine wichtige Rolle gehabt, wenngleich man ihm damals nie persönlich begegnet ist. Die Geschichte beginnt damit, dass ein Rang-1-SOLDAT, Genesis, plötzlich verschwunden ist und auch ein zweiter Rang-1-SOLDAT verschwindet nach kurzer Zeit. Zack wird zusammen mit Sephiroth beauftragt, der Sache auf den Grund zu gehen.
Das Spiel stellt sehr viele Bezüge zum Hauptspiel her. Vor allem die Geschehnisse in Nibelheim in Final Fantasy VII sind hier von sehr großer Bedeutung. Die Story wird dabei in einer Mischung von eingesprochenen Zwischensequenzen und Textboxen vorangetrieben.
Leider ist CC FFVII recht kurz geraten. Insgesamt habe ich 32 Stunden gespielt. Rechnet man davon die Zeit ab, die ich für die Nebenmissionen aufgewendet habe, bleiben 13 - 15 Stunden netto für die reine Handlung. Für ein Rollenspiel ist das eigentlich zu wenig. Andererseits wird man in diesen 15 Stunden wirklich bestens unterhalten.

Die Spielwelt:
Hier gibt es natürlich nicht allzuviel zu sagen. Wie zu erwarten spielt sich das Geschehen in der bekannten FF-VII-Welt ab. Eine Oberweltkarte gibt es nicht, ähnlich wie in FFX wird der Spieler von einem Ort zum nächsten gebracht. Viele bekannte Orte werden besucht, wie Midgar (Hauptquartier und untere Platte), Nibelheim oder Wutai. Es gibt sogar eine ganz neue Ortschaft, nämlich Modeoheim. Andere Orte werden nur erwähnt (z.B. Kalm) oder fallen ganz weg (z,B. Gold Saucer, Vergessene Stadt).

Das Fazit:
Ich weiß, ich habe ständig Ausdrücke wie "phänomenal", "exzellent" usw. verwendet, aber ich schwöre euch, dieses Spiel hat es wirklich verdient. Wenn ich könnte, würde ich dem Spiel 100 von 10 möglichen Punkten geben! Ehrlich! Jeder, der Final Fantasy VII mochte, MUSS dieses Spiel gezockt haben, da führt kein Weg dran vorbei. Vor allem die Story ist wirklich genial inszeniert. Es gibt hunderte Aha-Erlebnisse, insbesondere, was die Nibelheim-Katastrophe angeht. Aber auch abseits des Handlungsstranges gibt es viele Anspielungen auf das Original-FFVII.
Aber vor allem: das Ende! Ich habe selten ein Spiel gespielt, welches so abartig traurige Szenen bereithält und noch nie eines, dass ein so trauriges, ergreifendes Ende bietet. Das Spiel hat es tatsächlich geschafft, mich zum Weinen zu bringen - und damit meine ich NICHT bloß ein paar Tränen, die mir runtergekullert sind! Das schaffen wirklich nur sehr wenige Spiele und die Spiele, die es tatsächlich geschafft haben, mich emotional so zu packen, die steigen bei mir automatisch in den heiligen Olymp auf!
Tja, und dabei dachte ich nach FFX und FFXII, Square Enix könnte keine guten Geschichten mehr erzählen.
Gott segne Square Enix!!!

Ende
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