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Customer Review

on September 22, 2006
Zuallerst muss man sagen, dass Fight Club beileibe nicht einfach ist. Um die einzelnen Aussagen bzw. Thesen, die der Film behandelt verstehen zu können reicht vermutlich ein einmaliges Schauen nicht aus.

Mit jedem weiteren Male entdeckt man jedoch immer mehr grandiose Details und Dialoge bzw. Monologe. Man taucht immer mehr in den Film ein und beginnt ihn als ganzes zu verstehen. Auf den ersten Blick wirkt er düster, dreckig, brutal, frech und richtig gemein! David Fincher ist hier eine herausragende Regiearbeit gelungen, bei der er auch ein optimales Händchen bei der Wahl der Schauspieler hat. Edward Norton als schlafloser, gefrusteter Büroangestellter ist einfach brilliant.

Wenn man etwas über die Handlung und den Inhalt verraten will, neigt man leicht dazu zu spoilen weil der Film derart viel Überraschungen enthält, dass einem nichts anderes übrig bleibt als die Ausgangssituation zu beschreiben:

Norton spielt einen namenlosen Büroangestellten als Opfer der Konsumgeselschaft. Er muss alles haben, Fragen wie: "Brauch ich das wirklich? Macht es mich glücklich?" stellen sich ihm nicht. Ziel ist der Konsum, denn dafür arbeitet er schließlich. Die desillusionierten Hirne der Menschen als Abfallprodukt des Konsums? Vermutlich.

Plötzlich macht sich Frustration und Ermüdung breit. Er leidet an Schlaflosigkeit. Resultat der Frage nach der Sinnhaftigkeit seines Lebens? Vermutlich.

Von hier an nehmen die Dinge ihren Lauf. Aus lauter Verzweiflung besucht er Selbsthilfegruppen von Schwerstkranken und begegnet nach einer kurzen Phase der "Babyruhe" Marla Singer und von hier an gerät sein Leben aus den Fugen...

Fight Club ist innovativ, spannend erzählt, ironisch, zynisch, sarkastisch, böse und kritisch.

Objektiv betrachtet ist er ein Meilenstein der modernen Filmkunst.

Meiner Meinung nach ist Fight Club bislang was den Inhalt (den man zugegebenermaßen größtenteils dem Roman von Chuck Palahniuk zuschreiben muss) und die Umsetzung anbelangt, unerreicht.
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