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Kundenrezension

am 3. April 2005
Respekt! Pink Turns Blue sind wirklich wieder in Hochform zurück und konzentrieren sich auf "Phoenix" unerwartet stark auf ihre Art-Pop Wurzeln aus den 80ern. Und gerade deshalb ist "Phoenix" ein so überragendes Album. Die Band versucht nicht verkrampft, ihren Sound in die Neuzeit zu transferieren, sondern spielt in gewohnter Manier frei aus dem Bauch heraus. Herausgekommen sind kraftvolle Songs mit satten Gitarrenklängen und voll schöner Melodien. Inhaltlich geht es um die Auflehnung gegen Banalität und den Konsumwahn sowie die Suche nach den wahren Werten im Leben, wie die Liebe oder Freundschaft. So beginnt "Phoenix" denn auch mit genau diesem Motiv, dem verlorenen Sohn, der die kleinen, aber wesentlichen Dinge im Leben wieder schätzen lernt. "Lost Son (Phoenix)" gibt gleichzeitig auch dem Album das Tempo und den Sound vor. Melancholische Töne wechseln sich mit Passagen ab, in denen die Gitarren zusammen mit Mic Jogwers kraftvollem Gesang einen treibenden Sound entwickeln. Wer gerade der Liebe seines Lebens hinterher trauert, der findet im traurig melodischen "Dynamite" das perfekte und schmerzvolle Lied dazu. Der Song erinnert vom Gitarrensound her etwas an alte Cure Sachen. Es kommt wohl auch nicht von ungefähr, dass man sich bei einigen Songs, wie z.B. auch bei "Good Times", wieder zurück in die 80er versetzt fühlt. Aber Pink Turns Blue spielen sehr facettenreich auf, verlieren sich in gedämpften und schwermütigen Tönen bei "True Love", nur um danach in "Underground" mit impulsivem Gitarrensound die Tapete von der Wand zu fegen. Das wirkliche Highlight haben sich Pink Turns Blue bis zum Ende aufgespart. Der charismatischste Song ist auch gleichzeitig der letzte des Albums. "Feel My Soul" ist ein aufwühlendes Stück über Selbstentfremdung und der Suche nach dem eigenen Ich. Durch den leidvollen und am Ende fast geschriehenen Gesang geht der Song wirklich an die Nieren. Was bleibt zum Schluss noch zu sagen? Pink Turns Blue legen eine Auferstehung hin, vor der man nur noch den Hut ziehen kann. Authentischer und beherzter geht es nun wirklich nicht mehr.
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