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Kundenrezension

am 11. September 2010
Zwischen dem großartigen Orchesterexperiment "Atom Heart Mother" und dem großen Floyd-Klassiker "Dark Side of the Moon" lieferten die 4 Engländer Anfang der 70er mit "Meddle" ein Werk, das man über weite Strecken als die Definition des Psychedelischen in der Rock-Musik betrachten kann. Allen voran geht hier das düster-unheimliche Instrumental "One of these Days", bei dem mir bis heute Schauer über den Rücken laufen - vor allem wenn man die Platte nachts auflegt. Mit "Pillow of Winds" und "Fearless" folgen zwei sanfte melodische Akustik-Nummern, deren tiefenentspannte, angenehme Charakteristik später im Hauptteil des Floyd-typischen Longtracks "Echoes" wieder aufgenommen wird. Auf letzterem, der das Album übrigens (im Gegensatz zum Vorgänger "Atom Heart Mother") abschließt statt es zu eröffnen, zeigen die Floyds einmal mehr alles, was sie einzigartig macht: ein überzeugender Hauptteil im Stile eines Songs im "üblichen" Sinne, umrahmt von experimentellen, atmosphärisch dichten und streckenweise unheimlich anmutenden klanglichen Versuchsanordnungen, gepaart mit großartigen Instrumentalpassagen, bei denen sich wie immer vor allem Gitarrist Dave Gilmour besonders hervortut. Dieser Gesamtatmosphäre etwas abträglich sind meiner Meinung nach der lässige Shuffle "San Tropez" und vor allem das wohl lustig gemeinte Mini-Blues-Stück "Seamus" mit dem lauthals jaulenden Hund, der alles übertönt. Nichts gegen humorvolle Elemente in der Rock-/Popmusik, doch diese beiden Songs, insbesondere "Seamus", wirken doch etwas zu "leichtfüßig"; man kann sich dem Eindruck nicht widersetzen, das sie einfach nicht hineinpassen wollen in dieses Ensemble von Stücken, das sich aus der hochinteressanten Vermengung des Düster-Unheimlichen mit dem Tiefenentspannt-Sanften speist. Der humorvolle Part ist hier des Guten, oder besser: des Kontrastiven zuviel. Doch dies ist auch schon der einzige Makel. Insgesamt ist "Meddle" ein typischen Floyd-Album der 70er, ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung dieser großartigen und einzigartigen Band, der in keinem Plattenschrank fehlen sollte.
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