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Kundenrezension

am 9. März 2013
Vorweg: Ich bin Hobbyfotograf und die Bildqualität einer Nikon D90 gewöhnt. Habe mir die AW 110 gekauft, weil man ja doch manchmal im Kajak sitzt, oder beim Skifahren ist und dann die dicke Spiegelreflex zu sperrig und teuer ist, um sie dort mitzuschleppen. Meine Befürchtung: Die Bildqualität könnte mich enttäuschen und die mangelnden Einstellmöglichkeiten wie Belichtungszeit, Blende etc. könnte mich nerven.

Ich habe es trotzdem gemacht und mir vor zwei Tagen in einem nahegelegenen Elektronikmarkt so eine Kamera gekauft (habe nicht online bestellt, weil ich das Ding doch zuvor mal in der Hand haben wollte).

Ergebnis:
Die Kamera hat im Prinzip drei Automatiken (Manuell geht tatsächlich fast nix):

1. Szene Modi - man kann ja nachdem was man fotografieren möchte , z.B. Porträt, ein Belichtungs- und Nachbearbeitungsprogramm auswählen.

Ich habe damit herumexperimentiert und war oft ein wenig enttäuscht. Die Nachbearbeitungen, wie z.B. Weichzeichnung, Kontrasterhöhung etc., waren mir bei jedem zweiten Bild zu stark. Zudem passte die Belichtung manchmal nicht - in der Regel war überbelichtet. Möglich dass ich nicht immer den richtigen Szenenmodus gewählt habe.
Eindruck: Spielerei, manchmal ganz nett, oft unbefriedigend.

2. Szenenautomatik

Die Kamera versucht selbst herauszufinden, welcher Szenenmodus der Richtige ist.
Eindruck: Noch größere Spielerei.

3. Standard Automatik

Man kann ISO-Empfindlichkeitsgrenzen festlegen. z.B. max. ISO 400. Außerdem gibt es die Möglichkeit den Autofokus zu steuern, z.B. Mittenbetont, permaneter Autofokus an/aus, Blitzeinstellungen, Belichtungskorrektur etc. Ist zwar keine Belichtungszeiteinstellung und auch keine Blendeneinstellung aber immerhin, da geht schon was.
Eindruck: Siehe da, auf einmal werden die Bilder was. Schärfe passt, Farben stimmen, keine übertriebenen Nachbearbeitungen mehr... passt.

Test:
Die Bildschärfe ist überraschend gut. Auch auf meinem 24 Zoll Monitor kann ich mich z.B. bei Portraits nicht über mangelnde Schärfe beklagen. Sobald man versucht, Bildausschnitte zu vergrößern, kommt man natürlich schnell an seine Grenzen. Aber das ist bei so kleinen Dingern normal. Wenn man sich mit DIN A4 und evtl. auch DIN A3 Bildern zufrieden gibt, reicht die Schärfe auf jeden Fall. Allerdings sollte man schon versuchen von vornherein den richtigen Bildausschnitt zu fotografiern, damit man nichts wegschneiden muss - sonst wirds beim Vergrößern eben doch ein wenig unscharf. Hier also: Klares Staunen, wie scharf ein so kleines Objektiv sein kann.

Bildrauschen - also feiner Gries im Bild, vor allem auf schwarzen und dunklen Flächen. Ist mir nur bei einigen der Szene-Modi aufgefallen, also z.B. beim Nachtportrait. Habe gleich darauf das selbe Bild nochmal gemacht mit der Standard Automatik und ISO Begrenzung auf 400 - siehe da: Gestochen scharfes Bild ohne subjektiv wahrnehmbares Rauschen.

Belichtung - auch hier wieder: Diese komischen Szenemodi. Habe diese Gesichtserkennungsautomatik probiert, bei der die Kamera auslöst sobald alle lächeln. Funktioniert tatsächlich - allerdings war jedes zweite Bild überbelichtet. Ich habe die Aufnahmen in einem Restaurant gemacht, abends, bei schwachem Licht. Im normalen Portraitmodus ist mir die Überbelichterei nicht aufgefallen. Keine Ahnung, warum sie das macht. Wie gesagt - in der Standard- Automatik gibt es das Problem nicht.

Wifi und Co - Funktioniert, aber nur mit dem Handy. Warum ich nicht gleich mit dem PC über Wlan auf die Kamera zugreifen kann, weiß ich nicht. Vielleicht bin ich zu doof. Aber auch in der Anleitung ist immer nur die Rede von einer Verbindung zum Smartphone. Kompass, GPS, Höhenmesser funktionieren - aber trotzdem, meiner Meinung nach Spielerei - brauchen tut man sowas nicht. am ehesten macht noch die Weltkarte mit GPS Sinn. Die Karte ist zwar bei weitem nicht so detailiert wie in einem echten Navi, aber ein bisschen kann man sich z.B. in Städten schon orientieren. Ein paar Seheswürdigkeiten, ein paar Straßen und Flüsse... immerhin.

Wasserfest und stoßfest - wenn ich ehrlich bin: Keine Ahnung. Fallen lassen werde ich das teure Stück zunächst eher mal nicht. Und ob ich damit tatsächlich mal schnorcheln gehe, naja, mal sehen. Wenn, dann kann Wasser eigentlich nur an der Klappe für Akku, SD-Kart und Buchsen eindringen. Diese Klappe ist mit einer feinen Gummidichtlippe versehen, die beim Schließen der Klappe an die Kamera gedrückt wird. Erscheint mir ziemlich primitiv, irgendwie hätte ich mir da was zum Schrauben mit Dichtlippe, O-Ring und vielleicht noch einem klemmbaren Sicherheitsschott gewünscht - jedenfalls: sollte diese Dichtlippe beim Akkuwechsel oder beim Runterladen der Bilder mittels Kabel beschädigt werden oder sollte da ein Haar mit eingeklemmt werden, so glaube ich nicht, dass die Kamera dann noch dicht ist. Wer also mit dem Ding baden geht, muss die Dichtlippe und auch ihre Auflagefläche stets genauestens prüfen und sich wenn möglich auch gleich mal so eine Ersatzdichtung als Reserve besorgen

Fazit: Wenn man mit den SzeneModi umgehen kann (ich kann es nicht) oder wenn man gern im normalen Standard-Automatik-Modus fotografiert, bekommt man mit der Kamera richtig gute Bilder, die sich auch für den Bilderrahmen über dem Kamin eignen. Die Kamera macht einen robusten Eindruck und ich traue ihr auch einiges an Nässeresistenz zu. Somit ist sie ideal, um im Kajak, am Strand, in den Bergen, beim Skifahren oder auf dem Motorrad eingesetzt zu werden - und genau dafür habe ich sie auch gekauft, ich bin also glücklich und zufrieden.

ERGÄNZUNG:

Waren jetzt mit der Kamera im Urlaub, in Kroatien. Habe mich dann damit auch ins Wasser (also ins Meer) getraut. Die ersten paar Bilder und Kurzvideos knapp unter der Wasseroberfläche waren gut und scharf und haben Spaß gemacht. Ich habe die Kamera dann auch in Süßwasser gelegt, so wie in der Anleitung beschrieben. Alles war gut. Am zweiten Tag habe ich mich dann etwas mehr getraut. War ein wenig damit schnorcheln. Das war dann allerdings nicht so gut. Ich war zwar zwar an der Wasseroberfläche, mit dem Schnorchel eben, aber die Kamera war dann mit meiner Armlänge wohl doch so ca. einen Meter tief. Nach ca. 20 Sekunden bemerkte ich helle Flecken am Display, ich dachte erst das sind Lichtreflexionen, aber die Flecken wurden rasch größer. Auch das Schutzglas vor der Linse wurde trüb. Ich bin sofort damit aus dem Wasser raus und habe die Kamera getrocknet. Es waren ziemlich starke Kondenswasserflecken, alles trüb, Linse und Display. Habe den Akku und die SD-Karte raus genommen und die Kamera so geöffnet in der Sonne trocknen lassen. Etwa nach einer halben Stunde verschwanden die Flecken allmählich. Ich denke, dass eben doch etwas Wasser eingedrungen und verdampft ist, für normale Luftfeuchtigkeit war das meiner Meinung nach zuviel Kondenswasser.
Folge: Die Kamera ist nach wie vor in Ordnung, aber ins Wasser gehe ich nicht mehr damit. --> Wer was zum Schnorcheln sucht, sollte die Finger von dieser Kamera lassen.
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