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Kundenrezension

TOP 500 REZENSENTam 13. Dezember 2013
Als Anfang der 80er Jahre die Spielzeug Reihe sowie die TV Serie “Masters of the Universe” Einzug in die Kinderzimmer auf der ganzen Welt nahm, war es letztendlich nur eine Frage der Zeit, bis ein Spielfilm mit realen Menschen folgen würde. Die Fans mussten bis 1987 warten bis eine Kinoadaption von Cannon Films produziert wurde. Allerdings war der Erfolg leider nur sehr gering. Bei einem Budget von zirka 22 Millionen US Dollar konnten in den USA nicht einmal 18 Millionen wieder eingespielt werden.

Ein Grund dürfte dabei wohl gewesen sein, dass der Film mit der Masters of the Universe Welt von den Zeichentrickfilmen oder den Comics kaum etwas gemeinsam hatte. Ok, es gibt He-Man, der Protagonist, dazu Man-at-Arms (der in der deutschen Synchronisation als Waffen Man bezeichnet wird), Teela, Evil-Lyn, Skeletor oder Beast Man. Allerdings weichen die Kostüme nahezu komplett von der Originalvorlage ab. Dazu gibt es einige Figuren, die etwa „das Messer“, „Saurod“ oder „Karg“. Gwildor war zunächst ebenfalls eine Figur, die nur für den Film erfunden wurde, wobei Mattel zum Film eine Spielzeug Figur auf den Markt brachten. Es war sogar ein lebensgroßer Kosmischer Schlüssel geplant, wobei es nie zur Produktion kam.
Obendrein wurde die erste Idee, die Handlung auf Eternia spielen zu lassen, über den Haufen geschmissen. Letztendlich sollte Budget gespart werden, da irdische Kulissen weniger Geld kosteten. Der Film war ohnehin bereits die teuerste Produktion aus dem Hause Cannon Films. Allerdings ist ein Masters oft he Universe Film ohne fantastischen Kulissen von Eternia mit den farbenfrohen Wäldern, der Burg Grayskull, der Snake Mountain oder den zahlreichen technischen Kampfgefährten nicht sonderlich authentisch, wobei das Fehlen Battle Cat und vor allem Orko alleine schon ein No-Go ist.
Wie dem auch sei, denn abgesehen davon ist „Masters oft he Universe“ eine doch annehmbare Verfilmung, die über die Jahre unabhängig von der Zeichentrickserie eine Menge Fans für sich gewinnen konnte. Gerade die stellenweise selbstironischen Dialoge sorgen für gute Unterhaltungswerte. Gerade die CGI Effekte waren für damalige Zeiten wirklich sehr gut und sehen sogar in der heutigen Zeit nicht einmal so schlecht aus. Die Geschichte ist zwar recht eindimensional und simpel aufgebaut, aber dafür dennoch sehr kurzweilig und unterhaltsam.
Dolph Lundgren („Red Scorpion“, „The Expendables“) konnte mit seiner Rolle als He-Man seine Bekanntheit trotz mangelndem Erfolg weiter steigern, auch wenn er den Film nachträglich in Interviews als den Tiefpunkt seiner Karriere bezeichnete. An seiner Seite sind mit Frank Langella („Die neun Pforten“) und Courtney Cox („Scream“ Filmreihe) zwei weitere bekannte Gesichter zu sehen. Die weiteren Nebendarsteller wie etwa Meg Foster als Evil-Lyn, Robert Duncan McNeill (der später sich häufig als Regisseur verdingte) als Kevin, Chelsea Field als Teela oder Jon Cypher als Man-at-Arms sind zwar weniger bekannt, erledigen aber insgesamt einen guten Job.
Tipp: Den Film unbedingt bis nach dem Abspann anschauen.

Bild
Codec: MPEG-4/AVC, Auflösung 1920x1080p, Ansichtsverhältnis 1,78:1
Der Film hat mittlerweile über 25 Jahre auf dem Buckel und sieht mittlerweile nicht mehr ganz frisch aus. Dennoch kann sich das Bild durchaus sehen lassen. Man kann davon ausgehen, dass Winkler Film für diese Veröffentlichung auf das Master von Warner für die amerikanische Veröffentlichung zurückgegriffen haben. Für einen Katalogtitel mit dieser Historie ist wohl kaum eine aufwändige Restauration zu erwarten, wobei der Transfer sehr sauber ausgefallen ist. Die Farben sind zwar etwas matt aber dennoch recht natürlich. Der Kontrast ist gut eingestellt. Der Schwarzwert ist kräftig und bildet ein sattes Schwarz ab. Die Schärfe erreicht nie Referenzwerte, bietet aber sowohl bei Nahaufnahmen wie auch in der Totalen einen wirklich guten Detailgrad. Nur in wenigen Momenten ist die Darstellung etwas weicher. Das Filmkorn ist fein ausgefallen und fällt keineswegs negativ auf, im Gegenteil, denn gerade das verleiht dem Film seinen typischen cineastischen Look. Kompressionsspuren oder weitere Beeinträchtigungen sind zu keinem Zeitpunkt aufgefallen.

Ton
Deutsch LPCM 2.0, Englisch DTS-HD Master Audio 2.0
Der deutsche Stereo Ton liegt verlustfrei unkomprimiert in LPCM 2.0 vor. Allerdings fehlt zur Höchstpunktzahl doch noch ein Stück. Die Dynamik ist dem Alter entsprechend ganz ok. Der Klang ist recht natürlich und ausgewogen. Gelegentlich sind die Stimmen leicht verzerrt oder neigen leicht zu Zischlauten, was aber erfreulicherweise nicht sehr oft auftaucht. Bässe sind nur ansatzweise vorhanden. Wenn Kevin beim Soundcheck den kosmischen Schlüssel über die PA Anlage spielt sind immerhin einige gute Bässe zu vernehmen. Aber gerade bei Explosionen fehlt es an Kraft; da wäre etwas mehr Wumms wünschenswert gewesen. Wenigstens ist die Stereoseparation ganz gut und erzeugt wenigstens in der Front ein wenig Räumlichkeit. Der englische Originalton klingt im Direktvergleich natürlicher und auch weiträumiger, wobei stellenweise die Dynamik schwächer erscheint als in der deutschen Synchronisation. Übrigens: in der Szene im Musikladen ist eine kurze Einstellung der Ton asynchron.

Bonusmaterial :
Audiokommentar von Regisseur Gary Goddard (englisch mit deutschem Untertitel)
Trailer (SD; 1:42)
Bildergalerie
Wendecover
Das Bonusmaterial ist leider nur sehr knapp ausgefallen. Immerhin wurde der Audiokommentar mit Regisseur Gary Goddard auf die Blu-ray gepackt. Dieser liegt in Englisch mit deutschen Untertiteln vor. Dazu gibt es noch eine Bildergalerie mit einigen Promo Postern sowie den Original Kinotrailer. Zwar sind einige entfernte Szenen bekannt, doch diese fehlen unerfreulicherweise, was aber höchstwahrscheinlich darin liegt, das diese lediglich nicht mehr vorhanden sind. Als Entschädigung gibt es ein alternatives Wendecover, das nostalgische Erinnerungen weckt und gerade Fans begeistern wird.

Fazit:
Winkler Film veröffentlichen den 80er Jahre Fantasy Klassiker „Masters of the Universe“ exklusiv für den deutschsprachigen Markt und liefern damit wohl das bestmögliche Ergebnis ab, was momentan mit den vorliegenden Voraussetzung überhaupt machbar ist. Zwar lassen Bild und Ton noch deutlich Raum nach oben, hinterlassen aber dennoch einen mehr als zufriedenstellenden Eindruck. Auf Blu-ray wird es wohl ein kaum besseres Ergebnis geben.
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