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Kundenrezension

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum 12ten Mal im Theater der Träum, 17. Oktober 2013
This review is from: Dream Theater (Deluxe Edition) (Audio CD)
Auf DREAM THEATER ist eigentlich immer Verlass, sowohl was die Releases betrifft, als auch die Qualität der Alben und Live-Auftritte. Es ist gerade mal zwei Jahre her seitdem die amerikanische Prog-Maschinerie mit „A Dramatic Turn Of Events“ verzauberte, da servieren sie mit dem selbstbetitelten zwölften Album ein neues Werk und veröffentlicht kurz darauf mit „Live At Luna Park“ eine neue Live-DVD, die bereits in diversen Kinos gezeigt wurde. Wenn eine Combo ein Album schlicht nach dem Bandnamen benennt, dann will man im Normalfall etwas Bestimmtes damit aussagen. Im Falle von DREAM THEATER wage ich zu behaupten, dass man auf das neue und gefestigte LineUp mit Mike Mangini, der seit 2011 in der Band ist, hinweise möchte. Kann mich aber natürlich auch irren.

Gut, kommen wir zur Musik von „Dream Theater“, denn die hat es, wie immer, wirklich in sich. In der letzten Dekade überraschten DREAM THEATER immer wieder den Hörer, kein Album glich dem anderen, aber doch waren immer alle wichtigen Trademarks vorhanden. Dieses Mal sind die Änderungen zum Vorgänger nicht so gravierend ausgefallen und große Überraschungen gibt es leider auch nicht, sondern einfach genau das, was auf dem Album fett drauf steht – DREAM THEATER. Bei dem Können von den Meistern John Petrucci, Jordan Rudess, John Myung und Mike Mangini, weiß man, dass der Fan trotzdem zufrieden sein kann. Es gibt ausgedehnte, aber nicht zu sehr ausschweifende Insturmentalparts in denen sich jeder einzelne austoben darf, es gibt Verweise auf die Klassik, dann wird es mal wieder spaceig, aber auch düster, melancholisch und traurig kann es auf dem Album zugehen.

Das fast 3-Minütige Intro „False Awakening Suite“ ist gleich in drei Teile gespalten und erzeugt komplett verschiedene Gefühle. Part 1 „Sleep Paralysis“ ertönt fett, fast hollywoodreif, „Night Terrors“ wirkt böse und bedrohlich und „Lucid Dream“ wie das große Finale einer Oper. Zwischendrin blitzt die Klassik durch – ich weiß zwar nicht, ob man wirklich jemanden zitiert, doch fühlt man sich an Edvard Grieg erinnert. Es folgt die erwählte Single „The Enemy Inside“, welcher hektisch und auch eher düster beginnt. Es wird anfangs noch etwas herumgespielt, ehe man nach einer Minute den eigentlichen Song einläutet. Schöne Melodien, knackige Riffs und ein James LaBrie in Bestform geben den Ton an. Im Chorus wird es dann auch recht eingängig. Neben Strophe und Refrain, gibt es natürlich in der zweiten Hälfte noch instrumentale Pasasgen, Soli und einige andere Parts. Trotzdem ein recht schlichter Song, wenn man bedenkt, mit wem man es hier zu tun hat. „The Looking Glass“ versprüht eine lockere AOR-artige Atmosphäre und ist mit seinen knapp fünf Minuten einer der kürzeren Songs.

Auch wenn es paradox klingt, die Songs sind aufgrund ihrer Kürze von fünf bis sieben Minuten weniger eingängig, was an der Komplexität liegt. Wären die Tracks länger, so könnten gewisse Elemente und Textpassagen öfter verwendet werden und so schneller zünden, aber das ist nicht der Weg den DREAM THEATER einschlagen und das ist auch gut so. Man hat mit „Dream Theater“ so viel länger Spaß. Mit „Enigma Machine“ bekommt man sechs Minuten Gefrickel spendiert. Das Ganze bleibt aber dank eines vorhandenen roten Fadens und einem musikalischen Themas durchgehend spannend. „The Bigger Picture“ ist sowohl lyrisch als auch musikalisch eines der größeren Highlights des Werkes. Die Melodien sorgen für Gänsehaut, der Aufbau ist überaus spannend und man legt die Latte für Intensivität sehr hoch. „Behind The Veil“ ist das härteste Stück des Albums uns spielt mit verschiedenen Tempi und Stimmungen.- auch dieser Refrain ist grandios. „Surrender To Reason“ als Ausfall zu bezeichnen wäre übertrieben, aber irgendwie wirkt er neben den anderen Nummern trotz guter Parts etwas blass. Das ändert sich natürlich mit dem obligatorischen Longtrack „Illumination Theory“, der nach dem wunderschönen „Along For The Ride“, welches mit akustischen Gitarren punkten kann, den Abschluss bildet. In 22 Minuten, unterteilt in fünf Parts, zeigen die fünf Männer ihr ganzes Können und führen durch alle Trademarks von DREAH THEATER, die sie sich in den letzten Dekaden und Stärken erspielt haben. Dennoch, es mangelt einem trotz allen Könnens etwas an der Originalität eines „Train Of Thought“ und Abwechslungsreichtum eines „Octavarium“ oder „Metropolis“.

DREAM THEATER liefern mit ihrem neuen Werk nicht das erhoffte Meisterwerk ab und können nicht ganz an den Vorgänger anschließen. Dennoch ist „Dream Theater“ ein musikalisches Schmuckstück und zeigt erneut einige der besten Musiker unserer Erde. Was fehlt also dem zwölften Album? Es ist nicht das gewisse Etwas, denn das hat jeder einzelne der Songs – aber es ist einfach das gewisse DREAM THEATER-etwas, das dieses Mal zu kurz kommt.
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