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Kundenrezension

am 1. Mai 2014
Ich lebe seit etwa einem halben Jahr vegan und bin auf der Suche nach neuen leckeren Rezepten auf dieses Kochbuch gestoßen. Was mich letztendlich zum Kauf dieses Kochbuches bewogen hat, war das Versprechen, unkomplizierte, bodenständige und schnell gekochte Gerichte zu erhalten, für die man nie mehr als 9 Zutaten braucht und von denen man 6 auf jeden Fall immer Zuhause hat. Ich weiß nicht, wer sich dieses Konzept überlegt hat, Frau Lendle selbst oder der Verlag, aber dass sich jedes Gericht aus maximal 9 Zutaten zu je 3 frischen, 3 vorrätigen und 3 Gewürzen zusammensetzt, ist schlichtweg falsch.

3+3+3:
Zunächst scheint Frau Lendle weder Pfeffer noch Salz zu Gewürzen zu zählen. Diese tauchen bei quasi jedem Gericht einfach im Laufe des Rezeptes (fettgedruckt) auf, werden aber bei den Zutaten nicht unter Gewürzen gelistet. Fände ich noch verzeihlich, das sind Gewürze, die wirklich jeder im Haus hat. Auch Olivenöl oder Bratfett, die nicht unter den Zutaten, sondern nur im Rezept selbst aufgelistet werden, kann man unter dem Gesichtspunkt noch durchgehen lassen. Anders sieht es aber z.B. mit Tomatenmark, Ahornsirup und Zitronensaft aus, die ebenso wie Salz und Pfeffer in einigen Gerichten erst irgendwann im Rezept auftauchen und die sicher nicht jeder immer zu Hause hat. So wird aus der Kichererbsen-Tomaten-Suppe beispielsweise ein Gericht, für das man nicht nur 9, sondern ganze 13 Zutaten braucht. Manche mögen das für Erbsenzählerei halten, aber ein Kochbuch, das damit wirbt, nur Rezepte zu enthalten, die mit maximal 9 Zutaten zubereitet werden können, sollte keine Rezepte enthalten, für die 13 Zutaten benötigt werden.

Spontanes Kochen:
Ebenso störe ich mich doch sehr an dem im Klappentext implizierten Versprechen, dass für diese Gerichte spontan und unkompliziert eingekauft werden kann („Möglichst ohne Umwege über den Spezialitätenhändler.“). Das klappt nur, wenn man immer Räuchertofu, Sojasahne, Seitan oder Sojajoghurt auf Vorrat hat. Dabei handelt es sich allerdings um Zutaten, die teils schnell verderblich sind und im Kühlschrank gelagert werden müssen. Einmal im Monat einen Grundstock an Sojaprodukten zu kaufen, um sie dann recht spontan für eines der Rezepte zu verwenden, klappt meiner Meinung nach nicht. Zumal alle diese Zutaten schnell verderblich sind, wenn sie einmal angebrochen werden, sodass es eine große Geldverschwendung wäre, nicht zu planen, in welchem Gericht man den Rest des angebrochenen Produktes am besten als nächstes verwendet.

Bodenständige Küche:
Was mich fast ebenso ärgert wie die beiden oben genannten Punkte ist die Tatsache, dass das Buch durch das vorne abgedruckte Bild und den Klappentext suggeriert, dass es sich um bodenständige und nicht exotische Küche handelt („Mit exotischen Zutaten? – Nee, heute bitte bodenständig“). Das Rezept für den vorne abgedruckten Burger findet sich in dem Kochbuch gar nicht, was ich schlichtweg frech finde. Mit diesem Gericht wird das Kochbuch beworben, aber man kann es gar nicht kochen, wenn man das Buch kauft. Was soll das denn bitte? Stattdessen finden sich einige meiner Meinung nach doch recht ‚exotische‘ Gerichte, die der asiatischen oder orientalischen Küche entnommen sind, strenge Gewürze wie Koriander oder Currypaste enthalten oder herzhaft und fruchtig mischen.

Fazit:
Dem Käufer wird mit diesem Kochbuch also viel versprochen, was nicht gehalten wird, und das ärgert mich maßlos. Warum also trotzdem drei Sterne? Das meiner Meinung nach fehlgeleitete Marketing für dieses Kochbuch hat nichts mit der Qualität der Rezepte zu tun. Das Kochbuch ist sehr vielfältig, bietet Salate, Aufstriche, Hauptgerichte und Nachtische aller Art und die Rezepte sind tatsächlich relativ leicht und schnell zuzubereiten. Als Käufer sollte man sich aber bewusst sein, dass mehr als 9 Zutaten für viele Gerichte nötig sind, dass man diese unter Umständen nicht spontan in jedem Supermarkt besorgen kann, dass man auf jeden Fall das ganze Rezept lesen sollte, bevor man die Einkaufsliste schreibt, und dass die Gerichte nicht alle unbedingt bodenständig, sondern teilweise doch recht exotisch sind.
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