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Kundenrezension

52 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Totaler Fehlschlag, 4. Mai 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Beurer BM 58 Oberarm-Blutdruckmessgerät (Badartikel)
Das Gerät sieht gut aus - das war's jedenfalls bei mir dann auch.

Das Gerät wurde vom Hausarzt testhalber bei mir angelegt - das Messergebnis lag teilweise mehr als 40 mmHg über den zeitgleich vom Arzt gemessenen Werten. Um Fehler zu vermeiden, wurde dieser Versuch wiederholt, diesmal von einer Arzthelferin der Praxis - gleich negatives Ergebnis.

Ein weiterer Versuch, diesmal beim Kardiologen: Ebenfalls Abweichungen bis zu 45 mmHg.

Die manchmal schwergängigen Tasten (siehe andere Rezensionen) nehmen sich dagegen harmlos aus.

Die Fa. Beurer prüft die Geräte mit einem Simulator - da ist dann offenbar alles in Ordnung, der Rücklieferschein aus der Reklamation besagte "Kein Fehler".

Ein Gerät, dass einen gesunden Menschen mit normalem Blutdruck zum Risikopatienten erklärt, ist nicht brauchbar. Eine Medikamentendosierung möchte ich nach diesen Messwerten lieber nicht vornehmen. Was bei Messungen mit zu hohem Blutdruck wie bei mir herauskommt, ist nicht plausibel.

Ob ich nun einen speziellen Körperbau habe, der Oberarmgeräte untauglich macht, sei dahingestellt, es funktioniert an beiden Armen nicht ordnungsgemäß, die Handmessung vom Arzt schon. Daran ändert auch ein schickes Design nichts.

Ich habe noch ein altes Handgelenk-Gerät aus dem nächsten Supermarkt - kein "Edeldesign", billig und mit einer Abweichung von 5 - 8 mmHg im Bereich dessen, was ein nicht geeichtes Messinstrument haben sollte. Ich kann nur dringend raten, alle Heim-Blutdruckmessgeräte vom Arzt kontrollieren zu lassen, besonders wenn es um Medikamentendosierung geht: Ähnliche Erfahrungen habe ich mit Geräten anderer Hersteller auch schon mal gemacht.

Ich werde jetzt mal die Handgelenk-Version von Beurer testen, da ich auf die Aufzeichnung am PC Wert lege. Wir werden sehen...
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.05.2011 13:18:32 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.05.2011 13:28:21 GMT+02:00
hamburg-ost meint:
[doppelt]

Veröffentlicht am 24.05.2011 13:27:29 GMT+02:00
hamburg-ost meint:
>Ich kann nur dringend raten, alle Heim-Blutdruckmessgeräte vom Arzt kontrollieren
>zu lassen, besonders wenn es um Medikamentendosierung geht: Ähnliche Erfahrungen
>habe ich mit Geräten anderer Hersteller auch schon mal gemacht.

Sie haben Recht. Das Problem bei den oszillometrischen Geräten besteht darin, dass die Pulswellen des Patienten aufgezeichnet und interpretiert werden müssen. Das ist etwas deutlich Anderes als die klassische Abhorch-Methode, wo der erste hörbare Blutdurchfluss beim Druckablassen aus der Manschette den oberen und der letzte hörbare Blutdurchfluss den unteren BD-Wert angibt. Die oszillometrischen Geräte messen bereits Pulswellen, wenn die Manschette noch höher aufgepumpt ist als es dem oberen BD-Wert entspricht, und die "Kunst" für die Gerätesoftware besteht nun darin zu interpretieren, in welchem Moment des Druckablassens die Messung als oberer BD-Wert definiert werden soll. Dasselbe, meist unkritischer, für den unteren Wert. -- Bei den oszillometrischen Geräten besteht also immer ein deutlich "subjektiveres Moment" als bei der Abhorchmethode, wo der jeweils erste und letzte hörbare Blutdruckfluss bei korrekter Anwendung relativ eindeutig ermittelbar ist.

Dieser Umstand erklärt auch die teilweise erheblichen Messwerte-Abweichungen, die verschiedene Menschen bei verschiedenen oszillometrischen BD-Geräten erleben. Dabei kann dasselbe Messgerät für den einen Patienten sehr genaue und für den nächsten ungenaue Ergebnisse liefern. Bei uns war es auch so: Bei meiner Mutter liefert das viel gelobte boso family stark überhöhte obere BD-Werte, bei mir aber nicht. Und bei uns beiden liefert das bauähnliche Beurer-Schwestergerät BM70 sehr korrekte Werte. Das Hartmann Tensoval Duo hingegen, das wegen der Abhorchmethode besonders genau arbeiten soll, liefert bei meiner Mutter korrekte Werte, während ich zum schweren Hypertoniker erklärt werde.

Eine Überprüfung beim Hersteller ergab genau das Ergebnis, das Sie bei Beurer erlebt haben: Das Gerät misst korrekt - sogar ein Prüfprotokoll mit den verschieden Prüfdrücken wurde beigelegt, Abweichung jeweils 0 mm Hg. Und das ist auch keine Überraschung: Die Drucksensoren messen korrekt, und an der Prüfarmatur des Herstellers bestätigt sich das dann auch. Aber wie die Geräte die am lebenden Objekt gemessenen, schwankenden Werte interpretieren und dann in Form von Blutdruck-Werten ausgeben, bleibt eben der Bewertung(!) durch die Gerätesoftware überlassen (selbst bei dem Hartmann-Gerät mit der Abhorchmethode, weil z. B. gerade bei Menschen mit starkem Pulsdruck, etwa bei atherosklerotischen Veränderungen im Alter, bereits vor dem tatsächlichen oberen "Durchlasston" Klopfgeräusche hörbar sind, die das Gerät fehlinterpretieren kann).

Auf diesen Umstand der individuell unterschiedlichen Zuverlässigkeit der Geräte hat übrigens auch die Stiftung Warentest im letzten BD-Messgerätetest hingewiesen. Natürlich ist dieses Problem aber in der Bevölkerung so gut wie nicht bekannt, zumal die Hersteller ja auch absolute Problemlosigkeit suggerieren und einem die Geräte in Sonderaktionen ja auch schon im Supermarkt auf dem Grabbeltisch nachgeschmissen werden. Die Chance auf verlässliche Messgeräte steigt trotzdem mit einem guten Testurteil oder wenn die Geräte das Siegel der "Hochdruckliga" besitzen, denn dann wurden mit den Geräten Reihenmessungen durchgeführt, die im statistischen Mittel eine gute Zuverlässigkeit gezeigt haben.

Hochdruckpatienten und Gefährdete sollten deshalb unter den besseren Geräten auswählen und die Ergebnisse dann auch mal beim Hausarzt überprüfen lassen (wo es bei der Kontrolle mit dem klassischen manuellen Messgerät übrigens auch gern mal zu Abweichungen kommt, weil häufig nicht sorgfältig genug gemessen wird, z. B. der Druck zu schnell abgelassen wird [sehr häufiges Problem] und dadurch der erste Klopfton ungehört bleibt und sich dann ein zu niedriges Messergebnis zeigt. Auch werden gerne fehlerhaft dimensionierte Manschetten verwendet, weil der führende Hersteller von mechanischen RR-Geräten, Erka, standardmäßig eine Manschette mitliefert, die für die Normalpatientin, die z. B. keine Berufsringerin ist, etwas zu groß ausfällt und dadurch wiederum tendenziell niedrigere Werte provoziert.).

Beurer und Boso sind da sicher gute Namen, wobei die Boso-Oberarmgeräte den Vorteil der wohl komfortabelsten, weil zügigsten Messung haben, mit schnellem Aufpumpen und zügigem Ablassen. Außerdem erkennen sie bereits beim Aufpumpen, wann der Aufpumpdruck hoch genug ist, sodass sie nicht unnötig hoch aufpumpen und auch das unangenehme Nachpumpen üblicherweise entfällt. Die meisten anderen Geräte, auch das BM 58 von Beurer, pumpen ja immer stur bis zu einem meist recht hohen Standardwert auf und dann bei Bedarf noch einmal nach. Das BM70 soll hingegen nach tatsächlichem Bedarf aufpumpen, aber so gut wie beim Boso funktioniert das bei uns nicht. Menschen mit sehr niedrigen Pulsraten, etwa unter Betablockertherapie, sollten übrigens bei Geräten mit schneller Ablassrate vorsichtig sein, weil hier die Messergebnisse verfälscht werden können. Ein "Boso medicus prestige" mussten wir deshalb sogar zum Hersteller einschicken und eine niedrigere Ablassrate einstellen lassen, weil die Messergebnisse völlig unplausibel waren. Dass das überhaupt möglicht ist, spricht natürlich für diesen Hersteller, bei Chinaware ist das natürlich aussichtslos. Boso krankt nur leider unter schlechter Ausstattung bei den meisten Oberarmgeräten: Nur das Prestige-Modell speichert Tag und Uhrzeit der Messung mit ab, die anderen Modelle nicht. Und das kann wiederum jedes China-Grabbeltisch-Modell besser.

Schließlich noch Vorsicht vor Handgelenkgeräten ab dem mittleren Lebensalter und mit zunehmender Atherosklerose, dann droht die Gefahr, dass aufgrund der Verhärtung der Gefäße die am Handgelenk gemessenen Werte chronisch zu niedrig ermittelt werden. Menschen über 60 (es sei denn, die haben sich ein Leben lang nach der LOGI-Methode oder paleolithisch ernährt und deshalb eine große Chance auf gesunde Gefäße), sollte man deshalb seriöserweise überhaupt keine Handgelenkgeräte empfehlen, auch wenn diese so schön bequem sind. Bei mir sind mit Anfang 40 die systolischen Handgelenkswerte schon um 10-20 mm Hg niedriger als am Oberarm (auch manuell nachgemessen).

Fazit: Größere Abweichungen von manuell ermittelten Vergleichswerten können bei den elektronischen Geräten immer auftreten. Sie sind ein individuelles Phänomen bei jedem einzelnen Patienten und stellen keinen prinzipiellen Mangel einzelner Messgerätetypen dar. Wer sich bei der Geräteauswahl auf "gut" getestete Modelle konzentriert, der erhöht die Chance, dass es auch bei ihm passt. Gerade in Problemfällen manuell kontrollieren lassen und ggf. ein anderes Messgerät probieren (dann wohl besser auch von einem anderen Hersteller, weil die Software-Algorithmen in den jeweiligen Serien vermutlich ähnlich sind).

Viel Erfolg!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.10.2011 19:32:53 GMT+02:00
Sehr guter Einwand und perfekt erklärt! Danke für die Hintergrundinfos, habe ähnliche Effekte bei Handgelenksgeräten festgestellt und mich für ein hochwertiges Oberarmessgerät entschieden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.01.2013 20:38:28 GMT+01:00
Amazon-Kunde meint:
Vielen Dank für diese ausführliche Erklärung! :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.02.2013 10:44:06 GMT+01:00
Leonard Zelig meint:
Das Beurer ist übrigens baugleich zum Sanitas SBM 45, das z. B. bei Rossmann als Aktionsware ("China-Grabbel") für 25 € angeboten wird.
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