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Kundenrezension

am 12. Juli 2012
Der Abschlussband der zweiteiligen Comicbuch-Reihe "Dein letztes Leben" knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an. Wie zuvor werden die Ereignisse wieder aus Fitos Perspektive geschildert. Dieses Mal müssen Fito Pavesa und sein Freund Raf Pick sich unter anderem in Jump'n'Run-Spielen und Flugsimulatoren beweisen. In wieder anderen Levels müssen Geheimnisse und Rätsel unter Gefahren gelüftet werden. Dadurch wird dem Leser die Vielfältigkeit von "New World Game" präsentiert. Natürlich stehen den beiden Spielern wieder Schuss- und explosive Waffen zur Verfügung, die auch nach Herzenslust eingesetzt werden.

Clara Rodriguez und andere Nebenfiguren werden nicht wirklich in die Storyline mit einbezogen, deshalb wirken sie nur wie Statisten und bleiben dem Leser letztlich fremd. Dadurch, dass keine Beziehung zu den einzelnen Personen aufgebaut wird, hält sich das Mitgefühl des Lesers für eben diese in Grenzen.
Mit dem Protagonisten sieht es auch nicht so viel besser aus. Fito kann wahrlich nicht als die "treibende Kraft" bezeichnet werden. Zwar will er immer wieder ins Videospiel zurück, hat aber keine Ahnung, was er dort tut und ist vielmehr allem hilflos ausgeliefert. Auf die Idee, sich einmal selbst auf die Spielwelt von "New World Game" - mit Rafs harmloser CD-Version ' vorzubereiten, kommt er nicht. Sein späteres Schicksal kommt für den Leser daher nicht überraschend, auch wenn dies selbst ziemlich mysteriös vonstattengeht. Weiter zeigen sich einige Personen, beispielsweise Fitos Schwester Mona, wenig mitfühlend. Angst oder Trauer über den Zustand ihres Bruders lässt sie sich jedenfalls nicht anmerken. Infolgedessen sind die Haupt- und Nebenfiguren nur bedingt sympathisch.

Der Zeichenstil bleibt im Grunde unverändert. Weiter rasant und actiongeladen, dafür aber oft nur angedeutet und mit wenigen Details versehen. Was auch dazu führt, dass die Gesichtsausdrücke wie Angst und Wut (fast) nur durch die Textunterstützung zu unterscheiden sind. Die Farbwahl ist der Umgebung beziehungsweise den einzelnen Levels der virtuellen Welt gut angepasst und diesmal weniger dunkel gehalten. Trotzdem verfügen die Zeichnungen weiter über Schattierungen, die aber gut gelungen sind.

Fazit: Trotz einer interessanten Idee zeigt die Geschichte einige Schwächen auf. Die Personen handeln (weiter) unbedacht und verhalten sich teilweise anteillos. Dafür endet die Story relativ zufriedenstellend, indem der Leser bekommt, was er erwartet oder erhofft. Gleichzeitig bleibt das Ende jedoch unheilvoll offen und ein "Neustart" des ganzen Chaos wäre durchaus möglich.

Wer rasante und actiongeladene Comics mag und nicht soviel auf Logik setzt, wird mit dieser zweiteiligen Reihe zufrieden sein. Ansonsten spricht "Dein letztes Leben" wohl nur die Fans von Juan Gimenez an.
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