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Kundenrezension

16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Enttäuschung kommt zum Schluss, 20. November 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gott (Kindle Edition)
Mit großem Interesse habe ich über die Hälfte dieses Buches gelesen und mich gefreut, vom Wissen des Manfred Lütz zu profitieren. Besonders gefallen hat mir, wie der Autor die Geschichte des Christentums in die Chronologie der gesellschaftlichen Entwicklung gestellt hat. Eine hilfreiche Fleißarbeit; ich vermute, dass diese Inhalte seines Buches seinen wissenschaftlichen Arbeiten im Rahmen seines Studiums entstammen, er sie also nicht neu recherchiert hat.

Je weiter ich in seinem Buch kam, desto auffälliger wurde mir, dass der Autor keine "kleine Geschichte des Größten" schrieb, sondern (s)eine erzkatholische Sicht formuliert. Schade ist das. Sämtliche (Irr)Lehren der katholischen Kirche werden mit großer Überzeugung dargestellt. Dabei wundert mich, wie ein kluger Mensch, zu denen ich den Autor gerne zählen möchte, derart unkritisch den "Weisungen aus Rom" Folge leistet. Gibt man in einem Theologiestudium vor jeder Vorlesung sein Gehirn ab?

Seine Bemerkungen über die Himmelfahrt der "Jungfrau Maria" waren erster Anlass, dass ich hier zu seinem Buch Stellung nehme. Jesus hatte bekanntlich Geschwister, von "Jungfrau" kann deshalb wohl keine Rede sein und von ihrer Himmelfahrt steht in der Bibel kein Wort. Das, wie vieles anderes, ist schlichter katholischer Schwachsinn, der auch durch regelmäßige Wiederholung seit Jahrhunderten nicht wahr wird.
Die Autoren der Bibel und die Künstler, die später die biblische Geschichte in großartigen Gemälden dargestellt haben, vereint, dass keiner von ihnen Jesus selbst erlebt hat. Alle Berichte und Gemälde sind das Ergebnis ihrer Fantasie. Der Autor reiht sich deshalb leider ein in die Gilde der Erzähler biblischer Geschichten, die ihre eigene Wahrheit verkünden - oder das nachplappern, was sie unkritisch von anderen übernommen haben. Beispiel: Maria hätte die göttliche Zeugung in ihrem Leib verweigern können. Wo steht denn das in der Bibel geschrieben? - Nein, Katholizismus und biblische Lehre waren, sind und bleiben unvereinbar. Die "größte Christenkirche" in Rom bietet dem Gottsuchenden einen vergleichbaren Wahrheitsgehalt wie die "größte Tageszeitung Deutschlands". Verdummung mit Absicht. Warum bleibt der aktuelle Stand der Bibelforschung gänzlich unberücksichtigt?

Und noch ein Unding: Der Autor will zwischen der "Anbetung" Marias und der "nur Fürbitte Marias" unterschieden wissen. Das ist akademischer Unsinn und Ablenkung, denn die "Heilige" Maria ist einzig ein Produkt der katholischen Kirche. Welcher Stellenwert der Mutter Jesu tatsächlich zukommt, wird deutlich, wenn man die Bibel liest - und nicht nach Rom hört.
Die "Mutter Gottes" ist Teil der biblischen Geschichte - keine Frage, sie gehört dazu und wird erwähnt, aber nicht "geheiligt" und in der Weise verehrt, wie dies die "größte Christenkirche" in Rom verkündet und praktiziert. Merkwürdigerweise haben die Frauen bei den Herren in Rom bis zum heutigen Tag ansonsten und allgemein einen anderen Stellenwert. Selbst bei der Beschreibung der sogenannten Gottesfamilie, der irrigen Mähr von der Dreieinigkeit, fehlt in der katholischen Kirche die Frau. (Familie ohne Frau, da sollte jeder Katholik stutzen und vielleicht einmal anfangen, selbst in der Bibel zu lesen.)

Und auch der Seitenhieb des Autors auf Martin Luther - und damit wohl auf alle Protestanten - ist unerträglich, dass nämlich die Kirchengeschichte Europas anders verlaufen wäre, wenn Luther bei seinem Besuch in Rom mehr Kunstverstand gezeigt hätte - und in den Kirchenmalereien den Genius der wahren Darstellung der biblischen Ereignisse und den Willen Gottes erkannt hätte. So ein Blödsinn, von einem promovierten Menschen. Einfach unerträglich. Ich dachte, solche Kleinkariertheit zwischen Katholiken und Protestanten hätte die Ökumene längst überwunden. Nicht so bei Herrn Lütz.

Der Autor zeigt sich als ein Handlanger der römischen Kirche. Der Mensch darf und soll Gott direkt anbeten; deshalb ist die beschriebene "katholische Methode", via Fürbitte Marias mit Gott in Kontakt zu kommen, eine von vielen anderen unsinnigen Gewohnheiten der Katholiken, und so von gestern, wie alles andere aus Rom.

Nein, der Kauf des Buches hat sich nicht gelohnt.
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