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Kundenrezension

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faith Divides Us - Death Unites Us, 19. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Faith Divides Us (Deluxe 2cd)-Death Unites Us (Audio CD)
Da hätten wir's also, das neue Paradise Lost Album. Man sollte es Song für Song betrachten:

1) As Horizons End:
Beginnend mit kirchenähnlichen Chören wird gleich klar gemacht, dass hier die reinste Düsterenis herrscht. Nur wenige Sekunden darauf setzen die Gitarren explosionsartig ein. Eins wird schnell klar, hier geht es in eine doomigere Richtung. Nick Holmes setzt seine Draconian Times/Icon-Stimme in tiefer Lage ein, um seine gewohnt kryptischen, düsteren Texte zu shouten, bis er im Refrain in den Klargesang übergeht. Ein sehr gelungener Start, vielleicht nicht direkt schnell und mitreißend und schon gar nicht zum headbangen einladend, aber er macht gleich klar, in welche Kerbe dieses Album schlägt. In reinste Düsternis, wo es keinen Grund zum Lachen gibt. Einziges Manko: Greg Mackintosh packt lediglich zu Beginn seine legendären und charakteristischen Gitarrenmelodien aus. Egal, das macht er mit einem intelligenten Solo wieder weg. (9/10)

2) I Remain:
Allen Beteuerungen der Band, dass das Album eher Gesamtwerk sei, als eine Ansammlung von einzelner, für sich stehender Hits, hier ist dennoch einer. Und das trotz relativ hoher Komplexität. Ein für Paradise Lost-Verhältnisse eher flotter Song, in dem vor allem Nick Holmes glänzt. Er zeigt hier wirklich die volle Bandbreite seines stimmlichen Könnes: von tiefen Icon-Shouts, über seine Hetfield-ähnliche Stimme, bis hin zu sanften Klargesang. Der Refrain ist wohl einer der größten Ohrwürmer, die diese Band je geschrieben hat, und zwar einer von der positiven Sorte ("Tear me down and break me, I remain"). Geht sofort ins Ohr. Im Mittelteil nimmt der Song etwas Tempo ab und wird eher balladesk und in sich gekehrt, nur um dann mit erneut explosionsartig Tempo aufzunehmen und Greg Spielraum für ein brillantes Solo zu liefern. Ein Hit durch und durch und das allerbeste: er tanzt nicht aus der Reihe und passt nach wie vor in das Gesamtwerkkonzept des Albums. (10/10)

3) First Light:
Etwas sperriger, aber insgesamt super gemacht. Erstmals kommen auch Keyboards in größerem Ausmaß vor, allerdings befinden sich die Gitarren nach wie vor eindeutig im Vordergrund. In den Strophen schwankt Holmes zwischen seinem Klargesang und Shouts. Der Refrain geht zwar nicht so gut ins Ohr, da er weniger mitreißend wie atmosphärisch ist, aber nachdem man sich reingehört hat, funktioniert der Song ganz gut. (8,5/10)

4) Frailty:
Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie hab ich mir immer gedacht, dass Paradise Lost eines Tages einen Song mit diesem Titel machen würde. Hierbei handelt es sich um einen der sperrigsten Songs auf dem ganzen Album. Und er funktioniert dennoch (bzw. gerade deshalb) perfekt. Mit seinem balladesken Anfang, macht er Stimmung für das Gewitter das folgt. Als der Song an Fahrt aufnimmt, entwickelt er sich zu einem der schnellsten Songs, den diese Band je gemacht hat. Und das nur, um kurz darauf wieder ins mid-tempo überzugehen. Der Song ist etwas ungewöhnlich aufgebaut, da er auf einen Refrain im herkömmlichen Sinne verzichtet, aber gerade das macht ihn so spannend. Gegen Ende hin zeigt Greg Mackintosh auch endlich ein paar seiner genialen Melodien. So haben wir Paradise Lost bisher noch nie gehört. Einfach herrlich. (10/10)

5) Faith Divides Us, Death Unites Us:
Die erste Single ist ein ganz netter Song. Unter anderem Umständen würde er sogar ein echter Hit wären, aber leider kann er sich mit seinen Vorgängern nicht ganz messen. Obwohl, textlich durchaus spannend, da er trotz des relativ direkten Titels viel Spielraum für Interpretationen lässt. Ein gelungener Song, nur nicht ganz auf dem Niveau der ersten vier. (8,5/10)

6) The Rise Of Denial:
Der wohl direkteste Songtext auf dem Album. Und passend dazu das eingängigste und geradlinigste Lied auf dem Album. Irgendwie erinnert mich Gregs Melodie ein bisschen an das mittlerweile Kultstatus genießende "Sweetness", obwohl wesentlich schneller. Generell ist dies wohl die Icon/Draconian Times-ähnlichste Nummer. Ähnlich gut geht der Song auch ins Ohr. (9,5/10)

7) Living With Scars:
Wow, der Song ist vielleicht sperrig. Vor allem die ersten Minuten. Doch sollte man sich davon nicht schrecken lassen. Zu Beginn während den ersten zwei Strophen lässt Greg Mackintosh sogar wieder ein paar der uralten Death Metal Einflüsse in den Song fließen, währen Nick mit gewohnt tiefer Icon-Stimme seine auch nicht ganz ohrwurmgleiche Melodie rüberbringt. Doch spätestens nach der zweite Strophe offenbart der Song seine wahre Stärke. Nick Holmes steigt für den restlichen Song in einen eher melodischen Hetfield-Gesang um, währen Greg gitarrenmäßig wohl das Beste, was er in Jahren (vielleicht auch während seiner ganzen Karriere?) rausgebracht hat, aus dem Ärmel zaubert. Die Aggression des Anfangs weicht einer Melancholie, der man sich einfach nicht entziehen kann. Wer sich hier beim ersten Hören abschrecken lässt, dem entgeht ein wahres Meisterwerk. (10/10)

8) Last Regret:
Der wohl melancholischste Song auf dem Album erweißt sich zu Beginn ebenfalls etwas sperrig, und dass, obwohl er eigentlich sehr simpel gehalten ist. Derartig minimalistisch haben wir Paradise Lost ebenfalls noch nie gehört. Doch genau darin liegt auch die Stärke des Songs. Trotz eher simpler Gitarrenarbeit (ein Akkord pro Takt und das bei sehr langsamen Tempo) und einer sehr sehr simplen Melodie von Nick Holmes gelingt es dem Song ein tragisch-episches Gefühl zu erschaffen. Holmes verwendet hier fast ausschließlich seine klare Stimme, welche (gewollt) sehr zerbrechlich und verletzt klingt. Im Mittelteil nimmt schließlich auch dieser Song kurz an Fahrt auf, damit Greg das Ganze mit herrlichen Melodien abrunden kann. (9,5/10)

9) Universal Dream:
Die Stärke von Paradise Lost lag unter anderem immer schon in genialen Melodien. Leider können sie diese hier nicht ganz einbauen. Der Song erinnert stark an "Pity The Sadness", aber erreicht nicht einmal annähernd dessen Glanz. Kein schlechter Song, durchaus nicht, aber leider die Schwachstelle dieses Albums. (7/10)

10) In Truth:
Der wohl experimentellste Song des Albums. Teilweise erinnert er an One Second/Host-Zeiten, sprich er punktet nicht durch Komplexität oder schnellen Rhytmen, sondern duch seine Atmosphäre. Strenggenommen klingt der Song so wie das Host Album klingen würde, wenn man es damals mit richtigen Gitarren aufgenommen hätte (im Speziellen "Permanent Solution"), ist allerdings düsterer als dieses. Ich weiß, dieser Song wird die Meinungen der Fans spalten, jedoch mir gefällt's. (8,5/10)

11) Cardinal Zero:
Der Song könnte meiner Meinung nach "Universal Dream Part II" heißen, ist allerding besser als dieser. Speziell, weil gegen Ende wieder geniale Melodien augepackt werden. Doch insgesamt auch kein wahres Highlight. (7,5/10)

12) Faith Divides Us, Death Unites Us (Orchestral):
Aufgenommen mit dem Prager Orchester. Keine schlechte Nummer, aber erreicht leider nicht ganz das Original. (8/10)

13) Last Regret (Orchestral):
Die zweite Orchester-Version eines Songs von diesem Album. Das genau umgekehrte wie bei "Faith Divides Us...". Es toppt das Original noch. Kaum zu glauben, aber wahr. Der Song war ja schon im Original episch, aber hier wird alles gesteigert, was das Original zu bieten hat. Die Melancholie, die Düsternis, die Dramatik, der Bombast. Ein sehr gelungenes Projekt, das mit dem Orchester. (10/10)
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