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Kundenrezension

am 26. Juni 2003
Der Gefühlsmensch, obwohl m.W. erst 2003 auf Deutsch erschienen, wurde bereits 1986 geschrieben, allerdings wohl erst 1999 in Spanien veröffentlicht. Manchmal hatte ich daß Gefühl, daß man dies auch merkt. Ich habe "Mein Herz so weiß", "Morgen in der Schlacht denk an mich" und andere Bücher von Marias wirklich geliebt. Bei diesem Buch fällt es mir ein wenig schwer. Wann die späteren und so erfolgreichen Bücher geschrieben wurden, kann ich ad hoc nicht sagen, aber mir erschien dieses Buch eine Art Zwischenschritt zu dem Stil dieser Bücher zu sein.
Erzählt wird eine Dreiecksgeschichte: Ein Mann "besitzt" und liebt eine Frau, ein anderer Mann begegnet ihr und begehrt sie. Eine typische Dreieckskonstellation. Am Ende werden zumindest die Männer nicht glücklich, ob die Frau es wird, erfährt man nicht. Der Plot selber ist relativ typisch für Marias (ohne, daß dies eine Beleidigung sein soll) und auch gut gesponnen. Irgendwie waren mir die Protagonisten aber noch nie derart unsympathisch wie in "Der Gefühlsmensch". In keinem Buch gab es einen strahlenden Ritter in weißer Rüstung, jeder hatte Abgründe. Meine Sympathien entzünden sich aber nicht an einzelnen Fehlern oder Abgründen, sondern die Figuren, insbesondere der Ich-Erzähler waren mir einfach unsympathisch. Die selbstgefällige Art dessen ist mir sehr aufgestoßen.
Außerdem ist mir aufgefallen, daß in dem Buch, mehr noch als in anderen, ein gewisser Maschismo herrscht. Vielleicht bilde ich mir dies auch nur ein, aber eine frühere Bekannte hat die Bücher von Marias mal als "Männerbücher" beschrieben (was auch immmer sie damit genau meinte). Wenn dem wirklich so ist, so trifft es auf "Der Gefühlsmensch" stärker zu, als auf andere.
Insgesamt ein solides Buch von Marias. Ganz gut, aber leider nicht mehr. Wer noch kein Buch von Marias gelesen hat, sollte lieber zu "Mein Herz so weiß" greifen. Wen nur das Thema interessiert, sollte vielleicht zu Julian Barnes "Darüber reden" und "Liebe et c." greifen.
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