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Kundenrezension

am 15. November 2012
1972 erschien die vierte Scheibe unter dem ausweicherischen Titel "Vol.4". Eingespielt wurde sie in der Besetzung: Ozzy Osbourne (Vocals), Tony Iommi (Guitar), Geezer Butler (Bass) und Bill Ward (Drums).

"Snowblind" sollte der ursprüngliche Titel für dieses Werk sein, was die Verlegerfirma aber ablehnte, was letzendlich dazu führte, dass der offensichtliche Drogenkonsum der Band nicht offiziel forciert werden konnte und man die Flower Power Hightime durch diese Entschärfung nicht wie geplant unterstrichen werden konnte. Das hielt die Band aber trotzdem nicht einen der Tracks der Platte den Namen "Snowblind" zu verleihen.

Beim ersten überlangen Song "Wheels Of Confusion" werden ausufernde Gitarrenarrangements Tony Iommi's mit einem fetten, kraft und druckvollen Bass vermischt. Gegen Ende mutiert das Stück zu einem vierminütigen Instrumental und erweitert das Lied um ein feines, filigranes Klanggespinnst.

"Tomorrow's Dream" ist dann schon flotter und hat ein schönes, einprägsames Riff zu bieten. Songwriterisch bewegt man sich immer weiter.

"Changes" weided in der akustischen Kerbe, und verzichtet auf Gitarre, Schlagzeug und Bass. Dafür durfte Ozzy seinen Einstand als Solosänger geben, verknüpft wurde diese Metamorphose dann noch von einem wunderschönen Pianoteppich. Diesen Song hat Osbourne neu aufgenommen und singt diesen duettweise mit seiner Tochter Kelly, ohne allerdings die ursprüngliche, kraftvoll packende Version dieses Tracks toppen zu können.

"FX" kann als kleines Gitarrenexperiment und einsprengliches Füllmaterial erachtet werden.

"Supernaut" dann, verfügt über exotischen Appeal. Man variierte das vor Kraft strotzende Schlagzeugspiel Bill Ward's, der hier fast ausschließlich seine Becken bedient und kaum typische grundgerüstige Taktfolgen (Hi-Hat, Snare, gefolgt von Bassdrum), wie man sie von der Band kennt, ausspielt, sondern auch experimentiert, wie Iommi es bei vorangegangenem Titel tat.

"Snowblind" stellt den in Klammer geschriebenen Titelsong dar, hätte man sich letzendlich nicht für "Vol.4" entschieden. Dieser Ohrwurmtrack wird/wurde heute/damals oft gespielt. Das unerschöpfliche Maß an Wendungen kann hier nicht nur einmal überzeugen. Der kreative Höhenflug Black Sabbaths, besonders was die songwriterischen Fähigkeiten der vier Herren anbelangt. Im Umkehrschluss bedeutete der Wechsel vom geplanten Arbeitstitel zu dem schlichten Namen "Vol.4" auch sympathiegenössische Reaktion, denn immerhin hätte sich die Band von der hiesigen Presse durch diesen Titel einige Vorschusslorbeeren eingehandelt.

"Cornucopia", der erste "richtige" Doomkracher des Albums, wirkt souverän, wohl auzch durch die Tatsache, dass die Band durch Voralben bereits jede Menge Erfahrungen in dieser Sparte sammeln konnte.

"Laguna Sunrise" und "Saint Vitus Dance" sind recht kurze Entspannungsmomente, ehe mit "Under the Sun" ein weiterer Doom-Metal Song beginnt. Auch diesmal wartet die Band im tiefen Morast, was die dunklen Grundideen dieses düsteren Tracks betrifft, und bindet den einen oder anderen Tempiwechsel ein. Iommi schüttelte das eine oder andere Solo aus seiner Linkshändergitarre und mixt es mit tiefsten Emotionen. Das Geschehen wird vom schwergewichtigen Bass Geezer Butler's und dem filigranen Schlagzeugspiel Ward's getragen, in jeglicher finsteren Art untermalt von Osbourne's Gesang.

2010 wurde die Scheibe remastered, was dieser auch gut getan hat, weil die Songs nun auch wirklich durchhörbarer und dynamischer im Sound sind.

Fazit: Viertes Album und noch lange kein Stopp.....
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