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Kundenrezension

TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 30. August 2009
Diese offizielle "Bridges to Babylon-Tour '97/'98"-DVD dokumentiert in einer zweistündigen Stones-Show, zumindest teilweise in St. Louis gefilmt, das sehr ansprechende, von gefälligen Orange-Tönen dominierte Bühnendesign mit der runden Videoleinwand. Hatte Satisfaction sich auf der vorangegangenen "Voodoo Lounge"-Tour bis ins erste Viertel der Show vorgearbeitet, war es auf dieser Tournee die Eröffnungsnummer; amüsant, dass die Stones mit Let's spend the Night together gleich das Lied nachschieben, mit dem sie das Satisfaction-Riff noch am ehesten selber kopieren.

Die Songauswahl setzt wie zu erwarten auf Bewährtes, keine Experimente - ich staune immer wieder, dass die Stones es nicht müde werden, auf ihren offiziellen Live-CDs und -DVDs auf Nummer Sicher zu gehen, die zweite Konzerthälfte mit ihren "Schlachtrössern" zu bestreiten und in der ersten Hälfte nur gelegentlich etwas auszuprobieren - die eigentlichen Live-Setlisten finde ich viel abwechslungsreicher! (Den viel interessanteren Überblick von dieser Tour verschafft diesbezüglich die CD "No Security".)

Vom damals aktuellen Album "Bridges to Babylon" bringen die Stones drei Songs: Flip the Switch war eigentlich klar, ein Riff-Rocker aus derselben Kategorie wie You got me rocking. Aus der eher drögen Studiovorlage Out of Control zelebrieren sie erst live in atmosphärischen acht Minuten Länge die definitive Version. Schade, dass man nicht erlebt, wie das Publikum am Ende von Saint of me gar nicht mehr aufhören will, den Refrain weiterzusingen wie auf "No Security"! Ich vermisse eine Live-Version von Anybody seen my Baby?.

Miss you wird etwas theatralischer und atmosphärischer umgesetzt als sonst, Start me up kommt mal angenehm gemütlich daher, und You can't always get what you want mit nur 5 1/2 Minuten ungewohnt kompakt. Micks Vorstellung der Band wurde weggelassen.

Gimme Shelter bietet Lisa Fisher die Gelegenheit, zu glänzen - es gehört einiges Format dazu, sich mit Mick Jagger derart gleichberechtigt die Bühne zu teilen! (Beide simulieren als kleine Showeinlage den Kopulationsakt.) Als Gaststars kommen Joshua Redman zu einem Sax-Solo in Waiting on a Friend und Dave Matthews bei Wild Horses auf die Bühne; ich persönlich kann ihm als Sänger aber weder hier noch bei Memory Motel (auf "No Security") viel abgewinnen.

Wie auf dieser Tournee üblich, konnte das Publikum per Internet über einen Wunschsong abstimmen; an diesem Abend gewann Waiting on a Friend. Dem Tourmotto getreu kam auch die ausfahrbare Brücke zur Club-Bühne im Innenraum zum Einsatz, auf der die Stones drei, vier Songs in größtmöglicher Publikumsnähe spielten; auf dieser DVD hat es nur für It's only Rock'n'Roll und Like a Rolling Stone (in der "Stripped"-Version) gereicht. Von Keith gibt's auch nur eine seiner üblichen zwei Soloeinlagen - musste es dabei ausgerechnet Wanna hold you sein...?

Als weiteren Gimmick kann man dank einer am Gitarrenhals befestigten Kamera Rons Fingerarbeit im Solo von Tumbling Dice bew... begutachten; witzig, wie Keyboarder Chuck Leavell Keith einlädt, die letzten Takte seines Pianosolos in Honky Tonk Women zu übernehmen! Mick stopft sich vor Like a Rolling Stone ein paar der ihm zufliegenden Höschen in die Tasche und mutmaßt: "They're gonna fit just nice...!"

Ich habe den Eindruck, dass sie Band erst etwas braucht, um ganz anzukommen, man ist sich der Kameras bewusst, und auch das Publikum macht einen sehr angetanen, aber etwas statischen Eindruck, so dass ich diesen Konzertmitschnitt eher als etwas zum Ansehen empfinde als etwas, um sich davon mitreißen zu lassen. Das tut der Stimmung aber keinen Abbruch. Die DVD wartet nur mit einer 5.1-Tonspur auf, über die ich mangels Anlage nichts sagen kann; die daraus in meinem Fernseher resultierende Stereo-Spur ist allerdings eher ein Witz, denn das einzige, was durchgehend in stereo zu hören ist, ist das Publikum, nicht die Band selber. Der Gesamtsound ist trotzdem okay. Die Aufnahmen scheinen mir auch, anders als von anderen Rezensenten empfunden, nicht großartig nachbearbeitet zu sein, dafür liegt Micks Gesang oft doch einen Hauch zu sehr daneben, was aber auch den Charme ausmacht.

Da keinerlei Bonusmaterial vorliegt, ist diese DVD ein professionelles Tourdokument, aus dem man mehr hätte machen können; zum ermäßigten Preis aber völlig okay.
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