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Kundenrezension

452 von 461 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zielgruppe: Begeisterte Bastler und Papas, 21. September 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lego Mindstorms 8547 - 2. Generation - Mindstorms NXT 2.0 D (Spielzeug)
LEGO Mindstorms ist wohl das für Papas interessanteste Packet, welches aus dem Hause LEGO kommt. DIESE Zielgruppe wurde vom Hersteller möglicherweise absichtlich und inoffiziell so festgelegt. Eine Altersfreigabe von 10+ kann ich nur in Maßen nachvollziehen, denn das Programmieren und Aufbauen dürfte nur den wenigsten Kindern in diesem Alter gelingen.
Mit der Hilfe eines "verspielten" Elternteils ist dieser Punkt jedoch kein Problem mehr.
Mein Sohn (7 Jahre) und ich (Hobbyelektroniker und Softwareentwickler) haben einen Riesenspaß mit den Modellen und den Möglichkeiten, die sich ergeben. Unter Anleitung lernen Kinder schnell und spielend die Zusammenhänge mechanischer Abläufe. Besonders Kinder haben immer wieder neue für sie einfache Ideen, die zu neuen Herausforderungen beim Bauen wachsen können.

Zum Inhalt:

1 NXT Baustein:
- 4 Input Ports (für Sensoren oder Lampe)
- 3 Output Ports (für 3 Servomotoren)
- USB 2.0 Anschluss
- Bluetooth (Class II)
- Lautsprecher

3 (etwas groß geratene) Servomotoren:
- Rotationssensor (Genauigkeit in 1° Abständen)
- synchroner Lauf mehrere Motoren möglich

1 Ultraschallsensor:
- misst Abstände zwischen ~3cm bis ~250cm zu einem Objekt per Ultraschall
- Messung erfolgt in ~3cm Schritten

2 Berührungssensoren:
- Reagieren auf Druck und Loslassen

1 Lichtsensor mit 3Farb-Lampenfunktion:
- fungiert als Lampe mit integrierter RGB-LED
- Farberkennung (Rot, Grün, Blau, Gelb, Schwarz, Weiß)
- Helligkeitsmessung von Räumen (mit ausgeschalteter LED)
- Graustufenmessung von Oberflächen (mit eingeschalteter LED)

Mit dem Startup-Packet kann man innerhalb sehr kurzer Zeit seine erste Maschine kreieren. Auf dieser Basis können schon die ersten logischen Abläufe getestet werden. Diese einfache und schrittweise Einführung führt den Anwender sehr schnell in die Bedienerführung und Funktionsweise des Programms LabVIEW ein. Diese Software arbeitet mit einem grafischen Benutzerinterface, welches per Drag&Drop das sehr einfache Hinzufügen von logischen Ketten ermöglicht. Das Arbeitsfenster und die Symbole der einzelnen Ablaufschritte sind jedoch etwas zu groß gehalten, dass man unter einer 1600er Bildschirmauflösung wohl kaum Spaß bei der Erstellung komplexerer Programmabläufe haben wird.
Erfreulich für den "erweiterten" Bastler sind die Möglichkeiten für den Ausbau (weitere Sensoren) und Programmierung (NBC/NXC - NeXT Byte Codes/Not eXactly C).

Wo viel Licht ist, ist auch Schatten:
LEGO selber scheint jedoch kein Interesse an Kompatibilität zu hauseigenen Systemen zu haben. Es gibt offiziell keine Möglichkeit Technics Elemente oder das alte RCX mit dem NXT zu kombinieren. Wünschenswert wären Adapterkabel zu den kleineren Motoren oder anderen Elementen der Power Functions gewesen. Auch die Verwendung der Fernbedienungen ist wohl nicht gewünscht. Dies könnte man verstehen, wenn die technische Umsetzung problematisch oder nicht möglich gewesen wäre, ABER: mit wenig Löterfahrung sind sehr schnell entsprechende Adapter gefertigt und selbst die Fernbedienung lässt sich mit sehr einfachen Tricks über Verbindung mit dem IR-Empfangsmodul in Funktion als Sensor für das NXT integrieren. Warum LEGO diese banalen Lösungen nicht offiziell als Part anbietet bleibt mir schleierhaft. Ein weiterer Mangel sind die völlig unnötig steifen Verbindungskabel und deren Steckersystem. Hier wurde ein RJ12 Steckersystem sinnfrei modifiziert (mittig sitzende Verrieglung wurde seitlich angebracht), um dem Anwender von der Fertigung eigener Verbindungskabel oder eventueller Adapter abzuhalten. Ob die teuren Modifikationen eines Standardsteckersystems den Kunden beim Kauf von Erweiterungen und Kabeln an LEGO binden werden, wage ich zu bezweifeln. Findige Drittanbieter haben da schon längst reagiert.
Ein nicht ganz so tragischer Nachteil ist der erschreckend geringe Speicherausbau des NXT (64KByte RAM + 256KByte Flash). Bereits zwei größere Programme ließen sich nicht zusammen auf das Gerät laden. Bei den heutigen Speicherpreisen hätte es ruhig mehr sein dürfen. Lösung: durch die Bluetooth-Schnittstelle lassen sich Sensordaten auswerten und Abläufe steuern, was auf jedem x-belibigen System mit dieser Schnittstelle möglich ist (Handy, PDA, PC) - das Programm muss somit nicht zwingend auf dem NXT laufen (Programmierkenntnisse vorausgesetzt).

Fazit:
+ tolle Ausstattung
+ einfache Bedienung
+ viele neue Teile
+ einfache Handhabung der Software mit guter Einführung
+ Fernsteuerung via Bluetooth möglich
+ offen dokumentierte Firmware (als Open Source)

- keine offizielle Kombination zum RCX oder den Power Functions
- unflexibles Kabelsystem mit modifizierten RJ12 Steckern
- geringe Speicherausstattung des NXT
- Bauanleitungen nur in LabVIEW (lediglich ein Basismodell ohne Sensoren als Anleitung in Papierform) => Kinder benötigen zum Bauen zwingend einen Computer

Trotz der negativen Punkte würde ich LEGO Mindstorms NXT 2.0 jedem empfehlen, der sich mit der Materie auseinandersetzen und Spaß beim Basteln haben möchte
Für den ambitionierte Bastler/Programmierer sind die "Mängel" alle lösbar.

Für Kinder alleine kann ich es für die angegebene Alterstufe jedoch NICHT empfehlen, da diese damit sicher überfordert sind. Umso schöner ist ein gemeinsames Bauen und Tüfteln mit den Eltern oder den größeren Geschwistern.

Spaßfaktor: 4 von 5 Sternen => da die oben genannten Mängel frustrieren können
Pädagogisch wertvoll: 5 Sterne => Kinder erlernen spielerisch logische Abläufe
Haltbarkeit: 5 Sterne => ganz klar, die Fertigungsqualität von Lego ist unschlagbar (trotz Plastik)
Gesamt: 4 von 5 Sterne => der Punkt Abzug vor allem für Kompatibilitätsprobleme zu den eigenen Komponenten
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11-20 von 21 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 15.03.2011 16:52:39 GMT+01:00
David meint:
ich hatte schon in der Schule (Robotik-AG) mit der Vorgängerversion des NXT2.0 zu tun. Dieser hatte einen zusätzlichen Geräuschsensor. ist der NXT 2.0 auch mit einem solchen Sensor ausgestattet?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.01.2012 01:32:52 GMT+01:00
Henning meint:
Das stimmt so nicht!

Deine Links sind zwar inzwischen tot aber ich will das unbedingt noch anmerken:
Die Adapterkabel ermöglich es NICHT Power Functions Motoren anzuschließen! Zumindest nicht direkt. Lediglich alte Lego Motoren sowie Lego Lampen können damit direkt angeschloßen werden.

Um Power Functions Sachen anzuschließen braucht man neben diesem Adapterkabel ein weiteres Kabel - nämlich ein Power Functions Verlängerungskabel, dass auf einer Seite einen alten Anschluss wie das Adapterkabel besitzt. Es sieht dann so aus: NXT -> Adapterkabel -> Verlängerungskabel -> Power Functions Motorkabel. Das ganze Kabelgewirr ist dann allerdings 100cm lang. Nicht sonderlich praktikabel.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.03.2012 17:01:12 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.03.2012 17:07:25 GMT+01:00
Anonymous meint:
Ja, ist der Tonsensor vom Vorgänger dabei? Für die zusätzlichen Sensoren verlangt LEGO ja Rekordpreise (zwischen 25€ für eine einfache LED bis 60€ für Kompass-, Kreiselsensor). Das Adapterkabel ist auch verdammt teuer und wer auf der deutsche LEGO-Seite Artikel oder Informationen zu MINDSTORMS sucht, wird ohnehin enttäuscht.

Ich konnte das Kabel bis jetzt nur auf der englischen LEGO Seite und im englischen Amazon finden:
http://www.amazon.com/Converter-Cables-LEGO-Mindstorms-NXT/dp/B003BCD3BM

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.03.2012 17:51:06 GMT+01:00
David meint:
Ich habe den 2.0 jetzt. es sind 2 Tastsensoren, ein Farb und Helligkeitssensor, ein Ultraschall-Abstandssensor und ... ähm... das wars dann auch schon. Glücklicher Weiße sind die Sensoren der Vorgängermodelle kompatibel. Auf Ebay gibts alles xD.

Veröffentlicht am 25.11.2012 16:27:41 GMT+01:00
Anwender meint:
Mein Söhne sind auch 7 und mich juckts selbst in den Fingern. Ich frag mich halt, ob das die 7 jährigen nicht langweilen wird, weil es doch komplex ist? Was ist da deine Erfahrung?

Veröffentlicht am 16.12.2012 11:37:37 GMT+01:00
Kepheus meint:
@Anwender

Kommt drauf an, wie pfiffig Deine Söhne im Umgang mit Technik und Computern sind. Die Spanne ist in dem Alter ja enorm.
Allerdings glaube ich realistisch betrachtet nicht, dass sie alleine auf Dauer zurechtkommen. Mit Dir zusammen kann das allerdings ein großer Spaß werden - vor allem, wenn Du selbst Bastler bist. Zu zweit können sie sich aber auch gut gegenseitig motivieren.

Man kann sehr viele Modelle zum Nachbauen finden, z.B. in Büchern von Benedettelli & Co. Der eigentliche Spaß beginnt aber beim Bau und vor allem der Programmierung eigener Modelle bzw. Verhaltensweisen. Außerdem bieten HiTechnic und Mindsensors viele Sensoren und Erweiterungsmöglichkeiten.

Ohne Euch abschrecken zu wollen: Das klappt nicht immer auf Anhieb, Fehler im Programm sind die häufigste Quelle für Verzögerungen. Wenn man an dieser Kombination aus Bauen und Programmieren und den damit verbundenen grenzenlosen Möglichkeiten Gefallen findet - das perfekte Set :-)
Von Fahrzeugen über Ballmaschinen (Great Ball Contraption) bis zum Nudelkochautomaten ist alles möglich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.12.2012 13:27:59 GMT+01:00
Anwender meint:
Danke.

Ich habe beschlossen noch mal ein Jahr zu warten und es dann nochmal zu bewerten. Das Mindstorms benötigt halt echt meine Anwesenheit und ich will ja nicht, dass die Kinder mit ihrem Spielzeug nur mit mir spielen können.

Da bleibt noch Zeit, das Technik Sortiment auszubauen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.12.2012 09:56:06 GMT+01:00
User600 meint:
Für einen 7-jährigen ist das noch nix. Die Fähigkeit die Elemente sinnvoll miteinander zu kombinieren sind da noch nicht vorhanden und schon gar nicht die Programmierung auszuführen.
Wie schon geschrieben. Es braucht einen Computer und in der Software sollte man schon wissen, was man tut ;-)

Davon mal abgesehen ist der Preis des Sets momentan mit 439,-€ nahezu frech.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.12.2012 10:13:36 GMT+01:00
Anwender meint:
Das mit dem Preis kann irgendwie nicht ganz stimmen. Das Set sollte doch ca 290 Euro kosten. Und manchmal noch billiger. Ich denke das sind nun nur noch Abzocker übrig, weil ausverkauft.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2013 16:53:43 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.01.2013 16:57:47 GMT+01:00
Richard M. meint:
ZUM ALTER:
Ich würde hier SEHR vorsichtig mit allgemeinen Empfehlungen zu Alter sein!
Das sollten auf jeden Fall die Eltern selber entscheiden und abschätzen können, ob Ihr Kind damit zurecht kommt.
Es gibt sicherlich 7-jährige, die damit sehr gut zurecht kommen und umgekehrt 14-jährige, die (überspitzt ausgedrückt) keine zwei Steine richtig zusammen bauen können.

NXT als Einstieg halte ich jedoch nicht sehr geeignet. Besser wäre es sicherlich, mit "normalen" Technic-Modellen anzufangen.

Mein Sohn hat mit 3 Jahren den "LEGO Technic 8069 - Baggerlader" bekommen. (Bekam ich für -50%. Hätte es ihm nicht gefallen, hätte ich es eben selbst gebaut)
In kleinen Schritten und auch nicht jeden Tag, hat es natürlich mehrere Wochen gedauert, bis er fertig war. Mit kleinen Hilfen hat aber ER das Modell zusammengebaut/gesteckt!
Mal wollte er jeden Tag weiter bauen, mal ein paar Tage nicht.
Besonders vorteilhaft war natürlich, dass er bereits zählen konnte (Stichwort Abmessungen/Länge der Steine) und die Zahlen lesen (Schritte in der Bauanleitung).

Schritt für Schritt habe ich Ihm gezeigt, worauf er achten muss, z.B. sich zuerst die gezeigten Teile zusammen suchen, auf welche Unterschiede man aufpassen muss, was die Symbole in der Anleitung bedeuten, was die Pfeile bedeuten, die Teile an den 1:1 Abbildungen abmessen, etc...
Am schwierigsten war natürlich das Umdenken von der zweidimensionalen Anleitung auf Papier auf ein 3D-Modell.
Nach einiger Zeit war er dann aber schon in der Lage, einzelne kleine Baugruppen ganz alleine nach der Anleitung zu bauen.

Nicht, dass ich hier einen falschen Eindruck erwecke! Gerade das 1. Modell war eine "LEGO Technic Schule" und kein schnelles Zusammenbauen.
Dem Papa muss es Spaß machen das Kind mit viel Ausdauer zu "unterrichten" und das Kind muss Spaß an der Sache haben, das zu lernen.
Es ist auch sichtlich viel Konzentration beim Kind erforderlich, genauso wie natürlich Interesse und auch ein gewisses Geschick/Talent. Deswegen baut man manchmal nur 15 Minuten und manchmal 1 Stunde. Jedes Mal nur ein paar Seiten.

Mittlerweile ist er 4 Jahre alt und wir haben schon ein paar weitere Modelle (kleinere) gebaut.
Selbstverständlich könnte er es noch immer nicht ganz alleine bauen mit seinen 4 Jahren und das wird auch noch bei den nächsten Modellen so sein.
Es geht jedoch immer schneller. Er kann immer besser ähnliche Teile unterscheiden, die Anleitung verstehen, auf Kleinigkeiten achten (z.B. Loch oder Kreuz, etc.)

Kleine LEGO (nicht-Technic) Modelle kann er aber mittlerweile ganz alleine ohne meine Hilfe bauen. (die eigentlich auch erst ab 6-7 Jahren sind lt. Verpackung)

Wie es in 3 Jahren aussehen wird, wenn er 7 ist, weiß ich natürlich noch nicht.
Dass er mit dem NXT ganz alleine zurecht kommen wird glaube ich jedoch nicht.
Sicher ist jedoch, dass wenn man nie mit LEGO(-Technic) anfängt, ein Kind es auch nie können/lernen wird!

Ich denke jedoch auch, dass es gerade bei LEGO nicht unbedingt ein Ziel sein muss, dass ein Kind (egal welchen Alters) damit ganz alleine klar kommen muss.
Gerade LEGO bietet doch die perfekte Basis, dass Papa und Sohn (Mama und Tochter :-) nicht ausgeschlossen!) etwas zusammen machen können, was beide interessiert und das Kind auch noch etwas lernt, denn gerade der pädagogische Wert von LEGO ist nicht zu unterschätzen!
Verständnis für Logik, Konstruktion, Stabilität, Bauanleitungen lesen und verstehen, mechanische Ursachen und Wirkung, etc. kann wohl jeder im Leben brauchen.

Zum Vergleich: mal lernt einem Kind ja auch Fahrradfahren, Skifahren oder Schwimmen, noch bevor es alleine auf die Straße/Piste/Meer darf.

FAZIT:
Die Frage ist also nicht "kommt mein Kind damit (alleine) zurecht", sondern: hat mein Kind Interesse daran, so etwas mit mir als Elternteil zu erlernen und sich damit zu beschäftigen.