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Kundenrezension

44 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leicht und stabil - die Vor- und Nachteile, 15. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: SIRUI P-326 Einbeinstativ (Carbon, Höhe: 155cm, Gewicht: 0,45kg, Belastbarkeit: 10kg) mit Handschlaufe und Karabiner (Camera)
Zuerst einmal der Grund, warum ich mir ein Carbon-Einbein gekauft habe, welches für 10 Kilo geeignet ist.
Ein Einbein-Stativ bringt etwa ein bis zwei Blenden Vorteil weil man nicht so wackelt wie freihand, da ich gerne Shootings mit dem verfügbaren licht in ungewöhnlichen Umgebungen mache hatte ich mir zunächst ein Manfrotto 685B Einbeinstativ Neotec Pro (2 Auszüge, rutschfester Gummigriff, Neotec Schließvorrichtung) schwarz zugelegt - wegen der Einhandbedienung, das Stativ war allerdings nicht in einwandfreier Funktion zu bekommen gewesen und nach drei Rücksendungen habe ich mich letztendlich für ein "Leichtbau-Einbein" entschieden, was man auch schnell und per Drehung mit einer Hand bedienen kann und hat so die andere Hand an der Kamera.

Verpackung & Lieferumfang:

Das Stativ ist verpackt in einer stabilen Pappschachtel und ist mit Schaumstoff an Fuß und Kopf zusätzlich geschützt sowie in Folie eingepackt. So verpackt könnte man meinen es könne aus einem Flugzeug abgeworfen werden ohne Schaden zu nehmen - soweit vorbildlich. Das Einbein, eine Anleitung, eine Garantiekarte für 6 Jahre liegen ebenfalls im Karton.
Am Stativ befindet sich eine Handschlaufe aus feinem Gurtmaterial, die am Stativkopf an einem Aluminiumring befestigt ist. Zusätzlich befindet sich an der Handschlaufe eine weitere winzige Gurtschlaufe, die mit einem Schlüsselring befestigt ist und außer einem kleinen Aluminiumkarabiner noch einen Kompass besitzt.

Haptik & Funktion

Gleich vorweg - der Kompass ist das erste Teil, was ich als überflüssig entfernt habe, das hat zwei Gründe - zum einen weiß ich in der Regel wo ich bin und zu anderen zeigt der Kompass immer zum Karabinerhaken, der ja aus Metall ist, und würde so nicht mal funktionieren. Die einzelnen Elemente am Einbein lassen sich durch leichten Dreh an den Verschlüssen ausfahren. Beim Ausfahren und los gedrehten Verschlüssen haben alle Segmente etwas Spiel. Wenn man das Stativ voll ausgefahren hat und die Verschlüsse handfest gedreht hat ist das absolut steif und hat weder Spiel noch wackelt etwas bis auf die beiden untersten Segmente, die sind zwar auch ohne Spiel und fest - jedoch sind die leicht elastisch im Gebrauch. Das kann man allerdings relativ entspannt sehen, denn es ist minimal bis gar nicht zu bemerken. Voll ausgefahren hat das Stativ eine Höhe von 154,5 cm bis zur Oberkante des Tellers. Der Teller besitzt in der Mitte die Schraube mit beiden üblichen Stativgewinden, 1/4" und 3/8" UNC und wenn man von 1/4" auf 3/8" wechseln möchte muss man den Teller komplett los schrauben, die Schraube entnehmen, umgedreht einstecken und den Teller wieder festschrauben. Das finde ich im Einsatz etwas umständlich. Der Teller ist einmal festgeschraubt sehr stabil und hat einen Durchmesser von 57 mm und es ist eine Gummiauflage darauf vorhanden, die in dem Teller eingelassen ist. Am Stativfuß gibt es einen Gummifuß, der innen den "Spike" zu Herausschrauben hat, dazu dreht man den gesamten Gummifuß. Hier liegt ein Nachteil der Konstruktion, denn voll eingefahren ist der Spike zwar innerhalb des Gummis, wenn man jedoch mit etwa 7 Kilo das Stativ belastet drückt sich das Gummi, so dass der Spike grade eben den Boden berührt. Das kann unter gewissen Umständen zu "Beschädigungen am Laminat" führen. Leider lässt sich dieser Spike und auch der Gummifuß nicht entfernen weil der irgendwie fest mit dem Stativfuß verbunden ist. So ist ein Wechsel ausgeschlossen. So wie ich das sehe werde ich den Spike vermutlich "im Einsatz" etwas abrunden und die Spitze somit entschärfen. Auf dem Einbein verwende ich einen Manfrotto 327RC2 Joystick Kugelkopf Premium und mit diesem Kopf und der Kamera drauf ist bei mir der Sucher etwa in Augenhöhe mit ungefähr 1,85m Körpergröße.

Vorteile:

+ extrem leicht mit 440 Gramm
+ sehr belastbar mit 10 Kilo
+ wertig und gut verarbeitet
+ sehr günstig für ein Carbon Einbein
+ schnelle Bedienung

Nachteile:

- Spike sehr spitz und nicht optimal im Gummifuß (Achtung Laminat)
- Teller muss entfernt werden um Gewindegröße zu ändern
- Gummifuß nicht wechselbar
- untere zwei Segmente etwas elastischer als die restlichen Segmente

Fazit:

Trotz einiger Nachteile, die man allerdings mit dem unschlagbaren Preis für ein leichtes und durchaus stabiles Stativ und 10 Kilo Traglast, gibt es von mir 5 Sterne für das Einbein. Sowohl im Vergleich zum Gewicht als auch zur Traglast als auch im Werkstoff Carbon gibt es kaum etwas vergleichbares und die Nachteile liegen näher an "nörgeln auf hohem Niveau" als an wirklichen störenden Nachteilen.

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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 27.02.2014 04:24:30 GMT+01:00
Uriel6666 meint:
Vielen Dank für den Kommentar mit der Spitze und em Laminat. Das ist definitiv etwas, das man erst erfahren hätte, wenn man sich das Teil entweder bestellt hat, oder aber wenn man es zum ersten mal auf dem Laminat abgestellt hat.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.03.2014 10:16:21 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.03.2014 11:23:00 GMT+01:00
Hallo Uriel6666,
hallo Superburschi,

fotografieren lebt ja nun mal in erster Linie vom Licht. Deshalb möchte ich hier auch mal meine Beleuchtung einschalten ;-)
Spaß beiseite, aber manche Rezensenten schießen etwas über das Ziel hinaus.

Es wurde folgendes als Nachteil bewertet:

- Spike sehr spitz und nicht optimal im Gummifuß (Achtung Laminat)
>>Es wäre sicher hilfreich "nicht optimal" zu erläutern. 7kg Kamera… ;-))) Ich würde nicht mal auf die Idee kommen, eine EOS 7D mit Booster und 2,8 70-200 auf so ein Fliegengewicht zu stützen. Das sind aber nur runde 2,5 kg ! Spikes sollen spitz sein, das sagt schon der Begriff. Wären die Dinger Stumpf, würde zurecht bemängelt, das sie auf hartem Grund nicht greifen. Man sollte auf empfindlichem Boden halt etwas vorsichtig sein. Abrunden ist, als würde man seinen Winterreifen vor Benutzung das Profil abschleifen.

- Teller muss entfernt werden um Gewindegröße zu ändern
>>Ließe sich die UNC 1/4" Schraube (unified coarse thread - (Zollgewinde hätte auch jeder verstanden)) von oben entfernen, würde jeder bemängeln, das man sie sofort verloren hätte !

- Gummifuß nicht wechselbar
>>Das Gleiche gilt analog für die Gummi-Schraubfüße. Im Übrigen ist das üblich, die Füße durch ankörnen der Spikegewinde zu sichern. Und,.. selbstverständlich kann man die Gummifüße wechseln. Nur gewusst wie ;-)

- untere zwei Segmente etwas elastischer als die restlichen Segmente
>>und wären besagte Elemente steifer, wären sie auch dicker und damit schwerer. Man kauft sich ja kein Ultraleichtgewicht in der Erwartung eine
Stabilität einer 80mm Stahlsäule zu bekommen.

Das meine ich mit Beleuchtung. Es ist wie immer alles eine Frage des Betrachtungswinkels.
Ich finde das SIRUI P326 ist sehr gut gemacht und kostet immerhin nur 1/3 eines sehr vergleichbaren, französischen Premiumprodukts.

Gruß, Bob

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.03.2014 22:15:36 GMT+01:00
superburschi meint:
Moin Baumeister-Bob, Danke für die andere Sichtweise :-)

1.) Die Erläuterung zum Spike - ab etwa 2,5 Kilo Gesamtgewicht inklusive Einbein piekst es trotz vollständig ausgeschraubten Gummi in den Boden, ist ärgerlich wenn man es nicht weiß, die Warnung war genau deshalb von mir erklärt damit man vorsichtig damit umgeht. Mein Body mit TK und 300/F4 ist schon grenzwertig, nutze ich teilweise durch das Dachfenster auf Vögel und habe zusätzlich einen Bierdeckel darunter. Ist das Laminat erst mal ruiniert ist es zu spät, deshalb der Hinweis.

2.) Ich finde es unpraktisch, eine Rezension schreibe ich nach meiner Einschätzung und das ist auch normal. Trotzdem danke für die andere Sichtweise. Was der Unterschied zwischen UNC und anderen Zollgewinden ist sollte klar werden wenn man UNC 1/4" und G1/4" vergleicht, da liegen Welten zwischen - so sehe ich keinen Grund durch die Verallgemeinerung von Zollgewinden zu verwirren.

3.) Sirui hat es versäumt eine Anleitung zum Wechsel des Spike inkl. Gummifuß beizufügen, da mein Allgemeinwissen zur Gewindesicherung von Spikes bei Einbeinen (durch Ankörnen) anscheinend nicht ausreichend ist, danke ich für die hilfreiche Belehrung ;-)

4.) Man hätte die meiner Meinung "nach innen" dicker gestalten können, das schafft Gitzo jedenfalls, allerdings ist das Zeug von Gitzo auch deutlich teurer.
Insgesamt ist das Einbein ausgesprochen gut, da bin ich gleicher Meinung, deshalb kann man auch am Ende der Rezension, wenn man die vollständig liest ;-) folgenden Satz lesen: "die Nachteile liegen näher an "nörgeln auf hohem Niveau" als an wirklichen störenden Nachteilen."

Gruß, superburschi

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.06.2016 12:06:24 GMT+02:00
Inigo Kirtz meint:
Hallo Bob. " Und,.. selbstverständlich kann man die Gummifüße wechseln. Nur gewusst wie ;-)"
Nun, das wüsste ich demnach auch gerne. Würde gerne eine Bodenspinne an ein Monopod schrauben. BG I.
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