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Kundenrezension

am 21. Dezember 2013
Was wird hinter den Kulissen der Macht in Washington, D.C. gespielt? Welche Fäden muss man ziehen oder kappen, um die US-Politleiter immer weiter bis in schwindelerregende Höhen klettern zu können? „House of Cards“ liefert darauf auf hohem Niveau irritierende bis verstörende Antworten.

Dreh- und Angelpunkt dieser Serie ist Francis Underwood (Kevin Spacey), seines Zeichens Majority Whip der Demokraten im Repräsentantenhaus. Sein Job ist es, die Parteimitglieder auf Linie zu bringen, mit freundlichen und auch weniger freundlichen Mitteln. Underwood ist durch und durch ein Machtmensch. Er liebt es, die Strippen zu ziehen und versteht sich auf rhetorisch geschliffene Ellenbogentechnik wie kein anderer. Kurz um, Francis Underwood ist der Machiavelli vom Capitol Hill.

Da ihm der neu gewählte US-Präsident das bereits versprochene Amt des Außenministers nicht zuteil werden ließ, sinnt Underwood auf Rache. Wie ein genialer Schachspieler versteht er es, viele Züge im voraus zu denken. Und sein Plan geht Folge für Folge weiter auf. Geschickt gelingt es ihm, auch Rückschläge durch List und Intrige in Erfolge umzuwandeln.

Kevin Spacey füllt die Figur des machtbesessnen Abgeordneten mit einer geradezu mephistophelischen Intelligenz aus. Obwohl im Handeln eiskalt, behält Underwood auch sympathische Züge. Er bezieht den Zuschauer als Mitwisser mit ein, indem er einen frontal ins Gesicht blickt (im Theaterjargon durchbricht er die sog. ‚vierte Wand’ mit direktem Blickkontakt zum Publikum). Das gibt „House of Cards“ einen zusätzlichen Reiz, ganz abgesehen davon, dass die Storylines perfekt geschrieben sind.

Weitere HauptakteurInnen der Serie: Underwoods überdisziplinierte Ehefrau Claire (Robin Wright), eine vermeintliche Umwelt-Charity-Lady, die ebenso wie ihr Mann ein veritables Machtproblem hat. Zoe Barnes (Kate Mara), eine ehrgeizige junge Journalistin, die zuerst mit Underwood unter die Decke springt, später aber zur Aufdeckerin mutiert. Peter Russo, willensschwacher Kongressabgeordneter mit Hang zu Alkohol, Drogen und Callgirls, sowie eine Reihe weiterer illustrer Charaktere.

„House of Cards“ wurde ursprünglich nur im Web gestreamt, hat aber mittlerweile TV und DVD erobert. Die zweite Staffel ist für Mitte Februar 2014 angekündigt. Underwoods Weg über Leichen geht weiter.
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