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Kundenrezension

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen We will miss him, when he's gone..., 13. Februar 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Years of Refusal (Audio CD)
Nur vorausschickend mal zu Erklärung: hier schreibt einer, der nie bedingungsloser Smiths oder Morrissey Fan war, und der nie ganz überzeugt war von ,Mozzas' Genialität. Natürlich waren die Smiths ein Lichtblick in den 80ern, aber überwältigend fand ich Sie nie.

Nun aber zu diesem Album; es wird von einigen professionellen Kritikern und auch von eingeschworenen Morrissey Fans bemängelt, daß er seinen Spott, seine Schärfe, seine Weltverdrossenheit verloren hätte; ja, vielleicht ist er nicht mehr ganz so zynisch, kann sein, aber intelligente Texte (vielleicht noch intelligentere als früher) schreibt er immer noch, und vor allem ist dieses Album kompositorisch ganz ganz gut geworden. Soundmäßig rockt es ziemlich - zwar nicht ganz so ungembremst und roh, wie damals ,your arsenal', sondern subtiler, dafür aber nicht weniger dringlich. Hier gelingt es Morrissey auch für meine Ohren zum erstenmal mit ,all you need is me' einen song zu schreiben, der das Attribut ,cool' voll und ganz verdient hat. Das tolle aber an dem Album als Ganzes ist, daß sich fast alle 12 song, nach dem dritten Durchlauf festgefressen haben, und stimmlich ist der Mann sowieso exzellent drauf. ,throwing my arms around paris' ist ganz großer pop in ein rock-Gewand gesteckt, und ,Rock' steht hier auf fast allen cuts ganz groß drauf, der mal mit spanischen Anleihen gewürzt wird, oder auch schon mal mit Mariachi Bläsern aufwartet, auf jeden fall aber immer ziemlich kompromisloss als solcher rüberkommt. Selbst die Ballade ,it's not your birthday anymore' rockt ab dem Refrain. Und wer mit so tollen songtiteln wie ,sorry doesn't help', ,one day goodbye will be farewell' oder dem selbstreflektiven und leicht koketem ,you were good in your time' aufwartet, der schreibt auch immer noch tolle Texte - vielleicht nur ein bißchen altersweiser, auf keinen fall aber leiser.

Für mich jedenfalls, das erste Morrissey Album, daß mir 100%ig gefällt und deswegen fänd' ich es schade, wenn er jetzt ernst macht mit der Ankündigung sich aus dem Musikgeschäft zurückzuziehen. Wie er auf diesem Album singt 'you sure will miss me, when i'm gone', da ist schon was dran.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.02.2009 14:28:37 GMT+01:00
Andreas S. meint:
Darauf ich sehr gespannt und Du bestätigst die Hoffnung ja sehr eindrücklich.
Mir ging es mit den Smiths ähnlich, war nett, aber beeindruckt hatten mich damals andere.
Das vorletzte Album fand ich dann großartig. - Witzigerweise hatte jener gute Freund an jenem Abend, als er mit den F. Ferdinands bei mir auf Granit biss, mit wenigen Takten von 'You Are the Quarry' mich zu einem neuen Morrissey Fan gemacht.
Umso enttäuschter war ich von dem letzen Album, das leider vom hochgelobten Tony Visconti in musikalischer Charakterfreiheit von Morrissey wegproduziert worden war. (Jetzt hat er ja wieder wie bei 'You Are the Quarry' mit Jerry Finn zusammengearbeitet.)

Daher war ich schon nach Andrian Kreyes Kritik in der SZ vom 11.2., in der er ihn charakteristisch sehr gut einordnet, absolut gespannt auf die Scheibe. Schreibt der doch abschließend glatt: "In der Spannung zwischen gelassener Melancholie und ungezügeltem Postpunk entwickelt er eine zeitlose Größe, die in einigen Momenten das Format von Frank Sinatra erreicht. Auch musikalisch, denn wenn man genau hinhört, stellt man fest, dass er fast jeden seiner Songs auch zu Big_Band_Arrangements singen könnte."

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.02.2009 13:31:16 GMT+01:00
V-Lee meint:
ja der gedanke mit sinatra gefällt mir und passt auch irgendwie. ich werd mir mal you are the quarry mal besorgen. bis jetzt mocht ich nur 'arsenal' - nicht zuletzt wegen the late great mick ronson. villeicht werd' ich ja doch noch zum morrissey fan bekehrt ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.02.2009 13:32:10 GMT+01:00
Andreas S. meint:
Ach sei ehrlich, bist ihm doch schon ausgeliefert...
Ich darf das sagen, denn ich hätte es vor dieser Begegnung auch nicht für möglich gehalten.
Einem der sich so Dinge wie 'I Have Forgiven Jesus' erlaubt und so schöne Melodien schreibt, kann man sich wohl nicht dauerhaft entziehen.
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