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Kundenrezension

am 27. März 2014
Die komplette Einspielung der Sinfonien von Johannes Brahms kann sich mit jeder Referenzaufnahme problemlos messen lassen. Der Österreicher Otmar Suitner (Mai 1922 – Januar 2010) setzte nicht auf eine Betonung vordergründiger Effekte, obwohl auch diese adäquat zum Ausdruck kommen, ohne irgendeine Einebnung versteht sich. Bestechende Transparenz aller Strukturen der Partitur waren ebenso das Gebot der Stunde wie eine zügige Gestaltung der Tempi. Die Aufnahmen einzelnen Werke sind quasi am Vorabend der Maueröffnung entstanden, und zwar in den Jahren 1984 – 1986 in der Berliner Christuskirche Auch klangtechnisch erfüllt die Einspielung alle Erwartungen des verwöhnten Hörers. Im Gegensatz zu manch anderer Kompletteinspielung mit divergierenden Qualitäten gibt es bei keiner der Aufnahmen mit der Staatskapelle Berlin irgendeinen qualitativen Abfall. Alles bewegt sich auf höchstem und gleichwertigem Niveau. Die Schlüssigkeit der Analyse aller Details und Zusammenhänge in ihren inneren und äußeren Wirkungen ist, wie schon zum Ausdruck gebracht, höchst beeindruckend. Auch in den langsamen und lyrischen Sätzen und Satzteilen bleibt es bei einer fesselnden Spannung ebenso wie bei den dynamischen Steigerungen.

Otmar Suitner war seit 1960 mit großen Erfolgen als Chefdirigent der Staatskapelle Dresden tätig und wurde 1964 zum Generalmusikdirektor der Staatsoper Unten den Linden in Berlin ernannt. Dort blieb er bis 1990. Dass er im Westen von Deutschland immer noch wenig bekannt ist, hängt offenkundig mit der deutschen Teilung zusammen. Offenkundig hatten einflussreiche Kreise des Westens Otmar Suitner verübelt, dass er 1960 seinen Wohnsitz in Ostberlin genommen hatte. Wahrscheinlich wird er keine andere Wahl gehabt haben, falls das bei ihm Thema gewesen sein sollte – bei einer ständigen Verpflichtung über drei Jahrzehnte hinweg mit Klangkörpern, die zu den besten der Welt gehören, ist seine Haltung nicht mehr als verständlich. Dabei übernahm er auch eigene Verpflichtungen als Konzert- und Operndirigent in den musikalischen Zentren Europas, Nord- und Südamerika sowie in Japan. 1964 – 1967 arbeitete er mit Wieland in Bayreuth zusammen. 1977 wurde er als Nachfolger Hans Swarowskys an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien berufen, wo er bis 1989 unterrichtete.

Wie die Sächsische Staatskapelle Dresden weist die Staatskapelle Berlin eine großartige Geschichte und Tradition auf, die bis in das 16. Jahrhundert zurückreicht. Es würde zu weit führen, hier in aller Breite und Tiefe ins Detail zu gehen, weshalb ggf. auf andere Quellen verwiesen wird, wie beispielsweise auf die umfangreichen Abhandlungen unter Wikipedia.
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