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Kundenrezension

am 13. September 2012
Dies war mein erster und wird wohl auch mein letzter Ostfriesenkrimi sein.

Ich kann es kurz auf einen Punkt bringen: ich fand das Buch einfach grottenschlecht. Im Folgenden habe ich ironische Bemerkungen in "" gesetzt.

Angefangen bei dem auf dem Klappentext angekündigten Lehrermord im Watt, der allerdings im weiteren Verlauf überhaupt keine Rolle mehr spielt, weiter über den Haufen wirr zusammengewürfelter Handlungsstränge, in denen so gut wie all jene Klischees bedient werden, von denen man sich trennen sollte bis zu den zum Teil einfach lachhaft skizzierten Charakteren und dem auf niedrigem Niveau lagernden Schreibstil:

-sexanbietende Schülermutter, weil ihr nichts Besseres einfällt und "Frauen das wohl so machen",
-in "bester Lynchlaune" befindliche Einheimische und das nicht nur einmal!
-Polizisten, deren IQ "kaum über dem der Wattbewohner liegen dürfte",
-noch mehr Polizisten und zwar die vom BKA auf Rachefeldzügen und mit "dümmer geht nimmer"-Wirkung,
-Jugendliche, die natürlich weltbeste Hacker sind, den Computer oben erwähnter Polizei mal eben knacken, um das Ganze auf Facebook zu veröffentlichen, was diese dann noch dämlicher aussehen lässt
-ein Sexualtäter mit Sixpack und falschen Zähnen, dafür aber ein eigentlich netter Mensch und ein ausgesprochener Gourmet, in "wundervollen Erinnerungen und Phantasien
an seine noch wundervollere Therapeutin schwelgend" (genau so, wie sich Hinz und Kunz "datt inne Therapie" vorstellt !)
usw., usw.

alles dirigiert von einer Kommissarin, die vor Intuition nur so platzt und aus vollkommen unerfindlichen Gründen irgendwie Ergebnisse erzielt, obwohl sie natürlich selbst noch mit Beziehungs- und Erziehungsproblemen geplagt ist.
Gut so, denn ohne Intuition käme sie in diesem Buch auch nicht weiter.
Ihr zu Seite steht ihr tumber Chef, der damit beschäftigt ist, sich mit Marzipan in allen möglichen Varianten vollzustopfen, ihr testosterongeschwängerter Kollege, der oben erwähnte Schülermutter natürlich flachlegt und zu guter Letzt ihr Schatzi, der wie ein sensibler Althippie wirkt und sich von 15-jährigen aushebeln lässt.

Darüber geschüttet ist noch Werbung für andere Autoren und real existierenden Organisationen, was nicht nur komplett überflüssig ist, sondern auch peinlich und aufgesetzt wirkt.
Der Stil ist schlecht, Niveau Groschenroman, der Humor dieses Autors ist an falschen Stellen platziert, wirkt aufgestülpt und überhaupt seltsam.
Fazit: nein danke!
Unerträgliche Dokusoaps nun auch noch als Buch präsentiert zu bekommen muss definitiv nicht sein. Geschrieben hat der Autor einige Bücher, lesen werde ich keines mehr davon.
Am Fließband produzierende Autoren waren mir schon immer suspekt.
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