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Kundenrezension

am 18. Juni 2010
Endlich - ein Weltraumshooter für die Konsole. Doch wird Dark Star one dem Vorbild Elite auch gerecht?

Die Eckdaten lassen dies zunächst vermuten. Man steuert ein Raumschiff durch die Weiten des Alls, kämpft gegen Piraten, Kopfgeldjäger oder je nach Gusto auch als Pirat gegen Polizei und Handelsfrachter. Von dem verdienten Geld wird neue Ausrüstung angeschafft - dazu gehören verbesserte Schilde, Waffen und Nachbrenner ebenso wie mehr Transportkapazität. Wer mag, kann sein Geld auch über ehrlichen Handel verdienen, auch wenn sich hier gelegentliche Piratenangriffe nicht vermeiden lassen. Alternative Schiffsmodelle gibt es nicht zu kaufen; dafür lässt sich das Spielerschiff aber sehr individuell aufrüsten mit Fokussierung auf starke Bugwaffen, viele Geschütztürme oder hohe Nachbrennergeschwindigkeit. Motiviert wird der Spieler zudem über eine fortschreitende Story, in deren Verlauf sich eine galaxieumspannende Geschichte entwickelt.

Soweit so gut, möchte man meinen. In einem Punkt jedoch weicht DSO von Elite ab - denn ein "freies Universum" bietet das Spiel leider nicht. Grundsätzlich teilt sich die Galaxis auf in die Gebiete der unterschiedlichen Rassen. In jedem dieser Gebiete befinden sich nun einige Sternencluster, von denen jeder Cluster wiederum aus einer gewissen Anzahl von Sonnensystemen besteht. Das Problem ist nur, dass man erst im Verlauf der Story neue Gebiete erschliessen kann. Das Spiel läuft daher in der Regel so ab: Man kommt in einen Cluster, bereist dort die verfügbaren Systeme, um alle Systeme im Cluster am Ende bereisen zu können, sammelt alle im Cluster vorhandenen Artefakte zwecks Schiffsupgrade auf, befreit alle von Piraten besetzten Systeme, macht die Nebenmission des Clusters und nachdem man dann mit den Artefakten sein Schiff verbessert und sich das nächste Ausrüstungslevel zusammengekauft hat, gehts per Storymission in den nächsten Cluster.

Technisch kann man durchaus geteilter Meinung sein. Die optische Präsentation ist im Flugmodus angelehnt an X, auch einige Musikstücke erinnern an diesen Titel. Insbesondere die Zwischensequenzen können da leider nicht ganz mithalten; die Charaktere haben wenig Polygone und teils einfache Texturen. Der Eindruck eines bunten Grundtons in der optischen Darstellung des Spiels wird hier noch deutlicher als im Cockpit. Damit lässt sich jedoch leben, sofern man sich damit abfindet, kein Privateer sondern eher ein Titan AE in Spielform vor sich zu haben.

Fazit:

Abseits aller Nostalgie muss einem letztlich natürlich auch klar sein, dass Elite im Grunde ein recht einfaches Spielprinzip geboten hatte: Geld verdienen und das Schiff verbessern. Aus heutiger Sicht ist aber weder der Kampf gegen spawnende Gegner im freien Raum noch ein oberflächlicher Warenhandel interessant - und der Nutzen der Schiffsverbesserungen wird insoweit fragwürdig, als dass die Gegner natürlich auch besser und zahlreicher werden. Im Sinne einer Weiterentwicklung wäre es daher geboten, zu diesem Spielprinzip einen sinnvollen Zusatz anzubieten. Elite 2/3 versuchten sich hier mit detaillierter Nebengeschichten und zahllosen Schiffsmodellen, X implantierte Flottenkontrolle und ein umfangreiches Handels- und Produktionssystem. Dark Star One bietet leider nichts dergleichen.

Womit die Wahl meines Titels erklärt wäre: Dark Star One ist ein aufgebohrtes und durchaus unterhaltendes Elite 1 für die Konsole - an Egosoft's X kommt DSO aber nicht heran. Eine Kaufempfehlung gibts von mir trotzdem, weil ich einerseits froh bin, dass auf der XBox dieses Genre überhaupt bedient wird und der Preis auch erfreulich niedrig gewählt ist. Gleichwohl gibt es dennoch einen Punkt Abzug für das zu sequentielle Gameplay und den zu oberflächlichen Handel.
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