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Kundenrezension

120 von 126 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht perfekt und doch klar zu empfehlen!, 28. Mai 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Panasonic HC-V100EG-K Full-HD-Camcorder (6,7cm (2,6 Zoll) LCD-Display, 34-fach opt. Zoom, 32mm Weitwinkel) schwarz (Camera)
Auf der Suche nach einem handlichen, intuitiv bedienbaren und preiswerten Camcorder, stieß ich auf den Panasonic HC-V100, der inzwischen seit etwa einer Woche in meinem Besitz ist und mein erster Camcorder überhaupt ist. Obwohl das Gerät in einer sehr niedrigen Preisklasse angesiedelt ist, konnte es meinen Erwartungen gerecht werden, wenn auch nicht übertreffen.

Handhabung:
Das Gerät ist tatsächlich sehr einfach zu bedienen. Die Automatik für Belichtung und Fokussierung leistet nach meinem Empfinden gute Arbeit, fortgeschrittenen Benutzer werden sich über einige manuelle Einstellmöglichkeiten freuen, die nicht immer selbstverständlich sind. Die Bedienung des Menüs erfolgt über 6 kleine Knöpfe. Andere Nutzer mögen diese als 'zu winzig' empfinden, ich aber nicht, denn das hat seine Berechtigung und Vorteile: Zunächst muss ich sagen, dass ich froh bin keinen Touch-Screen zu haben, denn so kann ein kleineres, stromsparendes Display verbaut werden, der trotzdem groß genug ist, um alles zu erkennen (weil kein störender Finger über das Bild schwebt). Konsequenz daraus ist der Einsatz von Knöpfen als Bedienelemente. Zwar sind diese recht klein, allerdings in solchen Abständen angeordnet, dass es i.d.R. nicht zu Fehlbedienungen kommt.

Verarbeitung:
Was die Verarbeitung angeht, braucht sich niemand etwas vormachen. Es handelt sich um ein Einsteigermodell für 300€ (lt. Hersteller), mit Plastik wo man auch hinschaut. Bemerkbar macht sich das aber nur bei der Bedienung des Displays, wenn dieses unter Druck nachgibt und gelegentlich leise knarrt. Persönlich stört mich das wenig, denn dafür ist die Kamera ja auch günstig und macht gute Aufnahmen.

Bildqualität:
Das bringt uns zum vielleicht wichtigsten Aspekt. Über das Bild der Kamera lässt sich meines Erachtens nicht wirklich meckern. Allein durch die Full-HD Auflösung kommt insgesamt ein sehr stimmiges Bild herüber, egal ob im Freien oder im Zimmer. Da lassen sich auch das, bei genauerem Hinschauen ersichtliche, geringfügige Bildrauschen und die etwas schwachen Farben verschmerzen, zudem eröffnen manuelle Einstellungen die Möglichkeit zur gezielten Bildverbesserung. Ich gebe zu bedenken, dass dieser Umstand vermutlich jede Einsteigerkamera betreffen wird. Der Bildstabilisator leistet jedenfalls so gute Arbeit, dass ein Kauf des nächst teureren Modells mit besserem Bildstabilisator(HC-V500), allein deshalb nicht notwendig wird. Das bringt mich allerdings zum nächsten Punkt. Ein wichtiger Unterschied zum großen Bruder ist nämlich, dass dieser sowohl die Auflösung 1080p/50i als auch 1080p/50p beherrscht, während die HC-V100 einzig den 50i-Modus bietet. Das heißt konkret: das Bild liegt nur in 25Bildern pro Sekunde vor, wird vom ausgebenden Gerät, im Zeilensprungverfahren (siehe Wikipedia) aber in 50 Bilder pro Sekunde dargestellt. Dieser Unterschied wird dem Betrachter unter Umständen aber gar nicht so deutlich auffallen. Ich jedoch konnte starke Unterschiede zwischen verschiedenen Abspielprogrammen bzw. Codecs feststellen. Konkret konnte der Windows Media Player die Videos nahezu einwandfrei anzeigen, während ich beim populären VLC-Player, die typischen Artefakte aus dem Zeilensprungverfahren beobachten konnte (Treppenbildung: sieht aus wie ein verwischtes Bild und lässt den Eindruck entstehen, der Camcorder erzeugt ein schlechtes Bild). In aller Deutlichkeit muss aber erwähnt werden, dass dadurch auch weniger Speicherplatz verbraucht wird, als bei 1080p/50p. Die Wahlfreiheit hat man, wie bereits angedeutet, erst ab der Panasonic HC-V500 bzw. anderen Herstellern. Dennoch: per se liefert die HC-V100 ein gutes, zufriedenstellendes Bild.

Tonqualität:
Oftmals wird in dieser Preisklasse die schlechte Tonqualität angeführt. Grundsätzlich sollte man bei auch bei diesem Gerät keine Wunder erwarten. Nach meinem subjektiven Empfinden leistet die Panasonic trotzdem gute Arbeit und exakt das was von einem derartigen internen Mikro zu erwarten ist. Wer den Camcorder bedient, wird sehr deutlich und klar zu verstehen sein, wer 3-4 Meter vor der Kamera steht, kann auch gut verstanden werden, nur eben etwas leiser. Es sollte jedoch jedem klar sein, dass Konzerte oder andere Tonvorführungen aus Lautsprechern blechern klingen werden. Solche Szenarien sind allerdings auch nicht das typische Einsatzgebiet der Panasonic. Wer auf guten Ton Wert legt, sollte dann lieber zu einer Kamera wie der Panasonic HC-V707 greifen, die mit einem Mini-Klinken Anschluss ausgestattet ist und so die Kopplung mit einem externen Mikro erlaubt.

Besonderheiten der Kamera/Unique Selling Proposition:
Was diese Kamera trotz ihrer Mittelmäßigkeit (eher im Sinne von Ausgewogenheit) auszeichnet, ist die ausgesprochen gute Akkulaufzeit gepaart mit der bereits erwähnten Qualität von Bild und Ton. Wahrscheinlich durch den Verzicht auf Touch-Screen und weiteren (entbehrlichen!?) Funktionen ist eine Aufnahmedauer von etwa 160min (lt. Hersteller) im Dauerbetrieb durchaus realistisch. Auch im praxisnahem Gebrauch, mit häufigem Ein 'und Ausschalten sowie der Verwendung des Zooms wird kein Käufer enttäuscht werden. Für eintägige Veranstaltungen, wie z.B. Hochzeiten, können ein-oder zwei Akkuladungen wahrscheinlich ausreichen. Im Vergleich: die etwa doppelt so teure HC-V707 mit Standardakku erreicht gerademal 60min im Dauerbetrieb (was vom Hersteller gern verschwiegen wird). In diesem Sinne gilt je nach Kundenbedürfnis: Weniger ist manchmal mehr! Abgesehen davon ist auch der Weitwinkel hervorzuheben, der auch im beengten Raum viel Bild einfangen kann. Zudem laden die sehr kompakten Abmaße geradezu ein, um den Camcorder zum alltäglichen Begleiter werden zu lassen!

Fazit:
Diese Kamera wird keinen preisbewussten Käufer und Gelegenheitsfilmer enttäuschen, der sich mit grundlegenden Funktionen zufrieden gibt und dem einfache Handhabung, kleine Bauform und eine lange Akkulaufzeit wichtiger sind als teuer erkaufte Spitzenqualität in Bild und Ton, die ohnehin nur in einer ganz anderen Preisklasse zu erwarten ist.
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Von 2 Kunden verfolgt

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1-10 von 12 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 29.05.2012, 12:25:27 GMT+2
Alex meint:
Hey,

schöne Rezesion. Ich überlege mir vielleicht den Camcorder zu holen aber da ich vor dem Camcorder sprechen will ist mir die Tonqualität sehr wichtig. Hört man ein rauschen während der Aufnahme ? Und ist die Tonqualität gut ?

Danke :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.05.2012, 19:05:12 GMT+2
heglam meint:
Freut mich, dass das ich mit der Rezession helfen konnte. Bezüglich der Tonqualität ist zu sagen, dass immer ein gewisses Grundrauschen bei den Aufnahmen zu vernehmen sein wird. Was sich aber schon deshalb ergibt, weil selbst ein subjektiv stiller Raum nie ganz still ist. Natürlich wird auch die Kamera durch ihr Betriebsgeräusch zu einem gewissen Teil daran schuld sein. Übermäßig laut nehme ich dies beim Abspielen aber nicht wahr.

Wenn du direkt vor der Kamera stehst wirst du zwar gut zu verstehen sein, womöglich wirst du aber das Klangspektrum als etwas dünn empfinden. Wenn du außerdem sagst, dass dir der Ton "sehr wichtig" ist, wäre eine Kamera mit Klinkenanschluss eventuell die bessere Wahl. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man auf diese Weise selbst mit einem einfachen externen Mikrofon deutlich bessere Qualität erziehlt, weil man eben direkt in das Mikro hineinredet wie ein Reporter... Für die Preisklasse der HC-V100 und selbst 500€ darüber, wage ich aber zu behaupten, dass die Qualitätsunterschiede zwischen den internen Mikrofonen minimal ausfallen.

Falls du noch Zweifel hast, würde ich dir empfehlen bei einem Videoportal deiner Wahl einfach mal Testvideos zur Kamera aufzurufen. Dort kannst du dir selbst einen Eindruck vom Ton verschaffen.

LG heglam

Veröffentlicht am 07.06.2012, 11:09:21 GMT+2
No one cares meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.06.2012, 12:28:02 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 24.06.2012, 09:27:21 GMT+2
heglam meint:
Nein wirklich, ich habe mir die Panasonic gekauft (als unbefangener und unvoreingenommener Nicht-Panasonic Mitarbeiter!) und bin einfach von dem Gerät überzeugt. Ich habe mir lediglich Mühe mit der Rezension gegeben, weil ich anderen Interessierten eine Hilfe sein wollte... Allerdings muss ich gestehen, dass ich tatsächlich Marketing studiere, deshalb werte ich ihre Aussage mal als Kompliment und empfehle mich hiermit bei meinen zukünftigen Arbeitgebern… :-)
-heglam

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.06.2012, 21:34:54 GMT+2
C-O-L meint:
Als Marketing-Student sollten Sie aber den Unterschied zwischen einer REZENSION, also einer Bewertung, und einer REZESSION, dem negativen Verlauf einer Ökonomie, kennen. Eine Empfehlung für zukünftige Arbeitgeber ist das mal nicht ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.06.2012, 09:29:25 GMT+2
heglam meint:
Oh, ein Malheur ...und schon geändert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.07.2012, 04:51:22 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 04.07.2012, 05:11:10 GMT+2
PK meint:
@Kuecuek

Es steht dir zu, davor zu warnen, dass es so etwas gibt und dass die Konsumenten darauf achten sollen. Es steht dir nicht zu, zu behaupten, dass das bei dieser Rezension der Fall ist, wenn du dafür keine Beweise hast. Das ist genau genommen üble Nachrede und die ist sogar strafbar.
Schon gar nicht steht dir zu, hier seine Löschung zu fordern. Du könntest deinen Verdacht an Amazon melden und es dann denen überlassen, das zu werten und darüber zu entscheiden.

Du hättest heglam ja auch einfach fragen können, warum er eine Rezension über Camcorder schreibt, wenn das der erste ist, den er überhaupt jemals gekauft hat.
Wäre er das, was du vermutest, wäre es allerdings nicht sehr clever von heglam, das gleich im ersten Satz zu verkünden. Ausserdem beschreibt er ja auch durchaus Nachteile des Produkts. Das ist zu objektiv für jemanden, der nur Werbung dafür machen will.

Du hast dich vom ersten Absatz, der tatsächlich ein bisschen nach Werbung aussieht, täuschen lassen und dann womöglich gar nicht weiter gelesen. Sollte das der Fall sein würde ich an deiner Stelle mal über dein eigenes Vorgehen nachdenken und Veränderungen in Betracht ziehen.
Mit Unterstellungen sollte man grundsätzlich immer sehr vorsichtig sein.

Ausserdem sind die Amazon-Rezensionen kein Forum für Leute, die gerne unsachlich streiten. Da gibt es genug andere Möglichkeiten im Netz. Damit meine ich nicht nur dich.

Man könnte den Spiess ja auch umdrehen und dir unterstellen, dass du von der Konkurrenz bist. Das gibt es nämlich ebenfalls: Rezensenten, die ein Produkt absichtlich schlecht schreiben, obwohl es gar nicht so schlecht ist.
Das können zum Beispiel Verkäufer sein, die selber ein vergleichbares Konkurrenz-Produkt überteuert eingekauft haben und das nicht wie erhofft an den Kunden bringen.
Wenn man hier schon Aufklärung über unlautere Werbemethoden betreibt, dann doch gleich richtig und umfassend.

Nichts für ungut,
PK

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.09.2012, 19:46:19 GMT+2
Kong meint:
Hallo PK ist es aber nicht seltsam, das ein Mann die erste Cam hat, aber aus Erfahrung weiß, das ein externes
Mikrofon besser funktioniert als ein internes. Wobei die Betonung auf "eigene Erfahrung" liegt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.09.2012, 03:12:35 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 18.09.2012, 03:16:30 GMT+2
PK meint:
@Kong
Schon mal was von Tonaufnahmegeräten gehört? Kann man auch mit externen oder internen Mikrofon betreiben.
Wenn ich heglams Bewertung komplett durchlese finde ich einige Stellen, die einfach nicht zu dem Verdacht passen, dass das eine gekaufte Bewertung ist.
Ausserdem hat heglam insgesamt nur 3 Rezensionen geschrieben.
Die Hand dafür ins Feuer legen kann ich natürlich trotzdem nicht.
Man darf aber nicht auf reinen Verdacht hin solche Sachen schreiben wie Kuecuek, das geht zu weit.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.09.2012, 08:37:54 GMT+2
heglam meint:
Nein, das ist eigentlich nicht all zu seltsam: Ich hatte mir damals nämlich eine Kamera von meinem Onkel geborgt. Als es bei schlechten Windverhältnissen nicht so recht mit dem Ton funktionieren wollte, habe ich ein externes Mikro angeschlossen und dadurch viel bessere Ergebnisse erzielt. Also musste ich keine Kamera besitzen um trotzdem "eigene Erfahrungen" sammeln zu können.

mfg heglam
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