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Kundenrezension

104 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kamera im Praxistest noch besser als erwartet. Ergänzung: AF im manuellen Videomodus doch möglich., 6. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony SLT-A77VQ SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) Kit inkl. SAL 16-50mm DT F2.8 SSM Objektiv schwarz (Camera)
Ergänzung: Entgegen den Ausführungen im Handbuch ist in den Videomodi A, S und M der Autofokus doch aktivierbar (allerdings mit der Blende fixiert auf 3,5). Wie das geht, steht in meiner Rezenzion zur Alpha 65 Sony SLT-A65V. Somit kann sogar während laufender Videoaufnahme mit Autofokus die Verschlusszeit und der ISO-Wert frei gesteuert werden.

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Gestern und heute habe ich intensiv meine neue Alpha 77 getestet. Nachdem ich von der Alpha 55 recht enttäuscht war und ich mit Nikon D5100 und Canon 600D nur halbglücklich geworden bin, bin ich von der Alpha 77 nun sehr begeistert. Über die Erwartungen aus Testberichten und Manuals hinaus gefallen mir insbesondere die folgenden Punkte gut:

* Die Auslöseverzögerung mit Blitz trotz Vorfokussieren (prefocus shutter lag with flash), die die Alpha 33, 55 und sogar die neue 35 quasi unbrauchbar gemacht hat, ist endlich behoben. Die Auslöseverzögerung ohne Blitz (und somit auch ohne den erforderlichen Vorblitz) ist dank elektronischem ersten Verschluss nun sagenhaft kurz (ca. 50ms ohne Blitz, ca. 100ms mit Blitz).

* Der Autofokus im Videomodus ist sagenhaft gut. Da können die Canon 600D (Kontrastautofokus im Video komplett unbrauchbar) und Nikon D5100 (Kontrastautokus mit Nachführung im Videomodus ansatzweise brauchbar) einpacken.

* Die Belichtungssteurung im Videomodus ist sehr gut gelungen. ISO-Wert kann vorgegeben werden (zwischen 100 und 1600). Belichtungszeit und Blende im P-Modus werden ständig angezeigt (und stimmen auch im Gegensatz zur fehlerhaften Software der D5100). In den Modi A,S,M ist der Autofokus entgegen der Anleitung mit einem kleinen Trick doch aktivierbar, allerdings mit Blende fixiert auf 3,5. (Siehe meine Rezenzion zur Alpha 65).

* Das Umschalten zwischen AF und MF mit dedizierter Taste und das Fokus Peaking (Anzeige scharfer Bildbereiche) ist in der Praxis sehr bauchbar. Gerade in lichtschwachen Situationen kann man den Fokus mit AF exakt einstellen lassen und dann auf MF umstellen (und über Fokus Peaking kontrollieren).

* Belichtungsreihen wurden endlich von den schwachen +/- 0,7 EV erweitert auf +/- 2,0 und 3,0 EV. Wieder ein echter Schwachpunkt der Alpha 55 behoben.

* Das GPS ist sehr schnell und zuverlässig und speichert im Gegensatz zur Alpha 55 keine falschen Werte mehr, wenn kein Empfang möglich ist.

* Der schwenkbare Bildschirm ist noch praktischer als der übliche seitliche Schwenkmechanismus, weil man das Display über die Kamera stellen kann.

* Der Smart Telekonverter ist ein nettes Gimmik, weil er nur aus dem vollen 24MP Bild ein 12MP- (1,4x) oder 6MP-Bild (2x) herausschneidet. Das kann man nachträglich am Rechner genau so machen. Von Schärfe oder Detailwiedergabe unterscheiden sich die Ausschnitte nicht. Ist also keinesfalls ein Ersatz für eine größere echte Brennweite. (Wie immer: digitaler Zoom ersetzt keinen optischen, aber macht in diesem Fall auch nichts kaputt.)

* Die schon bekannten Funktionen sind wie erwartet top: Multiframing (Mehrfachbelichtung zur Rauschunterdrückung, z.B. für handgehaltene Dämmeraufnahme), Schwenkpanaroma, schnelle Serienbildfunktion, Auto HDR mit +/- 3,0 EV und Aligning der Einzelbilder, DRO (Dynamic Range Otpimizer, heißt bei Nikon Aktive D-Lighting), Abblendtaste, guter interer Bilsstabilisator, elektronische Wasserwaage, etc.

* Der Blitzmodus "slow sync" ist nicht mehr im Blitzmodusmenü zu finden, sondern wird durch Drücken der Taste AEL (Auto Exposure Lock) aktiviert. Dies ist zunächst gewöhnungsbedürftig, aber in der Praxis vermutlich etwas schneller. Somit geht nun auch "slow sync" gleichzeitig mit "rear" (Blitz am Ende der langen Belichtungszeit). Das ging mit der Alpha 55 nur im M-Modus.

* Die ISO-Automatik ist endlich mit Min- und Max-ISO steuerbar. Bisher (Alpha 55 und 65) war Auto-ISO 100-1600 fix vorgegeben.

Ein einziger konzeptueller Fehler ist leider immer noch vorhanden: Sowohl Belichtungsreihe als auch Auto-HDR sind nicht mit Selbtsauslöser oder IR-Fernauslöser kombinierbar. Noch schlimmer: selbst für die kontinuierliche Belichtungsreihe (Bracketing-C) muss der Auslöser bis zum letzten Bild durchgedrückt werden, sonst bricht die Reihe ab. Somit sind leider keine verwacklungsfreien Belichtungsreihen (bzw. HDR-Aufnahmen) möglich. : Kabelfernauslöser habe ich noch nicht getestet, das wäre die letzte Möglichkeit, wobei so ein Kabel potenziell auch am Stativ wackelt.)

Und zu guter letzt habe ich natürlich noch die Bildqualität getestet, ohne die die ganzen oben genannten Features sinnlos wären. Eine lange Reihe von Vergleichsbildern mit Alpha und Nikon D5100 (die mit der Canon 600D in der Bildqualität vergleichbar ist) haben ergeben, dass sowohl bei Tagbildern (kurze Belichtungszeit bei 200 ISO) als auch bei nächtlichen Langzeitbelichtungen die Alpha durchwegs schärfere und detailreichere Bilder liefert (und das mit billigem Sigma 18-200). Der Phasen-Autofokus arbeitet offenbar sehr exakt (was nicht selbstverständlich ist), und bei Inspektion der Bilder auf Pixelebene (1:1 oder sogar 2:1) sind mehr und schärfere Details zu finden und kaum Rauschen bzw. Spuren der Rauschunterdrückung sichtbar. Die in Tests beschriebene schlechte Qualität des JPGs und ein hohes Rauschen ab ISO 400 konnte ich nicht bestätigen. Erst wenn man Auto-HDR oder sonstige Effekte aktiviert, bei denen verschiedene Belichtungen zusammengerechnet werden, entstehen mitunter im Detail unschöne Verwaschungen.

Der elektronische Sucher ist gewöhnungsbedürftig, besonders wenn man ihn abwechswelchend mit einer klassischen DSLR verwendet. Insgesamt ist er aber sehr gut, vor allem wegen seiner Größe (und somit Detailwiedergabe), die die optischen Sucher typischer Mittelklasse-DSLRs deutlich übersteigt. Und wem der Sucher nicht passt, kann ja die Alpha im Liveview betreiben, der mit dem Liveview bisheriger DSLRs nicht ansatzweise vergleichbar ist.

Insgesamt also eine 100-prozentige Kaufempfehlung. Falls einem die Alpha 77 zu groß oder zu teuer ist und man diverse Pro-Features nicht braucht, sollte diese Rezension in fast allen Punkten auch für die Alpha 65 gelten.
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Von 3 Kunden verfolgt

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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.11.2011 15:19:37 GMT+01:00
dm-s meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 12.11.2011 17:43:35 GMT+01:00
dm-s meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 09.01.2012 14:37:11 GMT+01:00
Ich denke, dass der Vergleich natürlich vorne und hinten hinkt. Eine Kamera, die (wenn auch aufgrund von einer Flut in Thailand) noch nicht überall weitgefächert zu haben ist und um die 1200 Euro kostet, kann man einfach nicht mit Modellen vergleichen die nun schon knapp ein Jahr alt sind und weniger als die Hälfte kosten. Es ist zu erwarten, dass entsprechende Modelle von Nikon und Canon in 1-2 Monate Nachfolger bekommen und selbst diese werden preislich deutlich unter der A77 bleiben!
Deshalb sollte, wenn man schon unbedingt einen Vergleich anstellen will, schon eine preislich vergleichbare Kamera herangezogen werden, also bei Nikon mindestens die D7000 und bei Canon die 7D!

Und nun noch etwas zur Bildqualität. Natürlich kann man sagen, dass man "nie oberhalb von ISO800 fotografiert" bzw. Low-Light ja auch nichts für einen ist ... aber ganz ehrlich, dann kann man auch bei den Kompakten bleiben, denn gerade bei diesen entsprechenden Bereichen spielen doch die DSLR's/SLT's/... ihre Stärken aus, nämlich den größeren Sensor!
und wenn man sich die ganzen Beispielbilder von entsprechenden Testseiten anguckt (es ist ja nicht nur eine Seite oder so), dann bemerkt man bei den JPG's schon deutlich, dass spätestens ab ISO 1600 feinste Details weggebügelt werden, um das Rauschen zu minimieren! Klar, große, grobe Kanten bleiben auch genauso sauber wie vorher, aber zB kleine Muster auf einem T-Shirt, oder Blümchen auf ner Tischdecke werden dann als Rauschen/Artefakte erkannt und mit steigender ISO immer weiter entfernt!

Ich hatte die A77 auch schonmal kurz in der Hand und ich muss sagen, dass sie technisch SEHR viele Spielereien an Bord hat, nur wenn ich 1200/1300 Euro ausgeben soll und dazu auch noch extrem hochwertige und teure Optiken brauche, um die 24MP auch richtig auflösen zu können, dann überlege ich mir zweimal, ob es die richtige entscheidung ist, denn:
-1. schlafen die anderen Hersteller nicht und während Sony Lieferengpässe hat, kommen spätestens im März/April mehrere neue Kameras von Canon und Nikon raus
-2. der Lag beim Wechsel zwischen Display und Sucher bzw. beim Umschalten mit dem Drehrad ist gerade mit der Technik in der Kamera einfach zu groß, kann doch nicht sein, dass man warten muss, bis der Sucher angeht, wenn man das Auge schon drangehalten hat!
-3. 24MP sind meiner Meinung nach für einen APS-C Sensor einfach zu viel, denn
-3a wie viele Seiten schon demonstriert haben, wird bei den JPG's stark das Rauschen weggebügelt
-3b wie viele Seiten schon demonstriert haben, rauschen die RAW's deutlich mehr, als vergleichbare Kameras mit weniger Megapixel! (siehe zB bei DPReview)
-3c haben die vielen MP und damit die großen Dateien die Folge, dass die tolle 12fps Burst-Rate nach einer Sekunde schon zum stehen kommt, weil der Zwischenspeicher voll ist! (kleinere Dateien hätten mehr Bilder ermöglicht)
-3d das Speichern der Bilder dauert länger und nimmt mehr Platz auf der Festplatte in Anspruch
-3e und schließlich ist die Bildqualität eben nicht SO viel besser, dass die 24 MP gerechtfertigt wären!

Ich wollte mir die Kamera auch erst kaufen, werde mir nun aber eine deutlich kompaktere Panasonic GH2 kaufen, die etwa die Hälfte kostet und ebenfalls sehr vielseitig ist (Touch-AF+Auslösen; gehackt bis zu 176 Mbps Videoaufnahme möglich, deutlich kleinere und leichtere Objektive und natürlich Body, dadurch viel einfacher überall mit hinzunehmen, sehr schneller AF, usw.)

Ich möchte dir die Kamera nicht schlecht reden, aber leider ist es teilweise bei der Kamera genauso, wie im Kompaktkameramarkt ... je mehr MP, desto besser? eben nicht immer ...
Wie gesagt, sehr viel interessanter Schnickschnack an Bord, mit dem man auch sicher was anfangen kann, aber ich habe zB eben auch vor, meine Kamera mal zum Wandern mitzunehmen, Nachtfotos zu machen, gute Videos aufzunehmen (interessanter Vergleich bei EOSHD, da liegt die GH2 deutlich vor der A65 von der Detailwiedergabe in Videos!) und so weiter und wenn ich nebenbei auch noch einiges an Geld sparen kann, umso besser.
Leider hat es Sony übertrieben und ist nicht bei den 16 MP geblieben oder hätte dezent wie Canon auf 18 MP erhöht, aber 24 sind nunmal leider etwas zu viel für Leute, die für Kamera + 2 Objektive und Zusatzkrams locker 2500 Euro berappen müssen. Denn da sind oft andere Qualitätsansprüche vorhanden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2012 16:01:55 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.02.2012 16:04:12 GMT+01:00
Silberling meint:
Ich denke, es steckt viel Wahrheit im Kommentar von Sebastian Sommer. Natürlich geht das schon auch ein wenig in Richtung "philosophischer Ansatz" (z.B. Punkt 3d: ...nimmt mehr Platz auf der Festplatte in Anspruch). Ist schon korrekt, aber eine Festplatte kann man zum Glück aufrüsten (ein wenig teuer dieser Tage, nach der Flut in Thailand, ich weiß)

Ein Punkt fehlt mir noch (oder habe ich das überlesen?): der festverbaute und damit teildurchlässige Spiegel, welcher diese unglaubliche Geschwindigkeit zulässt, schluckt einen Teil des Lichts und dieses Licht fehlt nun mal dem Sensor, der (bei jeder ISO-Stufe) eine höhere Ladung aufbauen muss und was ist das Ergebnis von erhöhter Ladung? Richtig, erhöhtes Rauschen.

Um jetzt mal zum philosophischen zurückzukehren: Sony verbaut in seinen neuen DSLRs unfassbare Berge an Ultra-High-Tech. Ich glaube sagen zu können: soviel wie kein anderer Hersteller. Aber ob das alles immer perfekt zusammenspielt, ist eine andere Frage. Ich bin Technik-Fan, aber trotzdem wünsche ich mir einen direkteren Zugang zur Fotografie. Reduzierung kann manchmal auch Zugewinn bedeuten.

Jetzt mein letzter philosophischer Vorstoß in Richtung Sebastian: da Nikon seine Sensoren von Sony bezieht (in der Werbung heißt es "engineered by Nikon", real bedeutet das aber immer "made by Sony"), wird bald jede Einsteiger DSLR von Nikon ebenfalls diesen 24MPix-Sensor haben. Mal sehen, was Nikon daraus macht...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2012 19:42:44 GMT+01:00
Naja, philosophisch war mein Kommentar dazu eigentlich nicht gemeint. Leider wurden die beiden Kommentare vor mir hier entfernt oder aufgrund mangelnder Relevanz oder was auch immer herausgenommen. Dadurch haben natürlich auch einige Dinge ihren Bezug verloren.

Klar mag das mit dem Platz auf der Festplatte albern klingen, es war eher die lange Speicher- und Übertragungsdauer aufgrund der großen Dateien gemeint, sowohl von Kamerapuffer auf die Karte, als auch von der Karte dann auf den PC und erst zu guter Letzt die überdurchschnittliche Größe auf der Festplatte.

Ich habe auch jemanden im Bekanntenkreis, die sich die A77 gekauft hat und er ist zwar nicht komplett enttäuscht, aber er hätte zumindest mehr für das Geld erwartet. Und genauso würde ich es auch beschreiben. Es ist ja sicherlich nichts gegen 24MP oder 12fps einzuwenden, nur wenn dann die Bildqualität selbst unter realistischen ISO's wie schon bei 800 oder 1600 drunter leidet (nein, Ultra-High ISOs wie 16000 sind gar nicht nötig), und der 12fps-Puffer nach einer Sekunde schon vollgeschrieben ist, dann ist es eben auch nur eine Seite der Münze.
Viele sind vom Drauf-los-Shooten so begeistert, dass sie die andere Seite nicht interessiert. Das ist deren guten Recht. Denn ich will auch niemandem hier die Kamera ausreden, keine Frage, wie Silberling schon sagt, technisch wird einem einiges und im Blick auf entsprechende Konkurrent auch Einmaliges geboten. Aber genau die Konkurrenz verfolgt dann teilweise auch eher den Weg, der Bildqualität die Priorität zu geben, zB wie Silberling auch meint mit den weiterentwickelten bzw. anders ausgelesenen Sensoren von Sony in Nikon-Kameras. Mehrere Seiten haben zB einheitlich geschrieben, dass die Nikon D7000 mehr aus dem Sensor rausholt, als die Sony Alpha 580...

Deshalb werde ich noch etwas warten und mir dann die laut einer gut informierten Seite vermutlich bald erscheinende A57 kaufen, die zum Glück wieder nur einen 16MP-Sensor bekommen soll und dafür aber viele neue Features der A65 bzw. A77 übernehmen soll, also für mich persönlich der ideale Kompromiss.

Was mich an dieser Kamerareihe wirklich reizt ist der teildurchlässige Spiegel. Es ist schon eine tolle Sache kontinuierlich auf den Phasen-Autofokus zurückzugreifen, also da muss man Sony echt loben für diese Technik.
Und für alles andere muss man sagen, es ist einfach Geschmackssache, viele wünschen sich unbedingt eine höhere Auflösung (übrigens hat Sony heute auch Digicams mit sehr kleinem Sensor und 18MP angekündigt ... Wink mit dem Zaunpfahl?), andere wünschen sich eine bessere Bildqualiät, eine eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht und so muss man überall nunmal Kompromisse eingehen. Mir liegt die Bildqualität schon sehr doll am Herzen (sonst müsste ich nicht zu einer DSLR wechseln) und wenn ich mehr croppen will, dann hab ich lieber rauschfreiere, sauberere Bilder und vergrößere sie dann leicht mit guten Plugins ... aber auch nur wenn ich es mal brauchen sollte. In der Regel ist das ja auch nur eine Frage von dem Objektiv und wie dich man sich an das Objekt ranbewegt...
Ich wünsche allen Besitzern einer A77 noch viel Spaß mit der Cam, ich denke das kriegt sie mit ihren wirklcih sehr vielfältigen Möglichkeiten sehr gut hin, zumal auch jetzt wieder ein Firmware-Update angekündigt wurde, welches einen Großteil der Lags (zB beim Wechseln zwischen EVF und Display) reduziert!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.03.2012 18:23:09 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.03.2012 18:23:41 GMT+01:00
Llewellyn709 meint:
Kurze Anmerkung zur Vergleichbarkeit der A77, 600D, D5100 usw.:
Da sowohl D5100/D7000 als auch 600D/60D/7D den jeweils selben Sensor nutzen und sich bildqualitätsmäßig nur marginal unterscheiden, sind Vergleiche der "kleineren" Konkurrenzmodelle zur A77 (auf Sensorebene) durchaus in Ordnung. Für Kamerafeatures und Bedienbarkeit gilt dies natürlich nicht.

Was die neue Alpha 57 betrifft: Nach den ersten Previews sieht es so aus, als wäre dies tatsächlich die Lösung diverser A55-Probleme und die neue eierlegende Wollmilchsau unter den (halbwegs) preiswerten Mittelklasse SLT/DSLR's.
Leider scheint sie, wenn die Berichte korrekt sind, einen Pferdefuß zu haben, der sie (zumindest für mich) völlig disqualifiziert: Das zwar nicht perfekte, aber speziell auf Reisen extrem nützliche GPS wurde ersatzlos gestrichen. Was sie aus meiner Sicht von einer ernsthaft aufgewerteten A55 zur reinen Family&Fun-Kamera (siehe z.B. die sinnfreie neue Portrait-Ausschnitt-Funktion - was soll das?) deklassiert. Keine Ahnung, was sich Sony dabei gedacht hat.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.03.2012 22:57:38 GMT+01:00
@Llewellyn709:
Das die Sensoren bei entsprechenden Modellen die gleichen sind, das ist richtig ... aber das lässt leider nicht komplett auf gleiche Bildqualität schließen. Denn z.B. holt Pentax mit der K5 bzw. Nikon mit der D7000 mehr aus dem Sensor, der auch in der Sony Alpha 580 steckt ! Das hat natürlich mehrere Gründe, teilweise werden unterschiedliche Anti-Aliasing-Filter vorgebaut bzw. Low-Pass-Filter, dann kann es sein, dass der Sensor an sich noch etwas getweaked wurde und zu guter Letzt hängt auch immer einiges von der Software bzw. der Auswertung der Daten ab...

Aber es stimmt schon, leider haben sie bei der A57 sowohl einen etwas schwächeren EVF eingebaut, als auch GPS gestrichen ... allerdings muss ich auch sagen, dass es für mich irgendwie auch verständlich ist, denn sonst wäre die A65 übeflüssig. Eigentlich hätte Sony die A65 gleich als "kleineres" Modell zur A77 mit dem 16MP-Sensor der NEX5n austatten sollen und alles wäre gut ... so ist es auch bloß ein Kompromiss, nach dem sehr viele gefragt haben.

Allerdings muss ich schon sagen, dass GPS meiner Meinung nach nicht ausreicht, um einer Kamera die Ernsthaftigkeit abzusprechen und sie zur Fun-Kamera zu degradieren, im Gegenteil, Profi-Geräte haben kein GPS und es ist eher ein Gimmick, als wirklich nötig! Klar, fände ich es auch schöner, aber wenn ich meine Touren loggen will, dann besorg ich mir lieber einen getrennten GPS-Empfänger und zapfe nicht unnötig die eh schon schwachen Akkus der Kamera an ;-)
... wo auch ein Vorteil der A57 zu finden ist, deutlich besserer Akku als bei der A55, dazu eben noch ein besserer EVF, vermutlich der neurere NEX5n-Sensor, 12fps-Burst (wenn auch gecroppt), 1080p50fps-Video und hoffentlich alle Patzer der A55 ausgebügelt (wie zB Erhitzung beim Filmen, keine Blitzsynchronität, usw.) - also meiner Meinung nach schon eine sehr ordentliche Kamera, zumal sie preislich auch recht interessant ist!

Aber das weicht schon sehr vom Thema ab, denn es geht hier ja an sich um die A77! Meine Vermutung ist, dass Sony die A57 rausgebracht hat, um die A65 etwas zurückzuschrauben und die komplette Produktionskapazität des 24MP-Sensors für die A77 nutzen zu können, denn schließlich ist die Nachfrage nach A77s recht hoch. Und ich muss mich auch wiederholen, die A77 hat definitiv ihre Daseinsberechtigung, nur muss man, wenn man schon einen 24MP-APS-C-Sensor haben will, auch bedenken, dass man ihn auch mit hochwertigen, hochauflösenden Linsen füttert ... und dann geht es so sehr ins Geld, dass man sich auch gleich eine Fullframe-Kamera kaufen könnte. Wer mit der 18-55-Kitlinse fotografiert, hat mit dem 24MP Sensor eher keine Vorteile, sondern fast nur Nachteile (wie mehr Rauschen). Der Auflösungsvorteil ist mit so einer Linse dahin.
Also denke ich sollte man sich überlegen, wenn man preiswert fotografieren will, wäre die A57 sicher eine gute Lösung, wer auch tiefer in die Tasche greifen kann, dem steht dem A77-Vergnügen nix im Weg ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2012 09:53:55 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.03.2012 09:58:37 GMT+01:00
Llewellyn709 meint:
Wegen GPS: Das sehe ich anders, aber das ist zugegebenermaßen rein subjektiv. Ich war z.B. letztes Jahr mehrere Male im Ausland und habe ein paar tausend Fotos mitgebracht. Sollte man am Strand liegen oder einen weitgehend stationären Wellness-Urlaub machen, ist GPS natürlich nur eine unwichtige Spielerei. Wenn man im Ausland jedoch viel unterwegs ist und später oft nicht mehr sicher weiß, wo bestimmte Fotos entstanden sind, sieht die Sache völlig anders aus.

Mit meiner bisherigen D7000 und externen GPS-Varianten habe ich zwar experimentiert, aber die Nutzbarkeit dieser „Lösungen" bewegt sich irgendwo zwischen ‚unkomfortabel', bis hin zu ‚sehr nervig' oder ‚völlig unzumutbar'. Weniger aus technischer Hinsicht, da gibt es mittlerweile tolle Geräte - sondern eher aus mechanischen Gründen und wegen der Bedienbarkeit. Externer Sensor am Blitzschuh oder Kameragurt PLUS Kabelverbindung zur Kamera - das ist ein no-go. Ein gesonderter GPS-Empfänger (gute sind teuer) in der Jackentasche spart zwar Akkuleistung, löst aber das grundsätzliche Problem nicht. Zumal nichtmal alle GPS-Geräte die Daten direkt ins Bild schreiben können, was wieder aufwendige Nachbearbeitungs-Sessions erfordert (ebenfalls ein no-go) und eine potentielle Fehlerquelle darstellt.

Sicher: Keine einzige Profi-Kamera von Canon oder Nikon hat GPS integriert. Allerdings auch keine einzige Consumer-DSLR der beiden ‚Großen'. Warum wohl? Weil sie a) was Innovationen betrifft, relativ unbeweglich sind und b) möglicherweise das nötige Know-how noch nicht haben (siehe z.B. das miserable externe GPS-Modul von Nikon, das können spezialisierte Fremdanbieter deutlich besser).

Mag sein, daß Profis kein GPS brauchen. Aber ich bin kein Profi, ich brauche es schon. Und zwar ein unkompliziertes, in der Kamera integriertes GPS - wie in der A55, A65, A77.
Übrigens der Hauptgrund, weswegen ich von Nikon zu Sony gewechselt bin.

Momentan teste ich gerade, ob mir die A55 genügt. Sollte es doch die die A77 werden (und die Chancen stehen ziemlich gut), dann allerdings nicht wegen der 24MP, sondern ausschließlich wegen diverser Verbesserungen und des erweiterten Funktionsumfangs - was mich immerhin der Sorge enthebt, unbedingt die teuersten Objektive kaufen zu müssen. Mir genügen auch solche der mittleren Preisklasse, die den Sensor nicht voll ausschöpfen, da ich so oder so mit weniger Megapixeln zufrieden gewesen wäre. :)

Noch eine abschließende Bemerkung zur Akkuleistung (A55 vs. A77 vs. D7000): Ich weiß von meiner Nikon her einen extrem ausdauernden Akku zu schätzen, der reicht den ganzen Tag und ist für über 1000 Aufnahmen gut. Andererseits: Wenn es bei Kameras, die kleinere Akkus mit geringerer Laufzeit nutzen, preiswerte Nachbauten mit akzeptabler Leistung gibt (wie etwa für 11€ pro Stück von VHBW für die A55 mit 80-90% der Original-Leistung), ist das kein relevantes Argument mehr. Ein einzelner Akku ist zwar bequemer, aber wenn 3 Akkus ohne große Zusatzkosten ebenfalls den ganzen Tag (incl. dauernd eingeschaltetem GPS) reichen - dann ist das noch im grünen Bereich, finde ich.
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