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Kundenrezension

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Steel-Box-Ausgabe eines echten Kult-Serien-Klassikers des Ostdeutschen Fernsehens, 29. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zur See (Steelbox) (+Bonus-DVD, Blechschild und Tatoos)[4 DVDs] (DVD)
Von 1974 bis 1976 produzierte das DEFA-Studio für Spielfilme im Auftrag des Deutschen Fernsehfunks (DFF) diese 9-teilige Serie. Sie ist bis heute eine der erfolgreichsten und meistgesehenen Produktionen aus dem Archiv des ehemaligen DDR-Fernsehens. Dessen Nachlass verwaltet heute das Deutsche Rundfunkarchiv Berlin. Nicht zuletzt die Erhaltung und Pflege der Ostdeutschen Fernsehschätze durch die Mitarbeiter dieser Einrichtung, trug und trägt sicherlich auch in Zukunft in nicht ganz unerheblichen Maße dazu bei, dass diese Serie und die vielen anderen in den letzten Jahren erschienenen Titel, überhaupt erst ihren Weg auf eine DVD nehmen konnten.
Ich denke dass dies auf jeden Fall im Sinne von zahlreichen Zuschauern war und ist, die sich auch heute noch gern an diese Sendungen erinnern und auf diesem Wege ihren Kindern und Kindeskindern, vorausgesetzt natürlich das diese dafür Interesse zeigen, ihre ganz persönlichen ostdeutschen TV-Erinnerungen weiter geben können.

Inhalt:

Die stets in sich abgeschlossenen Folgen erzählen den beruflichen, wie privaten Alltag der Besatzung des Hochsee-Handelsschiffes "J.G. Fichte". Die Autoren bemühten sich, ihre Geschichten so wahrheitsgetreu, offen und realitätsnah wie nur möglich zu gestalten. Die Schilderungen basieren im wesentlichen auf tatsächlichen Ereignissen.

Folge 1: Die Bewährung (TV-Erstsendung: 07.01.1977, Laufzeit: 70 min)
Die „MS Fichte“ hat eine neue Besatzung erhalten. An Bord kommen Kapitän Hans Karsten (Horst Drinda) und der Koch Detlef Hartwich (Bernd Storch), welcher als Seefahrtsneuling in einige Fettnäpfchen tritt, bis er festen Fuß fasst. Eine Havarie, ein dringend zu behebender Maschinenschaden, wird zu einem echten Prüfstein für das neue Team.

Folge 2: Die Hochzeitsüberraschung (TV-Erstsendung: 14.01.1977, Laufzeit: 64 min)
Da ein Funker fehlt, kann die „MS Fichte“ nicht auslaufen. Als der Funker Peterson (Dietmar Richter-Reinick) mit einem Schiff heimkehrt, erkennt er sofort das Problem von Kapitän Karsten. Er würde ja sehr gerne helfen, aber zu oft hat er schon die Hochzeit mit seiner Verlobten Rita (Friederike Aust) verschieben müssen. Um das Schlimmste zu verhindern, muss deshalb ganz schnell eine andere Lösung gefunden werden.

Folge 3: Der Ladungsbrand (TV-Erstsendung: 21.01.1977, Laufzeit: 60 min)
Obwohl Matrose Winfried (Jörg Knochee) gerade erst auf seiner ersten großen Seereise mit der „MS Fichte“ ist, vertraut ihm Kapitän Karsten die wichtige Aufgabe der Überwachung der Ladearbeiten an. Um für die Hafenarbeiter Wasser zu holen, verlässt Winfried seinen Kontrollposten. Diese vorschriftswidrige Handlung führt kurze Zeit danach zu einem verhängnisvollen Ladungsbrand, der einen erheblichen Schaden anrichtet.

Folge 4: Die Kollision (TV-Erstsendung: 28.01.1977, Laufzeit: 70 min)
Die „MS Fichte wird vor der südamerikanischen Küste in eine schwere Kollision verwickelt. Da gegen Kapitän Karsten ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird, muss er allein zurückbleiben, als sein Schiff die Heimreise antritt. Er muss zusehen, wie seinem Schiff die alleinige Schuld an der Kollision zugeschoben werden soll. Es dauert Wochen und Monate, bis der Fall endlich eine richtige und faire Aufklärung findet.

Folge 5: Ruf an Rügen-Radio (TV-Erstsendung: 05.02.1977, Laufzeit: 60 min)
Während einer Seereise erleidet der Matrose Winfried eine schwere Schädel- Hirnverletzung. Mit Hilfe von Rügen-Radio und einer Kette von internationalen Hilfsaktionen schafft es Kapitän Karsten, das Leben Winfrieds zu retten.

Folge 6: Zwei Briefe (TV-Erstsendung: 12.02.1977, Laufzeit: 75 min)
Der ehemalige Chief der „Fichte“ Paul Weyer (Günter Naumann) hatte sich abmustern lassen, als seine Frau Barbara (Thea Elster), von ihm forderte den Seemannsberuf aufzugeben. Paul Weyer jedoch ist nun unzufrieden und auch die Ehe hat sich dadurch nicht unbedingt verbessert, weil Paul nun mehr Zeit zu Hause mit Frau und Familie verbringt. Schließlich kommt es zu einer Aussprache und Weyer kehrt zurück an Bord.

Folge 7: Lotse an Bord (TV-Erstsendung: 19.02.1977, Laufzeit: 60 min)
Die Matrosen Willi Schmidt (Willi Schrade) und Thomas Müller (Günter Schubert) lassen durch ihre Unachtsamkeit einen Mann, der bei Verladearbeiten in einem südamerikanischen Hafen einen Brandsatz in den Frachtraum schmuggeln wollte, entkommen. Winfried, inzwischen 3. Offizier der „Fichte“, ist darüber verärgert. Nun verfolgen sie zusammen die Seehandelsgangster und verhindern deren Absichten.

Folge 8: Die Verhandlung (TV-Erstsendung: 26.02.1977, Laufzeit: 75 min)
Als Rolf Weigert (Erwin Berner), 3. Offizier der „Radebeul“ erfährt, dass seine geliebte Dagmar (Katrin Martin) die Tochter von seinem Vorgesetzten Kapitän Langhans (Erik S. Klein) ist, droht die Liebe zu zerbrechen. Weil Rolf und der Kapitän ihr Schiff auf eine Sandbank gesetzt haben, müssen sie sich vor der Seekammer verantworten. Das Vertrauen zwischen den beiden ist deshalb freilich auch nicht das Allerbeste. Was Rolf und Dagmar betrifft, so nehmen sich Kapitän Karsten und seine Frau Inge (Micaela Kreißler) ihrer an.

Folge 9: Zwei Kapitäne (TV-Erstsendung: 04.03.1977, Laufzeit: 64 min)
Obwohl der 1. Offizier Langhans davon abrät, nimmt Kapitän Karsten für die Heimreise die schwierige Nordroute. Seit der Havarie mit der „Radebeul“ traut sich Langhans nichts mehr zu. Doch als Karsten krankheitsbedingt seinem 1. Offizier die Führung seines Schiffes übertragen muss, stellt Langhans auf einem besonders heiklen und gefährlichen Streckenabschnitt, seinen Mut und seine Zuverlässigkeit unter Beweis.

Zu den angegebenen Sendeterminen wurden jeweils am Freitagabend um 20:00 Uhr im 1. Programm des DFF die einzelnen Episodenfolgen gezeigt.

Bildbewertung:

Das Bild im Format 4:3 wurde so gut wie möglich bearbeitet. Kleinere Mängel, wie vereinzelte Bildfehler u.s.w., kann man dem mittlerweile nun immerhin schon 37 Jahre alten filmischen Ausgangsmaterial nachsehen.

Tonbewertung:

Der Ton wurde in Dolby Digital 2.0 aufgespielt. Bei der Tonbearbeitung wurde so gut als möglich darauf geachtet, dabei dessen natürliche Klangfarbe bei zu behalten.

Gesamturteil:

Diese Steel-Box-Veröffentlichung zur Serie enthält nun insgesamt Bild- und Tonmaterial mit einer Gesamtlaufzeit von fast 12 Stunden. Zum einen ist hier natürlich die DVD-Veröffentlichung „Zur See“ mit einer Gesamtlaufzeit von 620 Minuten inklusive Bonusmaterial enthalten, die in Form und Ausstattung voll und ganz mit der bereits im Jahr 2009 auf den Markt gekommenen Veröffentlichung identisch ist. Darin ist die Doku: "Auf der "MS Fichte" war ich Bootsmann" mit den Erinnerungen des Schauspielers Jürgen Zartmann enthalten. Im Sommer 2009 traf sich ein Drehteam mit dem am 28.01.1941 in Darmstadt geborenen Mimen auf einem Ausflugsschiff der "Weissen Flotte" in Potsdam. Der heute im Jahr 2014 72 jährige schilderte damals genau 32 Jahre nach der Erstsendung seine Erlebnisse während der dreijährigen Dreharbeiten. Als weiteres Extra gibt es einen Trailer zu den anderen unter der Markenbezeichnung „DDR-TV-Archiv“ erschienenen diversen DVD-Veröffentlichungen zu sehen. In dieser Steel-Box findet sich nun aber noch eine weitere mit dem Titel „Zur See“ bezeichnete DVD-Ausgabe, die 2013 innerhalb der Doku-Reihe „Unsere DDR“ erschienen ist, in der drei weitere sehenswerte Bonusbeiträge zum Thema zusammengestellt wurden.
Zum einen gibt es hier die 1982 entstandene Dokumentation
„Auf großer Fahrt – Mit dem Frachter „Freyburg“ auf großer Fahrt nach Kuba“
Buch und Regie: Jürgen Herrmann
zu sehen. In diesem 43-minütigen Beitrag begleitet ein Drehstab die Mannschaft des damaligen Zehntausend-Tonnen-Frachters „Freyburg“ auf einer planmäßigen Linienfahrt nach Mexiko und Kuba. Gezeigt wird insbesondere wie der damalige Seemannsalltag aussah und natürlich die Stationen der Reise.
Zum anderen gibt es als zweiten Beitrag unter dem Titel
„Wenn ein Schiff nach Rostock kommt“
eine 16 Minuten lange Sendung, die 1986 für das damalige Schulfernsehen (Geographie, Klasse 5) produziert wurde, zu sehen.
Als dritter Beitrag gibt zum Abschluß die 1974 entstandene 31-minütige Filmreportage
„Ich fahre zur See“
Regie: Ernst Cantzler
einen kurzen Einblick in den Matrosenberuf der Handelsschifffahrt, insbesondere die Lehrausbildung des damaligen Lehrlings Frank Bernig.

Fazit:

Sicherlich können die Serie „Zur See“ und die drei hier enthaltenen Bonus-DVD-Beiträge nicht ganz losgelöst aus der Zeit gesehen werden, in der sie einst entstanden sind. Und selbstverständlich wird das Thema Seefahrt, insbesondere in den Dokumentationen von damals, zu erst immer aus der Sicht der sozialistischen Weltanschauung bewertet und betrachtet. Denn unter anderen Voraussetzungen wäre in der damaligen DDR allein schon die Produktion einer solchen TV-Serie gar nicht erst möglich gewesen.
Zum einen versucht diese jetzt erhältliche Steel-Box-Ausgabe ein paar kurze Einblicke in die damaligen offiziellen Sichtweisen zum Thema zu vermitteln und zum anderen natürlich auch ein Stück Ostdeutscher Fernsehseriengeschichte anzubieten. Und einem solchen Anspruch, gleichzeitig einen unterhaltsamen wie informativen Blick in die DDR-Zeitgeschichte zu werfen, wird diese aktuelle Veröffentlichung wohl in jedem Fall gerecht werden können. Als interessierter Zuschauer sollte man sich eine solche Kaufgelegenheit auf keinen Fall entgehen lassen.
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