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Kundenrezension

am 18. Dezember 2010
Bei aller Liebe und Loyalität zu Iron Maiden: das, was Iron Maiden da abliefern geht gar nicht! Entweder eine Dreistigkeit sondergleichen - oder Maiden haben - zumindest ihren kompositorischen - Zenit deutlich überschritten. Was sich bereits bei der "Dance of Death" andeutete und beim Folgealbum "A matter of Life and Death" enttäuschenderweise ausweitete, entfaltet sich beim aktuellen Maiden - Werk in voller Pracht: Ideenlosigkeit, die man versucht durch spielerisches "Geplänkel" zu überspielen.
Iron Maiden langweilen dermaßen, daß ich für meinen Teil fast nicht einen einzigen Song schaffe durchzuhören. Grauenhaft - u. für mich eine riesige Enttäuschung. Angeblich hat man ja nur eine etwas andere Richtung eingeschlagen - mehr in Richtung Progeressiv - Rock/Metal; daß ich nicht lache!!! Jeder, der progressive Bands kennt, weiß, wie interessant und genial derlei Musik klingen kann. Bei Maiden gibt es davon keine Spur. Bruce Dickinson tut einem richtig leid - versucht er scheinbar über das ganze Album irgendwie sinnvolle, einschlägige Melodien zu finden - doch das harmonische Grundgerüst der Songs läst dies leider nicht zu. Die Kompositorische Leistung ist auf dem aktuellen Maiden - Werk einfach katastrophal!
Kommen wir zum Sound: verwaschen, undynamisch - für meine Ohren klingt er nach einem billigen Demotape. Drei Gitarren? Interessant - vernünftig klar hört man nicht mal eine heraus...
Was ist los mit Euch, Jungs?! Ausgebrannt, oder was?!
Wo ist die Aggressivität von Iron Maiden geblieben?! Wo die Frische, die Leichtigkeit, mit der Iron Maiden ihre Arien stets darboten? Wo sind die genialen Harmonien?!
Ich hoffe nicht, das DAS ein Abschiedswerk von Maiden sein soll - dann gute Nacht. Eigentlich hatte ich gehofft, daß das Touren mit altem Programm (live sind Maiden ja stets gut, das gibt's nichts dran zu rütteln) mal wieder Iron Maiden zu ihren "Roots" führt - mit der heutigen musikalischen Erfahrung hätte da was "Feines" draus entstehen können... naja, schade auch. Zeit braucht das Album übrigens nicht, es wird mit der Zeit sogar immer schlimmer.

Ich verbleibe mit folgendem Fazit: ein Album das wirklich keiner braucht, weil es vor Ideenlosigkeit nur so strotzt. Packen kann "The Final Frontier" an keiner Stelle. Von dem, was Maiden mal ausgemacht hat ist so gut wie nichts übrig - statt Aggressivität u. genialer Harmonien gibt's nur "lauwarmen Kaffee": kraftlos u. langweilig, dazu noch schlechte Kompositionen. Der Sound (undifferenziert, verwaschen, dumpf) rettet da nichts, leider paßt er damit zum Rest. Was Maiden da auf dem Album kläglich versuchen (statt ihr eigenes Ding zu machen!), können andere außerdem viel besser: Herr Harris u. Co. - bitte mal die letzte Uriah Heep "Wake the Sleeper" hören - SO MACHT MAN DAS.
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3,8 von 5 Sternen
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