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Kundenrezension

am 2. November 2013
Als im Juni 2001 Operation Flashpoint erschien, hatte ich ein neues Spielgenre für mich entdeckt. Die damalige Vorberichterstattung in der Spielepresse weckte Neugierde und große Erwartungen in mir. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich die Demo damals spielte. Als dann das Spiel veröffentlicht wurde war ich infiziert. Nichts was ich bis dahin gespielt hatte, war vergleichbar mit OFP. Eine anspruchsvolle taktische Militärsimulation mit einer guten Story, einer dichten realistischen Atmosphäre, tollen Charakteren und einer komplett frei zugänglichen Welt in Form einer Inselgruppe, den Malden Islands, ohne Levelgrenzen und unsichtbare Barrieren. Man konnte gehen, fahren oder fliegen wohin man wollte. Die Nachfolger Armed Assault und ArmA 2 hatten ihre Stärken und Schwächen, haben mir ebenfalls Spaß gemacht, konnten aber keine Leidenschaft wie bei OFP in mir wecken.

Nun aber zu ArmA 3. Das erste, das ich nach der Installation tat, ich startete den Editor, setzte meine Spielerfigur auf die Karte und schaute mich erstmal auf den beiden Inseln Stratis und Altis um. Mein Eindruck von der Umgebung wechselte vom anfänglichen "wow" über "geil" bis hin zu "fantastisch" oder "absolut genial". Die Infrastruktur, die Städte und Dörfer aber vor allem die Landschaften wirken sehr realistisch. An einigen erhöhten Stellen bin ich einfach eine Weile stehen geblieben und habe die tolle Aussicht genossen. Die Jungs, die diese Umgebung gestalteten, haben wirklich ganze Arbeit geleistet. Und die Landschaft ist nicht leblos. Schmetterlinge flattern über die Wiesen, ein kleiner Hase hoppelt hier und da durchs Gras usw. Das Einzige das mich ein wenig stört, sind die vielen Autowracks, die überall vor sich hinrosten. Manchmal ist weniger einfach mehr. Ansonsten ist die Spielwelt für mich perfekt.

Im Spielmenü findet man unter dem Punkt "Präsentationen" eine Anzahl von Einzelspielermissionen, in denen man sich mit dem Spiel, sowie den Waffen, Fahrzeugen usw. vertraut machen kann. ArmA 3 wurde zwar zunächst ohne Kampagne aber nicht ohne Inhalt veröffentlicht, wie manche Leute behaupten. Ich habe alle diese Missionen gespielt. Sie waren wirklich gut, so daß ich einige davon immer wieder gespielt habe und dabei andere Taktiken probierte. Bei keiner Mission ist mir auch nur ein einziger Fehler aufgefallen. Alle haben perfekt funktioniert.

Am 31.10. wurde nun der erste Teil der Kampagne veröffentlicht. Er wurde automatisch und natürlich kostenlos herunter geladen. (Vorsicht, ab hier werde ich wohl ein paar Spoiler einbauen.)
Man spielt darin den Soldaten Ben Kerry der zu den NATO Streitkräften gehört, die gerade dabei sind von der Insel Stratis abzuziehen. Während des Abzuges gewinnen feindliche Streitkräfte (CSAT und AAF) nach und nach an Stärke. Es kommt zu Spannungen zwischen den rivalisierenden einheimischen Armeen der beiden Inseln. Beide wollen vom Abzug der NATO profitieren und das entstehende Machtvakuum ausfüllen. Noch bevor die NATO Truppen vollständig abgezogen sind, bricht ein bewaffneter Konflikt zwischen der CSAT und der AAF aus. Die verbliebenen NATO Soldaten werden ungewollt in den Konflikt gezogen und von beiden Armeen als Feind angesehen. Jetzt geht es nur noch ums Überleben und darum, sich abzusetzen. Treffenderweise heißt der erste Teil der Kampagne deshalb auch "Survive".
Ich habe ihn bereits durchgespielt und bin sehr beeindruckt. Die Story, die Atmosphäre und die Charaktere passen, die Handlungen sind nachvollziehbar und es gibt wieder ein Mittendrin-Gefühl. Die letzte Mission des ersten Teils war allerdings recht schwierig. Auf dem Weg zur Küste, wo zwei Kampfboote auf unser Eintreffen warteten um uns aus dem Kriegsgebiet zu evakuieren, lag mein Trupp unter Mörserfeuer. Zu allem Übel wurden vor uns auch noch Fallschirmjäger abgesetzt. Also Gewehrfeuer von vorn und Granaten von oben. Die Granaten schlugen realistischerweise zufällig und unpräzise irgendwo ein. Man kann also nie wissen, wohin man laufen soll. Dies war die einzige Mission, die mich wirklich frustriert hat, denn ich habe bestimmt 30 Versuche unternommen um da durchzukommen. Fast immer hat mich 'ne Mörsergranate erwischt, selten eine Kugel. Als wir endlich in den Booten saßen und auf's Meer hinausfuhren, waren wir nur noch zu zweit. Als plötzlich ein feindlicher Jet am Himmel auftaucht und das Feuer eröffnet, endet die Mission kurz darauf mit einem Cliffhanger....
Jetzt bin ich heiß auf Teil 2!

Fazit: Jeder hat ja seine persönlichen Ansichten aber für mich spielt ArmA 3 grafisch in der Oberliga mit. Wer behauptet, die Grafik sei schlecht, der hat nicht alle Latten am Zaun.
Das Spiel läuft flüssig und fehlerfrei. Meine Grafikeinstellungen stehen auf Ultra.
Mein PC-System: Intel Core i7 3770K 4x 3,5GHz, GeForce GTX 680 2GB, 16GB RAM, Mainboard MSI Z77A-G43, Windows 7.
Den Kritikern des Waffensounds kann ich nur sagen, daß die Waffen in Call of Duty oder Battlefield zwar toll klingen, was aber mit deren originalen Sounds auch nicht viel zu tun hat. Der Sound ist top und auch die Musik ist absolut stimmig. Ein paar Elemente aus dem OFP-Soundtrack zu übernehmen und aufzupeppen war eine super Idee und ist perfekt gelungen.
Aktuell ist das Spiel auf Version 1.04 gepatcht. Bis heute keine Fehler, keine Abstürze.
Neue Elemente wie Mini U-Boote, die Möglichkeit zu tauchen und die passenden schönen Unterwasserlandschaften incl. Tierwelt bereichern die neue ArmA-Welt.
ArmA 3 ist eine taktische Militärsimulation, anspruchsvoll und mit umfangreicher Steuerung. Es hat das Zeug mit OFP auf eine Stufe gestellt zu werden. Bleibt abzuwarten, wie sich die Kampagne aber auch das Spiel selbst weiterentwickelt.
Wer bisher nur Battlefield, CoD und ähnliches gespielt hat, könnte enttäuscht sein und sollte sich hinterher nicht dazu hinreißen lassen ArmA 3 in einer Rezension völlig zu verreißen. Ich bin selbst aktiver Battlefieldspieler. Ich mag es sehr aber ich weiß auch, daß es etwas völlig anderes ist als jedes Spiel aus der ArmA Reihe.
Wer also vorwiegend auf Ego Shooter steht, der ist hier möglicherweise fehl am Platz. Wer eine Herausforderung sucht mit hohem Realitätsfaktor, Spannung und Action in einer riesigen frei begehbaren Umgebung, der dürfte mit ArmA 3 nichts falsch machen.

Nachtrag 23.12.13:

Inzwischen wurde das Spiel von den Entwicklern weiter verbessert und aufgewertet. Seit Operation Flashpoint bin ich immer wieder erfreut über die Supportfreudigkeit von Bohemia Interaktive, die dabei eng mit der Fangemeinde zusammenarbeiten. ArmA 3 liegt nun seit einiger Zeit in der Version 1.08 vor. Neben der Behebung von Bugs und weiteren Änderungen und Verbesserungen an Software und Spiel gab es kostenlose neue Inhalte. Dazu gehören u.a. neue Objekte, die beim Missionsbau im Editor verwendet werden können, sowie eine Aufrüstung der AAF Truppen, die bisher am schwächsten bewaffnet waren. Sie erhalten mit dem letzten Update einen eigenen Kampfpanzer (MBT-52 Kuma), einen Hubschrauber (Wy-55 Hellcat) in zwei Ausführungen sowie einen zweiten Schützenpanzertyp (FV-720 Mora). Damit ist nun auch die AAF den anderen beiden Armeen technisch ebenbürtig. Ich habe dazu mal ein paar Screenshots oben bei den Kundenbildern eingefügt (Link unter dem Hauptbild).
Etwas Negatives ist mir inzwischen aber auch aufgefallen. Ich bastle seit einiger Zeit an einer Mission im Editor. Bei Tests mit langer Spieldauer ist mir aufgefallen, daß meine Kameraden, die ich zu befehligen habe, ab einem bestimmten Zeitpunkt mir nicht mehr folgen. Sie bestätigen zwar jeden Befehl den ich gebe, bleiben aber stehen oder liegen wo sie gerade sind. Ich kann sie zwar in ein Fahrzeug steigen lassen und mitnehmen, doch sowie sie wieder ausgestiegen sind folgen sie mir nicht mehr. In vielen Tests kam das nur 2x vor, meistens nach 1 Stunde Spielzeit oder mehr. Den Grund dafür habe ich noch nicht erkannt. Das passierte aber wie gesagt nur im Editor in einer selbst gebastelten Mission. Ansonsten sind mir keine ernsthaften Probleme oder gravierende Fehler im Spiel aufgefallen.
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