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Kundenrezension

23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keineswegs schlecht, aber das Ende entäuscht maßlos!, 4. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eragon - Das Erbe der Macht (Eragon - Die Einzelbände, Band 4) (Gebundene Ausgabe)
SPOILER Diese Rezension besteht zum größten Teil aus inhaltsgebundener Kritik, also wer das Buch noch lesen möchte, sollte hier nicht weiterlesen. SPOILER

Tja, was soll ich über dieses Buch nun sagen. Ich habe es freudig erwartet, vorher auch extra noch einmal die ersten drei Teile gelesen (das erste Mal war schon etwas länger her), und mich dann, als es endlich erschienen war auf das Buch gestürzt. Es fing auch gleich spannend an und war bis auf das Ende ungefähr das, was ich von einem letzten (?) Teil erwarte.
Aber wie gesagt: BIS auf das Ende. Angefangen mit dem Kampf gegen Galbatorix. Galbatorix war ungefähr so, wie man ihn sich vorstellte. Überaus mächtig und wissend und darüber mit einem Talent fürs Reden behaftet. Eragon hat anfänglich nicht den Hauch einer Chance gegen ihn, es kommt nicht einmal zum Kampf, das Ende aller Hoffnung scheint schon nahe, doch dann ändert sich plötzlich alles. Murtagh wendet sich aufeinmal gegen Galbatorix und aus der Not heraus spricht Eragon einen Zauber, der Galbatorix zwingt, über seine Taten nachzudenken. Abgelenkt durch den Zauber, kann Eragon ihn mit seinem Schwert töten, Arya vernichtet Shruikan mit einem besonderen Speer und das wars. Ja genau, das wars?
In 4 Büchern wird immer wieder und allzu oft erklärt, wie mächtig Galbatorix und Shruikan seien, doch dann gibt es nichtmal einen richtigen Kampf? Irgendwie viel zu kurz und sehr viel zu undramatisch. Doch damit nicht genug, in ca. 100 Seiten nach diesem Kampf wird dann noch der weitere Verlauf nach Galbatorix Tod geschildert, wie Nasuada Königin und das Land aufgebaut wird usw. An sich eine gute Idee, denn ich mag keine Bücher, die nach dem Endkampf abrupt aufhören und nicht ansatzweise erklären, was danach passiert.
Doch irgendwie wirkt gerade wie es dann zu Ende geht, zu tragisch und zu sehr an Herr der Ringe angelehnt. Der Held verlässt auf einem Elfenschiff das Land um die Drachenreiter vernab von Zivilisation großzuziehen.
Grund dafür? Tja was ist eigentlich der Grund dafür?
Laut Eragon, dass es in Alagäsia keinen Platz für die Erziehung und Ausbildung der Drachenreiter gäbe. Doch das ist unlogisch. Eragon hat durch den wahren Namen der alten Sprache genug Macht, um weiß ich was für Dinge zu erschaffen (z.B. Vreongard wieder aufbauen) und doch ist er plötzlich überzeugt, Alagäsia den Rücken zu kehren. Ich weiß nicht, warum sich Paolini für dieses Ende entschieden hat, denn auch die Beziehung zu Arya (die noch Drachenreiteren und Königin der Elfen wird), die sich in den 4 Teilen aufbaute, erfährt eine jähes Ende. Er lässt auch all seine Freunde, seine Familie hinter sich, ja geradezu im Stich. Der Eragon, den Paolini in den ersten drei Teilen und auch im Großteil des 4. Teils zeichnete, wäre zu sowas nie fähig gewesen, insbesondere aufgrund seiner Liebe zu Arya.
Dieses Ende, angefangen mit dem Kampf (der nichtmal ein richtiger Kamf war) gegen Galbatorix bis zum fragwürdigen Abschied Eragons (und damit verbunden dem augenscheinlichen Ende seiner Liebe zu Arya) sind eine ziemlich große Entäuschung. Es wirkt so, als habe Paolini zum Ende des Buches einfach keine Lust mehr gehabt, ein wirklich passendes Ende zu schreiben. Von seinem Verlauf her ohnehin schon fragwürdig, wirken die letzten 100 Seiten auch einfach wie eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die Paolini noch in seinem Skript zu stehen hatte. Der Aufbau und die Neuausrichtung des Reiches, Nasuadas Krönung, das Auftauchen Aryas als neue Reiterin und schließlich der unlogische und kaum zu verstehende Abschied Eragons, werden mit einer Lieblosigkeit abgespeist, die ich von Paolini in den übrigen Teilen so nicht gewohnt war. Alleine die Lösung der Beziehung Eragon-Arya hätte meiner Meinung nach ein ganzes Kapitel einnehmen sollen und nicht mal so eben nebenbei auf (wenns hochkommt) insgesamt 2 Seiten Platz finden dürfen.
Ich könnte noch minutenlang so weiterschreibenm, aber ums kurz zu machen: das Ende ist a) widersprüchlich und unlogisch, b) absolut entäuschend und c) auch noch mit einer Lieblosigkeit geschrieben, dass es einem wahrlich den Magen umdreht. Wer schon einmal Bücher gelesen hat, die einen bewegt und mitgerissen haben (wie es für mich die Eragon-Reihe vor allem in den ersten beiden Teilen gewesen ist), kann vielleicht verstehen >wie< entäuschend so ein Ende sein kann. Es ist fast so, als verliere man nach Jahren einen guten Freund

Davon abgesehen gibt es noch einige weitere Ungereimtheiten.
Z.B.:
- es wird nie geklärt, wer eigentlich Angela ist und woher ihre Stärke kommt
- Roran, der nie eine militärische Ausbildung erhalten hat, mäht im Verlaufe des Buches (aber auch schon im dritten Teil) nur mit einem Hammer bewaffnet hunderte ausgebildete schwertkämpfende Soldaten nieder, erobert mit zahlenmäßiger Unterlegenheit eine ganze Stadt und steigt sogar zum General auf. Hier hat Paolini meiner Meinung nach stark übertrieben
- Zwar nicht wirklich relevant, aber dennoch fragwürdig: die Kapuzengestalten auf Vreongard werden nie wieder erwähnt, man erfährt nicht wer sie sind. Genauso die kuriose Frau, die Roran in Urubaen hilft.
- Eragon isst mehrfach im Buch ohne Bedenken Fleisch, obwohl er in den vorangegangenen Büchern aufgrund seiner Verwandlung zum Halbelfen geradezu einen Ekel gegen das Essen von Fleisch entwickelt.
- Wo der Gürtel von Beloth verbleibt, ist auch so eine Frage, die nicht geklärt werden kann
- Warum muss Arya Drachenreiter und Königin werden? Meiner Meinung nach ebenso völlig übertrieben, zumal sie in ihrem Volk ja selbst noch als sehr jung gilt
- Warum baut Paolini den grünen Drachen nicht schon früher in die Handlung ein, meinetwegen auch mit Arya als Reiterin. So wäre vielleicht auch ein spannenderer Kampf mit Galbatorix möglich gewesen und das Erscheinen Aryas als Drachenreiterin hätte nicht wie ein eingeschobener Lückenfüller gewirkt
- Arya und Eragon sprechen sich am Ende des Buches gegenseitig ihre wahren Namen aus, sind praktisch auf dem besten Weg zu einer Beziehung, trotzdem nimmt Eragon vergleichsweise kaltherzig Abschied von ihr und allen anderen und verlässt Alagäsia auf nimmer Wiedersehen? Wie ich schon oben beschrieb, dazu wäre ein Mensch wie Eragon nicht in der Lage gewesen.
- Saphira und Firnen (der grüne Drache) paaren sich nach gefühlt nur Sekunden des Kennenlernens, obwohl Saphira älter, erfahrener und um einiges größer ist. Das passt überhaupt nicht zu den langlebigen Drachen
- Die Sache mit Murtagh und Dorn wird ebenfalls sehr unbefriedigend gelöst - sie verschwinden einfach, nicht sehr kreativ

Fazit:
Das Buch ist wie immer gut geschrieben und weiß auch bis zum Schluss zu unterhalten. Das Ende ist, wie ich finde extrem entäuschend und hätte schlechter nicht geschrieben werden können. Wer damit jedoch keine Probleme hat, sollte sich das Buch kaufen, einfach nur um zu wissen, wie die Geschichte zu Ende geht.
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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.01.2012 21:23:46 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.01.2012 21:24:34 GMT+01:00
I.D. meint:
Als ich diese Rezension gelesen habe musste ich daran denken, was ich Freunden über die Ungereimtheiten in diesem Band erzählt habe :)

Veröffentlicht am 21.01.2012 08:01:01 GMT+01:00
Sonja S. meint:
Hallo,
eig. eine sehr gute Rezi und ich stimme dir in jedem Punkt zu, ABER es trifft sich Spoiler über Spoiler und das solltest
du FETT gedruckt schreiben, ich habe den Satz oben total überlesen, gut das ich das Buch schon durch habe. :)
Ich fand es auch eher übertrieben.

Veröffentlicht am 21.01.2012 13:05:53 GMT+01:00
joaberge meint:
Danke, dass bereits der erste Rezensent das Ende einer 4-bändigen Geschichte verrät! Kann man nicht einfach mal seine Klappe halten?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.01.2012 15:31:39 GMT+01:00
Littera meint:
es steht doch obendrüber joaberge also beschwer dich nicht. Außerdem ist es hier doch dazu da seine meinung zu äußern...

Veröffentlicht am 21.01.2012 15:33:21 GMT+01:00
Littera meint:
Du sprichst mir aus der Seele, Radamasa! Schade, dass so eine Reihe so enden musste. :(

Veröffentlicht am 22.01.2012 17:23:51 GMT+01:00
kleinerHobbit meint:
Danke, danke, danke ... diese hervorragende Rezession spricht mir aus der Seele.

Veröffentlicht am 27.01.2012 12:32:18 GMT+01:00
Cassiopeia meint:
Also ich kann dem was du über das Ende schreibst nur zustimmen. ich fande es auch recht schade wie Paolini das Ende geschrieben hat, es fand dann einfach irgendwie ein zu abruptes Ende und das er alles hinter sich lässt und auch noch die Liebe seines Lebens einfach aufgibt ist einfach nur enttäuschend und unbefriedigend wie ich finde!! Das ist doch kein Ende wie man es erwartet und sich wünscht.
Vielleicht bin ich ja zu sentimental aber ich hätte mir gewünscht das Eragon und Arya zueinander finden endlich, das er mit ihr zusammen die neuen Drachenreiter aufbaut! Und nicht einfach alles hinter sich zurücklässt!! Wer bitte schön könnte im wahren leben so einfach wie es bei Eragon erscheint seine ganze Familie, die Liebe seines Lebens und seine Freunde hintersich lassen und für immer abhaun! :(

Veröffentlicht am 28.01.2012 21:06:28 GMT+01:00
georg12345678 meint:
ah, ja mein magen hat sich mir wirklich beim ende umgedreht und das ende hat mir noch die darauffolgenden Tagen im Kopf rumgeschwirrt, einfach nur entäuschend wenn man die anderen Teile berücksichtigt

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.01.2012 23:44:19 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.01.2012 23:45:47 GMT+01:00
M. Schwake meint:
@joaberge Verstehe sowas auch nicht. Hier geht es um Bewertungen und nicht um Buchbesprechungen :/ Dafür gibt es Foren.
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