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Kundenrezension

am 7. Januar 2001
Als ich während der Dreharbeiten von TITANIC hörte, daß es eine große Liebesgeschichte werden sollte, war ich dem Film gegenüber eher negativ eingestellt. Umso überraschender, daß mich der Film vom Gegenteil überzeugt hat.
Um die Intention des Regisseurs verständlicher zu machen, zitiere ich aus "James Camerons TITANIC":
"Die schwierigste Aufgabe bei den Dreharbeiten zu TITANIC war nicht die Schöpfung eines großen Spektakels, sondern das Schaffen kleiner Augenblicke (...) Wir mußten dem Film ein lebendiges Herz geben, ein Herz, das aus Gesten, Blicken, Lächeln und zögernden Sätzen bestand: dem Vokabular der Liebe.
Und wenn wir als Zuschauer in der Lage sind, uns in Jack und Rose zu verlieben, so wie sie sich ineinander verlieben, dann gelingt es uns, ihnen nicht nur zuzuschauen, sondern ihnen auch über die Schulter zu blicken und schließlich durch ihre Augen eine der schrecklichsten Nächte des 20. Jahrhunderts zu erleben. Der Kreis schließt sich dann, der Film wird von einem Film über die TITANIC zu einer Liebesgeschichte, die zufällig auf der TITANIC spielt, um schließlich doch wieder über die emotionale Wahrheit der TITANIC zu berichten. Gelingt es uns, die Angst, den Verlust und den Schmerz von Jack und Rose nachzuvollziehen, dann können wir endlich auch die Ängste und Hoffnungen der anderen 1500 Passagiere verstehen."
Und ich denke, das ist Cameron sehr gut gelungen, weil es sich nicht mehr um eine anonyme Masse von 1500 Menschen handelt, sondern um zwei lebendige Einzelschicksale, die, stellvertretend für alle Passagiere, für die ganze Tragik dieses Unglücks stehen. Man muß natürlich bereit sein, Anteil zu nehmen am Schicksal von Jack und Rose: Wer sich mit der Absicht den Film ansieht, ein großes eindimensionales Actionspektakel a la Terminator distanziert und anonym zu betrachten, wird zwangsläufig enttäuscht sein. Letztlich darf man aber auch den kommerziellen Gesichtspunkt nicht außer acht lassen: Ein Film dieser finanziellen Größenordnung (immerhin 200 Mio. $ Produktionskosten) kann sein Geld beim Publikum nur einspielen, wenn er das Publikum emotional anspricht und nicht kühl distanziert wirkt.
Der Handlungsfaden ist jederzeit nachvollziehbar, alle Akteure spielen glaubhaft. Dadurch kam in mir weder das Gefühl auf, mir eine Schnulze anzusehen noch fühlte ich mich gar unangenehm berührt.
Ein besonderes Element war die Rahmenhandlung in der Jetztzeit, wo Rose, am Ende Ihres Lebensweges angekommen, einen starken Kontrast zu der jungen aufblühenden Knospe Rose bildet, der die Vergänglichkeit aller Schönheit widerspiegelt. Und ist es nicht tragisch, daß von Jack nichts außer Rose's Erinnerung übrig ist und daß er ihr ganzes weiteres Leben lang nur noch in ihren Träumen existiert hat? Jetzt endlich verstehe ich auch den Titelsong von Celin Dion, der das Ende der Geschichte im Abspann begleitet (und mir immer noch eine Gänsehaut über den Rücken jagt).
Alle Darsteller überzeugten mich rundum: Angefangen bei Leo DiCaprio, dem ich als Kerl eher skeptisch gegenüberstand und Kate Winslet, die die Figur der Rose so hinreißend verkörpert, daß man(n) sich tatsächlich stark zu ihr hingezogen fühlt.
Die Ausstattung ist unübertroffen, beeindruckend auch die Detailgenauigkeit und -versessenheit Camerons, der dadurch der Atmosphäre an Bord des Schiffes ein besonders authentisches Flair verleiht. Da verzeiht man ihm auch die eine oder andere historische Ungenauigkeit, zumal sich manche Aussagen widersprachen und er sich für die Wahrscheinlichste entscheiden mußte. Diese Atmosphäre wird durch den großartigen wunderschönen Soundtrack untermalt, der "uns eins werden läßt mit Jack und Rose, uns das Pochen ihrer Herzen spüren läßt, als sie diese Art von Liebe erfahren, von der wir alle träumen aber selten finden." Nur wer sich auf dieses Spiel ein- und emotional gefangennehmen läßt wird diesen Film rundum lieben. Klingt vielleicht kitschig, aber ist das große Romantik nicht immer?
Ich persönlich fand den Film außergewöhnlich schön, weil er mein Herz berührt und mich zu Tränen gerührt hat. Umso froher bin ich, daß ich ihn niemals im Kino gesehen habe sondern erstmals auf Video (parallel zur Fernsehaustrahlung), wo ich meinen Gefühlen in der Intimität meiner Wohnung freien Lauf lassen konnte - es war eine starke emotionelle Erfahrung ...
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