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Kundenrezension

am 23. Februar 2013
Über den "Kopierschutz" will ich nicht viel sagen, außer das er einfach nur mist ist und nervt, weil mir schonwieder eine nutzlose Registrierung aufgezwungen wird. Hab das Spiel samt Account weiterverkauft.
Der Reiz von DLCs und Ingame-Shops ist mir durch die Jahre ebenso verborgen geblieben. Das alles interessiert mich demnach nicht die Bohne.

Das Spiel selbst ist um einiges schwächer als die Vorgänger und hat mich gegen Ende sogar einfach nur genervt.

Aber langsam.
Den Anfang bildet eine Schießbude die mit Gears of War ohne Deckungssystem verglichen werden kann. Als Dead Space Spieler erster Stunde, fällt auf, das in den ersten 30 Min gefühlt mehr Schüsse abgegeben worden sind, als im gesamten ersten Teil. Es passiert unglaublich viel um einen herum und ich hoffte das es bitte nicht so weitergehen möge. Die heranströmenden Necromorphs mischten sich mit der dynamischen Kulisse einer Stadt, gepaart mit Soldaten die einem ebenso ans Leder wollen ....Das alles stellte bei mir die Weichen auf "ballern was das zeug hält". Nicht gerade gruselig, doch es ist nur der Anfang, man denkt sich: "hey die wollten den Auftakt besonders gestalten" und der Gedanke bestätigt sich dann auch (vorausgesetzt man spielt es das erste mal ;) ), weil das alles relativ schnell ein Ende findet.
Der Anfang ist aufjedenfall anders, aber er wurde nicht bis zum erbrechen ausgeschlachtet und endete genau richtig.

Als Belohnung das ich das überstanden habe begrüßte mich die gewohnte Spannung und Atmosphäre des zweiten Teils. Man liest Textlogs, beschäftigt sich damit was hier wohl passiert sein mag, stampft in Raumschiffen herum und baut seine Waffen aus. Dinge wie "Levelrecycling", "Backtracking", also das mehrfache durchlaufen der gleichen Orte fallen einem (noch) nicht negativ auf, weil das wirklich noch im Rahmen passiert und schlüssig wirkt. So in etwa wie: "Es wird hingegangen und logischerweise muss auch wieder zurück gegangen werden". Umso überraschter war ich dann, das ich ab und an doch nicht den ganzen Weg zurücklegen musste.
Auffällig aber nicht störend: Die Entwickler sind, was die Gegnermassen angeht, wohl den Weg Mehr = Mehr, gegangen. Es kann also schonmal passieren, das gefühlt 20+ Necros auf Isaac zustürmen. Der jedoch, gelenkig wie ein Panzer, leichte Zielprobleme mit soeiner Gegnerschar bekommt. Das Spieldesign ist nicht dafür ausgelegt, denn es verhält sich in soeinem Moment nicht optimal. Die Kamera zeigt nicht das ganze Bild, die Munition (mit 9 Schuss) reicht vorn und hinten nicht aus, das Zerstampfen bringt nichts und so fängt das weglaufen an, um sich erstmal von allen Necros zu befreien. Irgendwie.

Aber gut, die Waage wird gehalten, diese Momente sind bis zur Spielmitte eher eine Seltenheit
Es bleibt viel Raum um durchzuatmen und an seinen Waffen zu schrauben. Anders als in den Vorgängern, lassen sich diese neuerdings nach belieben zusammensetzen und Zwei waffensysteme in einer Kombinieren, fetzig. Wer das alles nicht will, kauft Vorgefertige Konfigurationen, die jedoch recht teuer sind. Ob man diesen DLC und Ingameshop-Quatsch dafür braucht wage ich zu bezweifeln. Das ganze Spiel lässt sich quasi nur mit dem ersten Plasmacutter durchspielen, weil er sich durch die Upgrades zu einer wirklich fiesen Waffe entwickeln lassen kann. Zudem sind genügend Rohstoffe vorhanden, um sich mindestens zwei Waffenkonfigurationen leisten zu können. Es lässt sich also nicht sagen das hier wer gezwungen wird den Shop zu nutzen.
Somit stillt dieses Herumgeschraube an neuen Waffen eher den Drang nach "etwas anderem", wirklich nötig ist es nicht.
Auch die Anzüge die einem im Laufe des Spiels zur Verfügung gestellt werden sind mehr als ausreichend.

Negativ aufgefallen sind mir die Räumlichkeiten die nur mit einem Coop-Partner betreten werden können. Das ist schon ein kleiner Atmosphäreknick, vorallem deshalb, weil ich erwartet habe jedes/n Level/Abschnitt im Singleplayer spielen zu dürfen. Die vollmundigen Versprechen Seitens EA wurden von mir wohl missverstanden.

Na gut, nachdem man mir also Zeit ließ mich etwas zu gruseln und mich mit dem Spiel etwas vertraut zu machen, wartete das Grauen in der zweiten Hälfte des Spiels auf mich........Der Planet "Tau Volantis" der sämtliche Schwächen das Spiels aufgreift und es kaum erwarten kann mir diese in Daueraction verpackt um die Ohren zu hauen.

Die ersten Stunden sind noch halbwegs "in Ordnung". Es liegt wohl daran das das Szenario unverbraucht ist. Aber es fällt deutlich auf das die Entwickler bevorzugt zum "stumpf erschrecken" greifen. Also plötzlich, irgendwo aus dem Boden springt ein Necro raus, und noch einer, dann sinds schon zehn und von allen Seiten. Einfach nur dafür das man was zum abschießen hat und panisch wird, denn die Atmosphäre in der sich der Schrecken aufbaut und letzendlich sich in soeinem Moment entfalten kann, fehlt. Beim betreten vieler Räume fallen wieder 20 Necros aus dem Lüftungsschacht und das wird gegen Ende so an die Spitze getrieben....unglaublich.

Je näher das Ende rückt desto schlimmer wird es. Das Levelrecycling nimmt zu und es passiert oftmals das ich 3 oder 4 mal in der gleichen Suppe rumstampfe die zu allem Überfluss wieder mit Gegnern vollgepumpt worden ist. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage das es wirklich nervt. Es hat mich so dermaßen genervt das ich den Schwierigkeitsgrad auf "lässig" gestellt habe, nur damit die schneller sterben und ich weiter kann.

Lächerlicher wird es sobald Isaac keinen Weg sieht um irgendwo runter zu kommen. Plötzlich wird eine Script Sequenz eingeleitet und es stürzt irgendwas ein und siehe da, der Weg ist "kriiert" worden. Der Kniff wird so unglaublich oft angewendet, das sämtliche zusammenhänge zum Realismus einfach weggewischt werden. Große Steinbrocken krachen ein und BAM hat man wieder einen Weg, was für ein Zufall.....

Den Endkampf ist nicht großartig erwähnenswert, sowie das Ende selbst einfach nur eine Strafe ist und eine Fortsetzung nicht ausgeschlossen macht (wenn man sich die Credits bis zum Schluss ansieht wird man mit zwei Worten "belohnt").

Und dann hofft man, es möge nicht so sein, bitte nicht.

Worte zum Schluss:

Das Spiel ist nicht schlecht, vorallem die Geschichte um den Marker ist spannend und übernimmt gegen Ende die Führung, sprich mach viele Defizite wieder wett. Die Grafik ist nett anzusehen, das neue Waffensystem gefällt mir und die Anzüge sehen wieder fetzig aus.

Das alles wird einer Reihe von Unzulänglichkeiten wie "Levelrecycling", stumpfes Monsterballern und Action sowie zweckmäßigen Charakteren die ruhig sterben können, gegenübergestellt. Die Liebesgeschichte ist kitschig und ich möchte die alle am liebsten verprügeln, wenn die ihre "letzten Worte" sprechen, während das ganze Level zusammenkracht. Wer macht denn sowas???

Das Spiel hat mich nett unterhalten und hat durchaus Laune gemacht, aber einen "WOW-Effekt" so wie nach dem durchspielen von Teil 1 hatte ich an der Stelle nicht.
Ich hoffe es wird keinen vierten Teil geben. Denn wie der aussehen wird ist mir jetzt schon Horror genug.
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