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Kundenrezension

320 von 400 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superman Rocks!!!, 23. Juni 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Man of Steel [Blu-ray] (Blu-ray)
Endlich ein Superman Film der Cool, Realistisch und Zetigemäß ist! Krypton war nie REALISTISCHER wie in diesem FILM!
Im Gegensatz zu allen bisherigen Superman Verfilmungen präsentiert "Man of Steel" dem Zuschauer eine interessante Fragestellung: Wie fühlt sich ein Außenseiter mit gottgleichen Kräften, der sein ganzes Leben lang nach Antworten auf seine vielen Fragen sucht? Dieser Ansatz ist eine völlig neue Herangehensweise und ich finde es sehr gut, dass Zack Snyder genau diesen Weg geht und einen radikalen, realistischen Neuanfang wagt, anstatt ein Relikt aus den 70er Jahren aufzugreifen, wie Singer es mit dem sehr schlechten "Superman Returns" vor einigen Jahren tat. Snyders (Und Nolan's) Werk ist meiner Meinung nach kein Film von der Stange im herkömmlichen Sinne, der nach einem altbewährten Schema aufgebaut ist. Alleine die Tatsache, dass der Film Clarks Geschichte durch geschickt eingeworfene Rückblicke erzählt, anstatt auf chronologische und altbewährte Erzählstruktiuren zurückzugreifen, die dem typischen Popcornkino entsprechen, ist fast schon eine kleine Revolution. Es mag sich komisch anhören, aber nach dem Lesen einiger Kritiken der Fachpresse denke ich, dass sich die Autoren nicht genug Zeit genommen haben, um die augenscheinliche Oberflächlichkeit zu durchdringen. Dem Film wird öfter mal vorgeworfen, kein Herz zu haben und die Charakterzeichnung von Clark zu vernachlässigen und stattdessen den Schwerpunkt auf die Action zu legen. Diesen Kritikpunkt kann ich zwar nachvollziehen, aber ich möchte an dieser Stelle die (meines Erachtens) größten Irrtümer über den "Man of Steel" widerlegen:
1. Dem Film fehlt Herz Wenn man nicht offen für eine unkonventionelle Art des Storytellings ist, kann ich diesen Punkt nachvollziehen. Aber beim näheren Hinsehen kann man ihn locker entkräften, da es nur subjektiv gesehen so ist. Objektiv gesehen bietet "Man of Steel" tiefere Einblicke in Clarks Herz als je eine Superman Verfilmung zuvor. Im Unterschied zu schmalzgeladenen Dramen, in denen oft durch Dialoge und eine sehr suggestive Wortwahl der Protagonisten dieser Effekt erreicht wird, benutzt Snyder Bilder. Wie ich an dieser Stelle anmerken möchte: perfekte Bilder von einer photogaphischen Raffinesse, die ich so selten bzw. noch nie in der Form gesehen habe. Ob eine Tür ins Schloss fällt, eine Holzschaukel langsam im Wind vor und zurück wiegt oder ein junger Clark Kent sich ein Tischtuch zu einem Cape umfunktioniert und durch das Gras läuft: Die Bilder sprechen Bände und sind schlichtweg wunderschön und technisch perfekt. Jeder Bildausschnitt, jede Kamerabewegung - ja selbst jeder Schärfewechsel - ist genauestens durchdacht und auf hohem künstlerischem Niveau. Das Grading und der bombastische und teils melancholische Soundtrack runden das Ganze ab und verleihen den Bildern unglaubliche Tiefe. Kurz: Man kann Emotionen über Worte und über Bilder transportieren. Snyder verwendet Bilder.
2. Dem Film fehlt jegliche Ironie Comicverfilmungen müssen nicht zwangsläufig ironisch oder gar komödiantisch sein. Das funktioniert im Fall von "Iron Man" prima, aber seien wir doch mal ehrlich: Hat Superman Grund zur Freude? Im Gegensatz zu Tony Stark ist Clark Kent kein millionenschwerer Playboy, genialer Ingenieur und wortgewandter Egomane. Er schlicht und einfach eine einsame Person! Im Film ist er 33 Jahre alt und sein ganzes Leben lang war er anders und auf der Suche nach einer Erklärung dafür. Wäre so eine Person in der Realität zwangsläufig ironisch und hätte immer einen lockeren Spruch auf den Lippen? Ich denke eher nicht. Nebenbei erwähnt war die aufgesetzt lustige Art von Clark Kent bisher immer einer meiner Kritikpunkte in den bisherigen Filmen. Mir persönlich gefällt die Idee eines mit sich selber hadernden Mannes deutlich besser.
3. Der Film bietet nur plumpe Action Auf den ersten Blick bietet der Film tatsächlich viel Action und man hat kaum Zeit für eine Verschnaufpause. Aber mal ganz ehrlich: Es ist doch genau das, was wir alle wollten! "Superman Returns" war vom Actiongehalt her extrem überschaubar und wirkte eher wie ein lustiges Bühnenstück und nicht wie eine Comicverfilmung über einen Mann, der übermenschliche Kräfte besitzt. Der springende Punkt ist folgender: Die in "Man of Steel" gezeigten Actionsequenzen würden absolut nicht zu einer Batman Verfilmung, einer Spider-Man Verfilmung oder anderen Helden passen. Selbst für die "Avengers" wären sie lächerlich übertrieben. Aber sie sind genau das, was man erwartet, wenn man an Superman denkt! Superman ist das stärkste Wesen weit und breit und übertriebene Action ist meiner Meinung nach die einzig logische Konsequenz. Wenn ein Held schon in Überschallgeschwindigkeit fliegen kann und stärker ist als jedes Material der Welt, dann möchte man das auch sehen. Sonst wäre es doch irgendwie witzlos, oder? Darüber hinaus sind die VFX von Weta Digital meines Erachtens so ziemlich das Beste, was es in dem Bereich bisher gab und stellen selbst die Zerstörungsorgien der "Transformers" in den Schatten. Erstens sind die Kämpfe perfekt choreographiert und dynamisch in Szene gesetzt und zweitens sind Detailgrad und Qualität der Zerstörung einfach so lächerlich gut, dass man sich fragt ob die VFX Artists überhaupt noch Zeit zum Essen hatten.
4. Hans Zimmer hat sich beim Soundtrack von John Williams Vorlage losgesagt Was ist daran schlimm? Klar, das alte Theme kann jedes Kind mittlerweile pfeifen. Aber "Man of Steel" ist ein Reboot und der alte Sound würde absolut nicht zur neuen Herangehensweise passen. Darüber hinaus ist Hans Zimmer eines der größten musikalischen Genies, die auf dieser Erde wandeln und der neue Sound ist in jeder Szene stimmig und passt perfekt zu den Bildern.
5. Der neue Anzug sieht komisch aus, Bitte?! Seit Äonen fliegt Superman mit einem quietschbunten Kostüm durch die Gegend, dessen I-Tüpfelchen aus einer knappen, roten Unterhose besteht und niemand macht sich über die Lächerlichkeit Gedanken. Der "Man of Steel" besitzt kein peinliches Höschen mehr und der Anzug sieht stattdessen wie eine flexible und äußerst edle Rüstung aus und das Geschrei ist groß. Für mich völlig an den Haaren herbeigezogen und unverständlich.

Fazit: Ich kann jedem Fan von Comicverfilmungen den "Man of Steel" ans Herz legen. Mir persönlich hat er sehr, sehr gut gefallen und ich gebe ihm 5 STERNE!! Ich werde den Film BluRay kaufen und eventuell schaue ich mir den Film ein zweites (!) mal im Kino an...!!!
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1-10 von 46 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.06.2013, 08:34:11 GMT+2
Ein_Murmel meint:
Gefällt mir sehr gut, diese Kritik (auch wenn eine Aufteilung in Absätzen gut getan hätte).
Vor allem, die angesprochenen Kritikpunkte sind sehr gut verteidigt worden und das auch absolut logisch und nachvollziehbar.
Fast überlege ich, ob es überhaupt noch nötig ist, dass ich selbst eine Rezension verfasse, weil hier sovieles schon angesprochen wird, was mir auf den Lippen liegt. Zwar hätte ich dem Film "nur" 4 Sterne gegeben, weil einige Dinge nicht ganz perfekt sind, aber trotzdem nochmal: Gute Rezension!

Veröffentlicht am 24.06.2013, 18:41:11 GMT+2
gabriel meint:
Gute Rezi, aber schwer zu lesen... zu lange Textpassagen und fehlende Absätze

Veröffentlicht am 24.06.2013, 20:13:09 GMT+2
Michael Otto meint:
Super Rezi!
Logisch und durchdacht!
Aber warum kann man einen so langen Text nicht in Absätze unterteilen.
Dieses Problem gibt es in vielen guten Rezensionen.
Meistens hält mich ein solanger, am Stück geschriebener, Text vom lesen ab, da es wahnsinnig schwer ist nicht in der Zeile zu verrutschen.
Wenn ich mir die anderen Kommentare ansehe, geht es anscheinend vielen so.
Wenn man sich soviel Mühe beim schreiben gibt, sollte man auch Wert darauf legen, daß er mühelos gelesen werden kann - schon im eigenen Interesse.
Denke dann würden noch mehr Leute die Rezi lesen.
Dies als kleinen Verbesserungsvorschlag - ansonsten super - Danke dafür - war sehr hilfreich.

Veröffentlicht am 25.06.2013, 16:32:13 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 25.06.2013, 16:33:10 GMT+2
Robert A. meint:
Ich stimme zu 100 % zu. Sehr gute Rezension.
Character, Musik, Action und FX alles vom allerfeinsten. Und ein Supermann genau wie er sein muss.
10 von 10, der beste Film des Jahres.
Ich halte diesen Film, in allen am Anfang erwähnten Bereichen, für deutlich besser als zB. Avengers.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.06.2013, 00:12:38 GMT+2
Multimedia meint:
Da sieht man mal wieder wie die Geschmäcker verschieden sind.
Logisch und durchdacht? ...der Film bietet absolut nichts Neues, im Gegenteil er wirkt wie ein Sammelsurium der letzten 10 Kino-Jahre - ich kann nicht verstehen das man das nicht erkennt (außer man hat die letzten 10 Jahre in Kryostase verbracht).

Es schein im Moment keinen Film mehr zu geben wo nicht mindestens 1 Hochhaus zusammenklappt (selbst das hat man schon definitiv besser gesehen). Hier wurde wohl die schwarze durch die rosarote Brille vertauscht.

Wenn man mal die Selbstfindung von Christian Bale im ersten Batman mit Superman vergleicht, gehen alle Punkte locker an Batman (von der schauspielerischen Qualität ganz zu schweigen).

Sorry, auch nur meine Meinung!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.06.2013, 09:41:29 GMT+2
ibanez meint:
Christian Bale (Bruce Wayne) macht auf seinem Selbstfindungstrip in Batman Begins auch nur ein und dasselbe, hölzerne Gesicht. Und wisst Ihr was? Genau das ist letztendlich glaubwürdig, ein Mensch in der Realität hat auch nicht ständig 50 verschiedene Mimiken auf Lager, bloß um zu zeigen was er für ein toller Schauspieler ist. Gerade wenns ernsthaft zugeht.
Soviel zur schauspielerischen Qualität.
Und Hochhäuser die zusammenstürzen hat man meiner Meinung nach noch nicht realistischer in einer CGI-Umsetzung gesehen.
Mal im Ernst: Batman Begins ist auch erst im Kontext zu seinem Nachfolger (TDK) zum Meisterwerk (bzw. Teil dessen) geworden, ich denke nicht daß BB sich im Vergleich zu MOS so sehr nach Vorne punktet.
Die Rezension ist, wie ich finde, hervorragend geschrieben und begründet.
Alles Andere ist in der Tat Geschmackssache :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.06.2013, 09:41:32 GMT+2
[Vom Autor gelöscht am 26.06.2013, 09:41:59 GMT+2]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.06.2013, 14:23:32 GMT+2
Multimedia meint:
Sehe ich genau anders herum, ohne Batman Begins wäre TDK nicht möglich gewesen.
Den Zugewinn von Ledgers Tot sollte man da auch nicht außer Acht lassen. Aber dies führt eigentlich zu weit vom Thema weg. Vllt. solte man auch Begriffe wie "Meisterwerk" nicht benutzen, da es doch eher subjektiv ist (wobei ich Dir hier weitestgehend recht gebe, wenn man bedenkt das wir hier immerhin "nur" von einer Comic-Umsetzung reden).

Und Ja, Man of Steel ist Meilenweit entfernt von Batman.

Veröffentlicht am 27.06.2013, 11:56:15 GMT+2
Filmfan meint:
Wenn du die überflüssigen Leerstellen wegläßt, sieht der Text noch kompakter aus.

Veröffentlicht am 27.06.2013, 13:45:39 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 27.06.2013, 13:50:02 GMT+2
Fino129 meint:
"Im Gegensatz zu allen bisherigen Superman Verfilmungen präsentiert "Man of Steel" dem Zuschauer eine interessante Fragestellung: Wie fühlt sich ein Außenseiter mit gottgleichen Kräften, der sein ganzes Leben lang nach Antworten auf seine vielen Fragen sucht? Dieser Ansatz ist eine völlig neue Herangehensweise....."

Alles schon dagewesen und viel besser. Empfehle mal Smallville wirklich vollständig von Staffel 1-10 zu schauen. Fast stetige Steigerung mit vielen Highlights. Im Gesamtpaket durchaus keine Teenagerserie. Da wirst Du übrigens auch keine roten Strumpfhosen sehen. Kenne Etliche, welche erst skeptisch waren und zunehmend begeisterter.
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