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Kundenrezension

am 1. November 2006
Memento ist ein außergewöhnlicher Film, der die Bereitschaft zum Mitdenken vorraussetzt. Für alle, die kurzweilige Unterhaltung wünschen, ist er deshalb nicht geeignet. Der Protagonist des Films, Leonard Shelby (gespielt von Guy Pearce aus L.A. Confidential), hat bei einem Überfall nicht nur seine Frau, sondern auch die Möglichkeit sich Gedächtnisinhalte einzuprägen, verloren. Unfähig neue Erinnerungen längerfristig einzuspeichern versucht er mit Hilfe von Aufzeichnungen, Polaroid - Fotos und Tätowierungen sein Leben zu strukturieren. Dabei dient ihm die Suche nach dem Mörder seiner Frau als Lebensinhalt. Um die besondere Situation des Protagonisten für den Zuschauer nachvollziehbar darzustellen wird auf ein sehr innovatives Mittel zurückgegriffen. Die Handlung verläuft in zahlreiche Sequenzen unterteilt rückwärts, das heisst der Film beginnt mit dem Ende und endet mit dem eigentlichen Anfang der Handlung. Unterbrochen werden diese Sequenzen von Szenen in schwarz/weiss, die das Innenleben des Protagonisten darstellen und in zeitlich linearer Reihenfolge ablaufen. Der Zuschauer ist dadurch in einer ähnlichen Lage wie die Hauptfigur des Films, denn man besitzt keine "Erinnerung" und muss mutmaßen warum bestimmte Dinge geschehen und warum Menschen in Leonard's Umfeld sich in entsprechender Weise verhalten. Meiner Meinung nach ist dieser außergewöhnliche Versuch der Darstellung hervorragend gelungen. Zum einen kann man sich somit tatsächlich in die Lage des Protagonisten hinein versetzen; zum anderen zeigt es, wie abhängig Menschen von ihren Erinnerungen sind, welche Macht unsere Erinnerungen auf unser Handeln ausüben und das Erinnerungen auch durch Emotionen beeinflusst werden können. Unabhängig davon ist der Film durch die aktive Teilnahme des Zuschauers wahnsinnig interessant und spannend. Schlussfolgernd kann ich "Memento" somit allen empfehlen, die Interesse an intelligenten Filmen zum Mitdenken haben und bereit sind, sich auf die beschriebenen Besonderheiten einzulassen. Als Bonus gibt es neben dem Making of eine Kurzgeschichte des Regisseurs über die Krankheit des Protagonisten und eine Version des Films in zeitlich linearer Reihenfolge.
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