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Kundenrezension

44 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bildqualität außer Zweifel, 3. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 1100D SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, HD-Ready, Live-View) Kit II inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II schwarz (Camera)
Die Bildqualität der 1100D steht außer jedem Zweifel. In einem Audio Video Foto Bild Test schnitt sie sogar leicht besser ab als die hochwertigen Schwestermodelle.
In jedem Fall muss man Canon nach wie vor dankbar sein, dass das Unternehmen bei den "Einsteiger"modellen nur bei der Ausstattung, nie aber bei der Bildqualität spart.
Da ich 3 Jahre mit der 1000D fotografiert habe und sehr zufrieden war, konzentriere ich mich hier mal auf den Vergleich der beiden Modelle, der Umsteiger interessieren könnte.

* Auffällig ist zunächst die Q-Taste, die eine wesentliche Erleichterung darstellt. Über diese Taste sind abhängig vom gewählten Modus die wichtigsten Einstellungen verfügbar, verbunden mit einem Hilfetext. Der große Vorteil der Q-Taste liegt darin, dass sie auch Einstellungen ermöglicht, die sonst nur über das Menü zugänglich sind. Im Modus P beispielsweise kann so die Messmethode umgestellt werden.
* Die Kamera ist ein paar Gramm leichter und etwas kompakter als das Vorgängermodell.
* Die Bedienungsknöpfe sind nicht mehr rund, sondern flach und dreieckig, daher bisweilen schwerer zu ertasten. Der Bedienungsfreundlichkeit tut das aber kaum Abbruch.
* Die Messmethode für die Belichtungsmessung wurde ins Menü verlagert. Wer also von Mehrfeld- etwa auf Selektivmessung umstellen will, muss das Menü bemühen oder kann, je nach gewähltem Modus, die Einstellung über die Q-Taste korrigieren.
* Die Belichtungskorrektur hat jetzt 5 Stufen. In der Praxis wird man das selten benötigen, am ehesten noch bei sehr starkem Gegenlicht.
* Es gibt jetzt eine automatische Belichtungskorrektur. Die iFCL (Intelligent Focus Colour Luminance) Technologie aus der 7D sorgt laut Canon "für eine akkurate Messung von Schärfe, Farbe und Helligkeit" auch bei schwierigen Lichtverhältnissen. Erste Gegenlichtversuche scheinen das zu bestätigen.
* Gespart wurde offenbar am Tragegurt. Die 1000D wurde mit einem deutlich solideren Gurt ausgeliefert. Dennoch besteht auch beim neuen Gurt keine Gefahr für das Gerät.
* Es gibt jetzt eine automatische Vignettierungskorrektur, die die Nachbearbeitung mit Software unnötig machen soll. Im Standard ist diese für ca. 20 Objektive verfügbar. Über EOS Utility, die beigelegte Software, können weitere Objektive hinzugefügt werden.
* Man kann jetzt endlich den maximalen Auto-ISO-Wert einstellen. Für mich war dies die größte Schwäche der 1000D: der maximale Auto-ISO-Wert von 800, der sich nicht konfigurieren ließ. Die 1100D bietet mit ISO 6400 nicht nur einen deutlich höheren ISO-Wert, sondern auch die Möglichkeit, den maximalen ISO-Wert festzulegen, und zwar bis zu ISO 6400. Das geht nicht mal bei der 7D und dürfte in der Praxis kaum Sinn machen, aber ein Maximalwert von 1600 oder sogaar 3200 sollte schon Standard sein und ist bei Teleaufnahmen in der Dunkelheit ohne Stativ gar nicht zu vermeiden. Auf jeden Fall bietet die 1100D, was für mich der letztendliche Umstiegsgrund war, eine deutlich bessere Bildqualität als die 1000D bei ISO 1600. Es ist das erste Canon-Modell seiner Klasse, das laut Testberichten weniger Bildrauschen aufweist als die Nikon-Konkurrenz. Auch die ISO-Werte 3200 und 6400 sind nicht nutzlos, sondern liefern noch Details in einem Ausmaß, das ich bisher weder für möglich hielt noch sonst irgendwo gesehen habe. Diese Leistung allein ist das beste Kaufargument für dieses Modell.
* Der Ablageordner für die gespeicherten Dateien kann jetzt gewählt werden. Das wirkt sich bei Vielfotografierern äußerst positiv aus. Bei Städtereisen kann man so beispielsweise für jede Stadt einen neuen Ordner anlegen. Leider lässt sich der Name des Ordners nicht manuell vergeben.
* Die automatische Sensorreinigung der 1000D wurde durch eine manuelle ersetzt. D.h., man klappt den Spiegel über eine Menüfunktion zurück und bearbeitet den Sensor mit dem Blasebalg. Da ich die automatische Reinigung ohnehin abgeschaltet hatte, ist das für mich kein allzu großer Verlust. Angeblich vibriert auch der Sensor der 1100D beim Start für eine Sekunde zwecks Staubentfernung. Dies geschieht aber unmerklich und ist im Handbuch nicht dokumentiert.
* Von Rezensenten wird häufig das Fehlen eines eigenen Einschubfaches für die Karte bemängelt. In der Tat ist das gegenüber der 1000D ein Rückschritt, wenn man häufig die Karte entnimmt, da der Deckel zum Karten- und Akku-Slot nicht den stabilsten Eindruck macht.
* Erläuterungen können jetzt aktiviert werden. D.h., zu den Symbolen auf dem Display werden jetzt Hilfetexte eingeblendet. Wer mit der 1000D gearbeitet hat, wird diese kaum benötigen, da sich das Display kaum geändert hat, lediglich etwas erweitert wurde.

Es gibt natürlich eine Reihe weiterer Änderungen an der 1100D im Vergleich zur 1000D, die für mich nicht so im Vordergrund stehen, aber für andere wichtig sein mögen, z. B.:
* Erhöhung der Farbtiefe auf 42 Bit (analog zu 7D)
* 45 g schwerer
* Leitzahl Blitzgerät 9 statt 13 bei der 1000D (wohl der Ausgleich für die höhere ISO-Werte ;)
* 2,7-Zoll statt 2,5 Zoll-Monitor, aber mit gleicher Auflösung
* SDXC-Kompatibilität
* Video 1280*720
* Audioausgang, HDMI Mini-Anschluss

Der bisher einzige Schwachpunkt, der tatsächlich eine gewisse Einschränkung darstellt, ist für mich der LiveView-Autofocus. Der funktioniert tatsächlich unzureichend oder ist zu langsam. In kritischen Situationen ist man in jedem Fall auf den Sucher angewiesen.

Noch ein Hinweis zu Objektiven: Wer mit dieser Kamera fotografiert, wird in der Regel nicht in L-Objektive investieren wollen.
Nach langen Recherchen und Tests empfehle ich insbesondere für die Reise nach wie vor die Standard-Kombination der Kit-Objektive EF-S 18-55 und 55-250. Diese Objektive bieten für wenig Geld Top-Bildqualität.
Ergänzend gibt es bei ebay immer wieder das Canon EF 28-70 3,5-4,5, das zwar schon älter ist, aber eine noch bessere Bildqualität und größere Lichtstärke als die Kit-Objektive bietet. Wen das etwas größere Gewicht nicht stört, der kann auch zum ebenfalls vorzüglichen Canon EF 24-85 3,5-4,5 greifen.
Diese Objektive sind gebraucht preiswert erhältlich. Als lichtstarke Ergänzung empfehle ich zusätzlich das Canon EF 50 1,8, das von der Bildqualität her sich nicht hinter dem Referenzobjektiv 50 1,4 verstecken muss. Mit dieser Ausstattung lassen sich die meisten fotografischen Herausforderungen abdecken.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.07.2012 20:47:18 GMT+02:00
MN meint:
Gute und verständliche Rez.
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