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Kundenrezension

am 9. Oktober 2013
Da mich Fotografie schon immer interessiert hat, habe ich mir nach reichlich Recherche und Anfassen im Blödmarkt die Sony A58 gegönnt. Laut Rezenzionen liegt sie momentan weit vor vergleichbaren Kameras wie der Nikon D5100, Canon EOS 600D oder selbst den neuen Modellen von den beiden Bigplayernd D5200 und EOS 700D, die gut 200-300 Euro mehr kosten.
Ob das wirklich so ist, kann ich nicht beurteilen und beläuft sich wohl eher auf die Theorie, da die Kamera ja ähnlich wie eine Gitarre (mein zweites Hobby) passen soll. Diagramme auswerten und mit der Lupe Tonnen,Zylinder oder Schweineförmige Verformungen suchen, können andere besser. nach Fühltests im Einzelhandel (Wie gesagt "Blödmarkt", da geh ich immer hin um was anzufassen ums mir hinterher auf Amazon zu kaufen. Bei den frechen Preisen des Marktes, der nervigen Werbung und dem schlechten Service verdienen dies auch nicht anders. Spezialhändler unterstütze ich gerne.) habe ich mich wie gesagt für die Sony entschieden.
Anmerkung: Die Sony platziert sich zwischen dem Einsteigersegment und der Mittelklasse, also Nikon 3100/3200 und Nikon 5100/5200. Das Positive, der Preis der A58 ist eher Einsteiger, die Funktionen und Spezifikationen aber schon Mittelklasse (mit Abstrichen). Das ist wohl auch Sony aufgefallen da der Preis vor kurzem um ca 5% nach oben korrigiert wurde, und wohl noch weiter steigen wird.

Pluspunkte beim Kauf waren für mich:
-elektronischer Sucher
-Bildqualität
-Haptik\Bedienung
-Preis

Zum Sucher: Da ich Brillenträger bin und mit meiner Brille den optischen Sucher der Nikon 5100 garnicht nutzen konnte, fiel diese für mich raus, sonst wäre ich wohl jetzt Nikonianer. Der Sucher der Nikon war zu klein, mit Brille nicht zu benutzen und die Dioptrienanpassung reichte für meine -1.8 nicht aus. Canon gefällt mir garnicht, weder von der Verarbeitung noch von der technischen Seite, wo sie in der Einsteiger und Mittelklasse wohl am schlechtesten sein dürften. Pentax hab ich mir auch angeschaut, die K30 macht sehr schöne Bilder, ist für Outdoor gut geeignet, allerdings sprang der Funke nicht über, besonders wegen dem Objektivangebot.

Die gesammelte Konkurrenz im Einsteigerbereich (sprich Nikon D3200 und vergleichbares) hängt die A58 mit links ab, sowohl in der Bildqualität, Verarbeitung, Features etc.

Nunja nun zur Kameras und den Pros und Contras:
Beim Auspacken schlägt einem erstmal der gewohnte schlechte Geruch von chinesischen Kunststoffweichmachern entgegen. Da der gewohnt nach einiger Zeit und vielen Kopfschmerzen verfliegt, sehe ich darüber in Weg, aber diese Kamera stinkt im wahrsten Sinn des Wortes. Allgemein scheinen die Asiaten beim Thema "Kunststoff" Nachhilfe zu brauchen. Wer schon mal die Plastearmatur eines VW's und eines Toyota verglichen hat weiß was ich meine. Billig muss nicht heißen das der Kunstoff nicht wertig wirkt und da gerade Kunstoff billig zu verarbeiten ist, frage ich mich ob der Kunstoff extra so eine katastrophale Haptik verpasst bekommt, damit man nen Unterschied zu den höherpreisigen Modellen merkt.
Anmerkung: Ich hatte letztens mehrere Leicas in der Hand, sowohl alte und neue. Klar ist ne ganz andere Liga, aber son bissel Edelfeeling sollte drin sein. Selbst Spiegelreflex aus den 80ern fassen sich nicht so schlimm an wie moderne Kameras.

Mein Gemecker bezieht sich hier aber auf das Gefühl des Kunststoffs. Verarbeitet ist die A58 gut, Spaltmaße sind in Ordnung, es knarzt und knorzt nix und das Gewicht sagt auch aus "ich bin wertig". Nur der müffelnde Kunststoff fast sich rauh und unangenehm an, offensichtlich verschwindet dieses Problem aber schnell von alleine, da der Kunststoff durch die Fettschicht der Hände gut geschmiert wird.

Nunja, Objektiv arretiert, dabei das Kunsstoffbajonett begutachtet. Wirkt gut verarbeitet, kiloschwere Supertelezooms sollte man aber wohl nicht anschließen. Kommt man allerdings in Preisregionen wo man das Geld hat, sich ein Objektiv für 3000 Euro zu kaufen, hat man wohl längst den Body geupgradet. Laut offiziellem A58 Buch von Frank Späth, hält das Plastebajonett locker alle praktikablen Objektive aus. Das Kitobjektiv macht auf jedenfall sicher "Klick" und sitzt bombenfest.

Dann Akku und SD Card eingelegt. Funktioniert gut.

Nachdem die Kamera eingeschaltet ist und man einige Testschüsse gemacht hat fallen einem einige Sachen auf.

PRO:
-sehr schneller Autofokus, wahrscheinlich der schnellste im Bereich von 0-800 Euro.
-Bildqualität selbst mit Kitobjektiv für Einsteiger voll in Ordnung. Kapazitäten die mit teureren Linsen ausgelootet werden können, erkennt man selbst als Laie. Wenn die Fotos mit der Kitscherbe schon so brauchbar sind, wie dann wohl mit einem teureren Objektiv?
-der elektronische Sucher löst sehr schön auf, ist aber etwas dunkel, selbst auf höchster Helligkeit. Alle Einstellungen die man vornimmt sieht man im Sucher.
-die Videofunktion ist dank SLT Technik sehr schön, aber ich werde sie wohl nicht benutzen. Videos haben mich nie interessiert
-die Einstellmöglichkeiten und Effektmodi liegen wie gesagt im DSLR Mittelklassebereich und sind dementsprechend umfangreich.
-die Serienbildgeschwindigkeit und die Fähigkeit zu Schnappschüssen sind in dem Bereich sehr gut
-der Bildstabilisator sitzt im Body, während also Canon,Panasonic und Nikoniasten über teure Objektive heulen, oder Ritalin zur Handberuhigung nehmen müssen, grinst ihr euch nur einen da Objektive ohne eingebauten Stabi trotzdem nen Stabi haben.
-dank SLT Technik ist das LiveView schön schnell da kein Spiegel wegklappt
-Es passen alte Minolta Objektive an den A-Mount. Und die sind sogar bildstabilisiert.Leider gibt es die nur noch gebraucht und auf Ebay haben sie das bereits gemerkt, weswegen wirkliche Schnäppchen selten sind. Im Fachhandel oder auf Flohmärkten schießt man aber hin und wieder noch ein günstiges Teil. Von Ebay sollte man ja mittlerweile Abstand halten, da gibts mehr Piraten als in Tortuga und Somalia gleichzeitig.

Negativ:
-Die große Schwäche ist wohl das Display. Es löst schlecht auf, besitzt meines Wissens nur halb soviele Bildpunkte wie die Konkurrenz oder die A77 und ist nicht frei dreh und klappbar. Auf das Klappen und Drehen kann ich verzichten, Selbstportraits schießt man mit Stativ und Fernauslöser, trotzdem ist es praktisch das man bei Canon und Nikon das Display schützen kann indem man es zum Body dreht.
Dazu ist es recht klein. Klappen kann man es, für Über oder Unterkopffotografie vollkommen ausreichend. Der Elektronische Sucher kompensiert das alles, leider ist er wie gesagt recht dunkel bei Sonnenlicht. Man merkt aber das Sony extra abgespeckt hat um die A57 (nicht der Vorgänger, die A58 liegt seltsamerweise zwischen A37 und A57) attraktiv zu halten. Seis drum. Für den Preis kann ich damit leben.
-Der Kameragurt ist wohl unterste Schublade
-Es liegt keine Sonnenblende bei
-Sony verlangt im Durchschnitt mehr als die Konkurrenz für ihre Produkte, ob Objektive, Sonnenblenden etc. Hier springen aber mittlerweile gut Dritthersteller ein, da Sony mit den Alphas mittlerweile den beiden Bigplayern ordentlich Marktanteile wegnimmt.

Fazit: Wer ambitioniert ist und in die Fotografie einsteigen will, ist momentan mit der Alpha 58 sehr gut beraten. Das Preis/Leistungsverhältnis ist momentan unschlagbar. Man bekommt eine aktuelle Systemkamera aus dem unteren Mittelklassebereich für den Preis der Einsteigerkniften. In Sachen Autofokus, Bildqualität und weiteren Spezifikationen liegt sie weit vorne, was momentan Platz 7 der Chip Bestenliste und Traumwertungen in den Fachmagazinen beweisen. Mit Sony entscheidet man sich auch momentan für ein sicheres System. Die Auswahl der Objektive von Sony\Zeiss\Sigma\Tamron liegen mittlerweile fast bei denen von Canon und Nikon. Preislich liegt man auch in dem Bereich, manchmal 5-10 Euro mehr, manchmal 10 Euro weniger. Allerdings kosten Kleinigkeiten wie Blenden, Uv Filter usw. überdimensional viel. Hier sollte man das sehr gute Angebot der Dritthersteller nutzen. Der Bildstabi im Gehäuse ist ein großer Vorteil, da Objektive ohne Stabi so auch gut funktionieren und man kann sogar alte Minolta Objektive anschließen, insbesondere die G Serie schlägt hier neue Objektive oft noch um Längen und kosten die Hälfte.
Abstriche muss man beim Display und dem Kitobjektiv machen. Das Display wurde absichtlich downgegradet und wird wohl mit der A59 (oder A39, sollte sich Sony mal einig werden wie sie eine Nachvollziehbare Produktlinienbezeichnung einbringen) eine Upgrade erfahren. Kitobjektive sind meistens nur Durchschnitt, kein Wunder, immerhin sollen sie den Hersteller nix kosten. Trotzdem gelingem den Einsteiger gute Fotos, sie sind weitaus besser als mit Handy und Digiknipse. Hier sollte man aber eventuell nachbessern. Kauft man eine DSLR sollte einem bewusst sein das brauchbare Objektive gut und gerne das 1-4 fache des Bodies ausmachen können. Von daher sollte man sich gut überlegen welcher Firma man huldigt, damit man einmal gekaufte Objektive weiterverwenden kann, sollte man eine bessere Kamera kaufen. Nichtsdestotrotz leistet das Objektiv was es soll.
Man sollte sich aber bewusst sein das eine SLT keine traditionelle SLR ist, dies hat Vor und Nachteile. Vorteile sind Autofokus während des Filmens und ein allgemein sehr schneller AF. Nachteil ist eine geringere Lichtausbeute als bei SLRs.

In dem Preisbereich ist nur die Pentax K30 als Konkurrenz diskutabel, diese zielt aber wohl auf ein etwas anderes Feld ab.

Einsteiger sollten die A58 dringend in Betracht ziehen und sich nicht vom großen C oder großen N bezirzen lassen.
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