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Kundenrezension

Für Dokumentationszwecke habe ich mir vor vielen Jahren eine Canon G2 gekauft. Grund waren damals die überragende Bildqualität, der schwenkbare Bildschirm sowie das damals lichtstärkste Objektiv im Kreis der kompakten Digitalkameras. Die alte Dame krankte nun vermehrt an Altersschwäche und so habe ich mich entschieden sie in den verdienten Ruhestand zu schicken. Die Nachfolge war aufgrund meiner Erfahrung schnell geklärt. Es sollte wieder eine G werden. Nachdem Canon nun die neue G Variante mit der Nummer 16(waren das wirklich schon so viele? Natürlich nicht!) auf den Markt gebracht hat, wurde diese gleich bestellt. Wichtig war mir dabei nur die Möglichkeit Bilder mittels WLAN übertragen zu können. Ich war gespannt auf die Urenkelin.

Beim Auspacken gab es keine Überraschungen. Der Lieferumfang ist inklusive Software komplett. Im Kreis der Kompakten tritt die G16 auf wie ein Ziegelstein im Legokasten. Das war früher schon so und hat sich bis heute nicht geändert. Jede Einsteiger DSLR wäre froh solch ein Gehäuse zu besitzen. Haptisch lässt die G Serie wirklich nichts anbrennen. Das Gehäuse sieht aus als wäre es der Panzerplattenproduktion von Kraus Maffay entsprungen. Nur die Toppserien der DSLRs weisen ähnlich hochwertige Materialien auf. Im Vergleich zum Vormodell hat sich bis auf das leichte Facelift an der Front des metallverkernten Kunststoffgehäuses nicht viel geändert. Alles ist noch da wo es auch bei der G15 war. Gewünscht hätte ich mir noch einen Spritzwasserschutz. Leider gibt’s den (noch) nicht. Das bei Chip monierte Fehlen eines Panoramaprogramms belastet mich hingegen nicht.

Leider hat auch die G16 kein schwenkbares Display mehr. Das war für mich ein Grund kurz zu zögern. Ist doch bekannt das der kleine Suche der Gs eher suboptimal ist. Allerdings lässt sich mit dem Dreizöller dann doch ganz komfortabel arbeiten. Arbeiten ist überhaupt das Stichwort für die G. Nur wenige Kompaktkameras bieten das Feeling und die Funktionen wie die G. Die manuelle Einstellbarkeit steht einer DSLR wohl in nichts nach. Das Aufzählen der Möglichkeiten erspar ich mir hier. Digitalkamera.de oder Chip können das auch. Wichtig dabei ist die Nutzerfreundlichkeit. Das selbsterklärende Canonmenü ist schnell durchschaubar.Canon- oder G-User wissen sowieso welchen Knopf sie drücken müssen. Auch da punktet die G. Die Ergonomie ist trotz des Bauhausdesign überraschend gut. Alles ist schnell und leicht erreichbar.

Gespannt war ich auf die Bildqualität und die Geschwindigkeit der G16. Die einzig wirklich nennenswerte Änderung in der Neuen ist ein leistungsfähigerer Prozessor. Das ist wohl einer der wenigen Kritikpunkte den sich die G Modelle anhören mussten. Die neue räumt damit auf. Im direkten Vergleich zu meinem MFT System hat die Canon deutlich aufgeholt. Alles im Gerät läuft deutlich flotter. Der AF der neuen ist um einiges schneller als das was in einem der Vorgängerinnen verbaut war, die ich mir schon mal testhalber geholt hatte. 12 Bilder in einer Sekunde auf die Speicherkarte zu jagen sind ebenfalls ein guter Wert. Natürlich immer vorausgesetzt man hat ein schnelles Speichermedium.
Die Bilder der letzten G Modelle hatten mich schon im Vorfeld beeindruckt. Was mittlerweile aus den kleinen Kästen zu holen ist entbehrt jeglicher Beschreibung. Das 28 - 140mm Objektiv mit jeweils der Anfangslichtstärke von 1,8 bzw. 2,8 im Telebereich ist der Hammer. Das ist die Grundvoraussetzung viel Information auf den 1/1,7" C-MOS Chip zu zaubern. Dieser ist mit 12mio Pixel nicht übermässig beansprucht, was der Bildqualität keinen Abbruch tut.

Die Bilder sind schon ab Anfangslichtstärke angenehm scharf und detailreich. Der Weißabgleich ist fast perfekt. Die gewohnt zurückhaltende Farbgestaltung gefällt mir ausgesprochen gut. Aber da hat jeder Hersteller so seine Philosophie. Das ist aber auch nix neues und war schon zu Kodak- und Fujifilm Zeiten so. Der G16 wird im Vergleich zur Vorgängerin eine "schlechtere Bildqualität" und ein "schlechteres Rauschverhalten" nachgesagt. Ich kann das nicht bestätigen da ich keine G15 zur Verfügung habe, bzw. Bilder von dieser hatte. Im direkten Vergleich mit MFT und Pentax DSLR überrascht die kompakte Canon auf ganzer Linie. Wo früher Welten waren sehe ich nur noch marginale Unterschiede. Pixelpeeperei betreibe ich aber nicht. Zumindest mit dem Standard Glas meiner GF ist die G16 auf Augenhöhe. Das ist beeindruckend genug. Wie bereits angesprochen zeigt sich der AF sehr schnell und auch treffsicher. Manueller Fokus ist ebenfalls möglich.

Die bearbeitenden Bilder im Workflow mittels WLAN zu übermitteln ist eine echte Erleichterung und im Zusammenspiel mit Tablets und Co einfach saupraktisch. Herausragend finde ich die Akkuleistung. Das Ding läuft und läuft wie einst VW den Käfer bewarb. Für ausgedehnte Fototouren ist das auch für den Profi völlig ausreichend. Die laut Canon mehr als tausend Bilder mit einer Akkuladung ist ein deutlicher Fingerzeig an so manchen Handyhersteller. Gut bei den Gs ist auch das Zubehörangebot das bis zum Unterwassergehäuse reicht. Bleibt nur noch der Preis. Canon investiert viel in die Qualität der G Modelle. Das will auch bezahlt werden. Zur Vollständigkeit halber sei erwähnt, das die G16 durch die neuen Bauteile auch bei der Videofunktion deutlich zugelegt hat. Wie bereits schon mehrfach geschrieben sollen andere dazu Auskunft geben, da ich diese Funktion an meinen Kameras so gut wie nie nutze.

Kurz und Knapp

Positives:
+ Verarbeitung und Haptik
+ Bildqualität
+ "Kompaktheit" All in one
+ Objektiv Lichtstärke 1,8/2,8
+ Geschwindigkeit
+ AF treffsicher und schnell
+ allgemein deutlich flottere Verarbeitung(12bps)
+ Display
+ Bedienung
+ komplett manuelle Eingriffsmöglichkeiten
+ Akkulaufzeit
+ Zubehörangebot

Negatives:
- kleiner Sucher
- Preis

Neutral
o kein Klappdisplay
o kein Spritzwasserschutz

Mein Fazit: Die G16 ist wie ein teures Werkzeug. Das ist bis in die kleinste Schraube des Geräts spürbar. Sie braucht kein Panoramaprogramm und keine teure Belederung. Sie braucht nur jemand der sich mit ihr auseinandersetzt. Dann sind gute Bilder (fast) garantiert. Sie ist das Multitool unter den Kompakten. Das fehlende Klappdisplay ist aber ein echter Wermutstropfen der die Perfektion verhindert.

Eine Anmerkung:

Schon einige Male habe ich an anderer Stelle geschrieben, daß es wünschenswert wäre Kritik in Form des "nicht hilfreich" Klicks auch mit einem kurzen Kommentar zu versehen. Das würde den Rezensenten helfen sich zu verbessern, bzw. Kriterien und Inhalte aufzunehmen die dem einen oder anderen da draussen vielleicht fehlen mögen. Das wäre gut für uns alle. Die Rezensionsplattform ist eine der wenigen Möglichkeiten die wir als Verbraucher nutzen können um unverblümt unsere Erfahrungen den Werbeprospekten gegenüberzustellen.
Wenn jemand hier negative Erfahrungen mit einem Produkt gemacht hat und ein Produkt zu "positiv" bewertet sieht, kann er das jederzeit in einem Kommentar oder einer eigenen Rezension tun. Oft ist es so, daß gerade negative Erfahrungen durch Problemen bei neuen Kameras in der Breite zunächst nicht erkannt werden. Als Beispiel seien hier die Sensorprobleme(Perlenketten) bei NikonD7000 und Pentax(K5) der letzten DSLR Serien genannt, was in der Praxis erst bei gezielten Ausschnittvergrößerungen über 100% im Bild wirklich auffiel und nur durch Foren und Produktrezensionen aus dem herstellerseits gern genommenen "Einzelfall" eine Rücknahmeaktion machte. Ob man das nun hören mag oder nicht, gerade wir Fotofreunde sind diesbezüglich gebrannte Kinder. Man denke nur an die bereits erwähnten Sensorprobleme, SDM Ausfälle bei den Objektiven, der Bug beim Pentax DA21, sich wiederholende Belichtungsfehler der Pentax K-x, schräghängende Sucher usw.

Ich bin ganz froh das wir als Verbraucher diese Möglichkeit zur Informationsbeschaffung und Weitergabe nutzen können. Das unnötige Abklicken das hier auf dieser Plattform stattfindet macht unsere Waffen aber stumpf. Das sollte der ein oder andere hier bedenken.

Danke
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